Berk (Dahlem)

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Berk
Gemeinde Dahlem
Wappen von Berk
Koordinaten: 50° 23′ 2″ N, 6° 27′ 38″ O
Höhe: 519 m ü. NHN
Fläche: 11,76 km²
Einwohner: 450
Bevölkerungsdichte: 38 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1. Juli 1969
Postleitzahl: 53949
Vorwahl: 06557
Berk (Nordrhein-Westfalen)
Berk

Lage von Berk in Nordrhein-Westfalen

Kath. Pfarrkirche St. Brictius in Berk
Kath. Pfarrkirche St. Brictius in Berk

Berk ist ein Ortsteil der Gemeinde Dahlem im Kreis Euskirchen in Nordrhein-Westfalen in der Eifel.

Berk liegt nördlich von Kronenburg und westlich von Baasem. Durch den Ort verläuft die Landesstraße 17. An den Ort grenzen im Norden der Kronenburger Wald und der Baasemer Wald. Im Ort mündet der Dernbach in die Berke.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Erstmals erwähnt wird das Dorf in Urkunden aus dem 12. und 13. Jahrhundert. Die Geschichte Berks ist eng mit der von Kronenburg verbunden. Im Jahre 1803 wurde das Kirchdorf Berk zur Pfarrei erhoben. Als erster Pfarrer wird Johann Heinrich Merkes (1803–1810) genannt.

Die Pfarrkirche St. Brictius stammt in Teilen aus der zweiten Hälfte des 12. Jahrhunderts. Am 12. Januar 1971 brannte die Kirche ab und wurde teilweise in modernen Formen wieder aufgebaut. Einzig der Turm und der Chor blieben erhalten.

Die Berker Kirche ist ein Wallfahrtsort, welcher den 14 Nothelfern gewidmet und besonders in der Fastenzeit ein häufig besuchtes Ziel ist. Neben der Kirche befindet sich eine kleine Kapelle (errichtet unter Pfarrer Matthias Schmelzer im Jahre 1928), welche den Gefallenen des Ersten und Zweiten Weltkrieges gewidmet ist.

Am 1. Juli 1969 wurde Berk nach Dahlem eingemeindet.[1]

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

DEU Berk COA.svg
Blasonierung: „Unter silbernen (weißen) Schildhaupt, darin ein blauer schräg linker Wellenbalken, in Blau eine heraldische silberne (weiße) Lilie.“[2]
Wappenbegründung: Der Wellenbalken weist auf den Berker Bach, dann aber auch auf die Kyll hin, an der der Ortsteil Frauenkron liegt. In Frauenkron befand sich früher das Zisterzienserinnen-Kloster „Mariakron“; die Lilie, das Symbol der Muttergottes sowie die Marienfarbe Blau und Silber stehen dafür.

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die VRS-Buslinie 834 der RVK verbindet den Ort, überwiegend als TaxiBusPlus nach Bedarf, mit Dahlem, Frauenkron, Kronenburg und Schmidtheim.

Linie Verlauf
834 TaxiBusPlus (außer im Schülerverkehr): (Blankenheim –) Schmidtheim – Dahlem Bf – Baasem – Kronenburg – Kronenburgerhütte – Frauenkron – Berk

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Berk mein Heimatdorf. (Haus- und Familienchronik) Berk 2002

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Berk – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Martin Bünermann: Die Gemeinden des ersten Neugliederungsprogramms in Nordrhein-Westfalen. Deutscher Gemeindeverlag, Köln 1970, S. 100.
  2. Wappen von Berk