Biegezugfestigkeit

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Die als Biegezugfestigkeit definierte Kenngröße bezeichnet die maximale aufnehmbare Zugspannung eines Körpers bei Beanspruchung von Biegung (eventuell in Kombination einer Normalkraft).

Die Biegefestigkeit kann im Labor mittels 3- oder 4-Punkt-Biegezugversuch bestimmt werden. Ist die aufgebrachte Biegespannung in einer Faser größer als seine Biegezugfestigkeit, so kann es die Spannung nicht aufnehmen und diese Faser versagt. Dies kann zum statischen Versagen einer Konstruktion führen.

Die Biegezugfestigkeit ist jene Zugspannung die der Werkstoff unter Beanspruchung von Biegung aufnehmen kann, sie könnte sich von der Zugspannung unterscheiden, da die (fiktive) Zugspannung in der Biegetherorie oft unter linearer Elastitziätsteorie bestimmt wird und die lineare E-Theorie nicht tatsächlich auftritt (z.B. bei Holz), beziehungsweise bei Fehlstellen sich auf Fasern umlagert die noch nicht die Festigkeit erreicht haben. Sie ist eine Festigkeit und hat somit die Einheit einer Spannung. Das Formelzeichen für die Biegezugfestigkeit ist oder [1].

Die Biegezugfestigkeit des Betons kann an einem Balken, der durch zwei gleich große Lasten auf dem mittleren Drittel seiner Stützweite mit dem größten Biegemoment beansprucht wird, experimentell nach DIN 1048, Band 5 (Prüfverfahren an Probekörpern) ermittelt werden.

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. DAfStb:Richtlinie Betonbau beim Umgang mit wassergefährdenden Stoffen. Oktober 2004.