Bertioga

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Município da Estância Balneária de Bertioga
Bertioga
São Paulo (Mitte) und Baixada Santista an der Atlantikküste
São Paulo (Mitte) und Baixada Santista an der Atlantikküste
Bertioga (Brasilien)
Bertioga
Bertioga
Koordinaten 23° 51′ S, 46° 8′ WKoordinaten: 23° 51′ S, 46° 8′ W
Lage
Symbole
Wappen
Wappen
Gründung 1995 (Emanzipation), Erstansiedlung 19. Mai 1547Vorlage:Infobox Ort in Brasilien/Wartung
Basisdaten
Staat Brasilien
Bundesstaat São Paulo
Höhe 2 m
Gewässer Atlantik
Klima subtropisch, Cfa
Fläche 491,5 km²
Einwohner 47.645 (2010[1])
Dichte 96,9 Ew./km²
Schätzung 61.736 (1. Juli 2018)[2]
Gemeindecode IBGE: 3506359
Zeitzone UTC−3
Website www.bertioga.sp.gov.br (brasilianisches Portugiesisch)
Politik
Stadtpräfekt Caio Arias Matheus[3] (2017–2020)
Partei PSDB
Wirtschaft
BIP 1.515.129 Tsd. R$
26.790 R$ pro Kopf
(2015)
HDI 0,730 (2010)
Bertioga * Cubatão * Guarujá * Itanhaém * Mongaguá * Peruíbe * Praia Grande * Santos * São Vicente

Bertioga, amtlich portugiesisch Município da Estância Balneária de Bertioga, ist eine Gemeinde an der Küste des brasilianischen Bundesstaates São Paulo. Bertioga stellt das nordöstliche Ende der Metropolregion Baixada Santista um die etwa 25 km südöstlich gelegene Hafenstadt Santos dar. Die Distanz zur Staatshauptstadt São Paulo beträgt etwa 65 km. Die Gemeinde hatte zum 1. Juli 2018 geschätzte rund 61.736 Einwohner[2] auf einer Fläche von rund 492 km², was heute einer Bevölkerungsdichte von etwa 126 Personen pro Quadratkilometer entspricht (2010: 97 Personen).

Bertioga hat den offiziellen Status eines Badekurortes, einer Estância balneária. Die Wirtschaft ist vom Tourismus bestimmt. Zahlreiche Strände locken Besucher vor allem aus der Millionenstadt São Paulo.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Vor allem im Norden des Gemeindegebietes ist das Hinterland der Gemeinde von dichtem Regenwald, der Mata Atlântica bewachsen.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Historisch beschrieb Bertioga das südliche Ende des Kapitanats Santo Amaro, eines der 15 historischen Erbkapitanate, aus denen Brasilien zusammengesetzt war. Der deutsche Abenteurer Hans Staden war seinen Berichten zufolge Anfang des 16. Jahrhunderts Kommandant des portugiesischen Forts Fortaleza de São Felipe und wurde hier von den Tupinambá-Indianern nach Ubatuba verschleppt. Von historischem Interesse ist das Forte de São João da Bertioga aus dem 18. Jahrhundert.

Der KZ-Arzt Josef Mengele, der eine Unzahl von Häftlingen im KZ Auschwitz-Birkenau ermordete, starb hier 1979.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Bertioga – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. IBGE: Bertioga – Panorama. Abgerufen am 28. September 2018 (brasilianisches Portugiesisch).
  2. a b Estimativas da população residente no Brasil e unidades da federação com data de referência em 1° de julho de 2018. (PDF; 2,6 MB) In: ibge.gov.br. IBGE, 2018, abgerufen am 28. September 2018 (brasilianisches Portugiesisch).
  3. Caio Matheus 45 (Prefeito). In: com.br. Eleições 2016, abgerufen am 28. September 2018 (brasilianisches Portugiesisch).