Bernard Heyberger

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen

Bernard Heyberger (* 1954 in Sankt Pilt) ist ein französischer Historiker.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach seinem Abschluss am Lycée von Ribeauvillé im Jahr 1972 studierte er Geschichte an der Universität Straßburg. Er erhielt 1979 das CAPES (Certificat d'Aptitude au Professorat de l'Enseignement du Second Degré) in Geschichte und Geographie und erreichte 1980 den Rang eines Agrégation in der Geschichte. Von 1979 bis 1989 unterrichtete er an verschiedenen weiterführenden Schulen. Er verbrachte das Jahr 1989–90 in Damaskus und studierte Arabisch mit einem Stipendium des Institut français d'études arabes. Von 1990 bis 1993 war er wissenschaftlicher Mitarbeiter an der École Française de Rome. 1993 schloss er seine Doktorarbeit mit dem Titel „Les Chrétiens du Proche-Orient au temps de la Réforme catholique“ unter der Aufsicht von Louis Châtellier in Nancy ab.

Er ist spezialisiert auf die Geschichte des Christentums im Nahen Osten vom 16. Jahrhundert bis zur Gegenwart, modernen Katholizismus und katholische Missionen, und die arabischen Provinzen des späten Osmanischen Reiches, insbesondere Syrien. Er ist Studienleiter an der École des Hautes Études en Sciences Sociales (EHESS) in Paris und hat gleichzeitig einen Lehrstuhl als Studienleiter in der Abteilung Religionswissenschaften an der École Pratique des Hautes Études (EPHE) in Paris inne.

Schriften (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Les chrétiens du Proche-Orient au temps de la réforme catholique. (Syrie, Liban, Palestine, XVIIe–XVIIIe siècles). Paris 1994, ISBN 2-7283-0309-6.
  • Hindiyya mystique et criminelle (1720–1798). Paris 2001, ISBN 2-7007-2322-8.
  • Les chrétiens au Proche-Orient. De la compassion à la compréhension. Paris 2013, ISBN 2-228-90883-5.
  • als Herausgeber mit Jakob Vogel und Valérie Assan: Minorités en Méditerranée au XIXe siècle. Identités, identifications, circulation. Rennes 2019, ISBN 2-7535-7592-4.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]