Bergamasker Alpen

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Bergamasker Alpen
Höchster Gipfel Pizzo di Coca (3052 m s.l.m.)
Lage Lombardei, Italien
Einteilung nach AVE 68
Koordinaten 46° 5′ N, 9° 59′ OKoordinaten: 46° 5′ N, 9° 59′ O
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Die Bergamasker Alpen (ital. Alpi Orobie) sind eine Gebirgsgruppe der Südalpen in Norditalien. Sie erstrecken sich über eine Länge von etwa 80 km zwischen dem Comer See im Westen und dem Iseosee bzw. der Val Camonica im Osten. Im Norden grenzen sie an die Tallandschaft des Veltlin.

Ein erheblicher Teil der Bergamasker Alpen, insbesondere der Süden, ist aus Kalkstein, weshalb sie auch den Südlichen Kalkalpen zugerechnet werden. Am steilen Nordabfall ist ferner Gneis eine vorherrschende Felsart.

Politisch gehören sie zu den Provinzen Lecco, Bergamo und Sondrio der Region Lombardei.

Höchster Gipfel des Gebirges ist mit 3052 Metern der Pizzo di Coca. Auf dem vorwiegend von West nach Ost verlaufenden Hauptkamm erheben sich weiters – gereiht nach Höhe – der Pizzo Redorta (3038 m), Pizzo del Diavolo (2914 m), Monte Legnone (2609 m) und Pizzo dei Tre Signori (2554 m). Der Passo di San Marco (1985 m) führt von dem im Veltlin gelegenen Morbegno über den Hauptkamm südlich nach Mezzoldo.

Biologie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Bergamasker Alpen sind bekannt für eine kleinräumig verbreitete Flora und Fauna. Durch die hier nur geringe Vereisung während der Kaltzeiten haben viele Arten hier die höchsten Eisstände überdauern können. 2015 wurde hier die Mottenart Micropterix gaudiella als erst siebente der für die Alpen spezifischen Urmottenarten entdeckt.[1]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Tiroler Experten entdecken alpinen Urfalter, orf.at vom 15. Dezember 2015, abgerufen am 15. Dezember 2015.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Bergamasker Alpen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien