Bissen

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Bissen
Wappen Karte
Wappen von Bissen Lage von Bissen im Großherzogtum Luxemburg
Basisdaten
Staat: Luxemburg
Koordinaten: 49° 47′ N, 6° 4′ OKoordinaten: 49° 47′ 17″ N, 6° 4′ 4″ O
Kanton: Mersch
Einwohner: 3095 (1. Januar 2018)[1]
Fläche: 20,8 km²
Bevölkerungsdichte: 149,2 Einw./km²
Postleitzahl: 7703–7795
Gemeindenummer: 00012002
Website: www.bissen.lu
Politik
Bürgermeister: Jos Schummer (CSV)
Wahlsystem: Proporzwahl
Bissen, vom Woberg her

Bissen (luxemburgisch Biissen) ist eine Gemeinde im Großherzogtum Luxemburg und gehört zum Kanton Mersch.

Zusammensetzung der Gemeinde[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde Bissen besteht aus den Ortschaften Bissen und Roost.

Sie gehört folgenden Gemeindeverbänden an: SICONA-Centre, SIDEC, SIDEN, SIGI, SYVICOL.[2]

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bissen liegt an der Attert im Kanton Mersch. Von der Gesamtfläche von 2.075 ha bestehen 586,93 ha aus Wald.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Existenz von Bissen wird durch ein Dokument aus dem Jahr 960 belegt, in dem die Unabhängigkeit der Pfarrei Mersch erwähnt wird. Somit konnte die Pfarrei im Jahre 1960 ihr tausendjähriges Bestehen feiern.

Gemeindeselbstverwaltung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Gemeinderat setzt sich aus folgenden Personen zusammen:

  • Jos Schummer, Bürgermeister
  • David Viaggi, 1. Schöffe
  • Carlo Mulbach 3. Schöffe
  • Frank Clement, 2. Schöffe
  • Aloyse Bauer, Berater
  • Alain Feiereisen, Berater
  • John Feith, Berater
  • Romain Lucas, Berater
  • Georges Lucius, Berater
  • Roger Saurfeld, Berater

Bürgermeister[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1982–1984: Guill Feith
  • 1985–1987: Mathias Schmitz
  • 1988–1999: Ernest Wendel
  • 1999–2000: Roger Schmit
  • 2000–2001: Arlette Schmit-Weber
  • 2001–2005: Camille Petry
  • 2005–2011: Aloyse Bauer
  • seit 2011: Jos Schummer

Söhne und Töchter der Stadt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Carlo Hommel (* 24. September 1953 in Bissen; † 8. März 2006), Organist

Verschiedenes[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Sehenswert ist die Orgel der Pfarrkirche, die 1891 von den Gebrüdern Müller gebaut worden ist.
  • Verursacher und die Art und Weise der Beseitigung einer langjährigen illegalen Reifenmülldeponie nahe der Attert sind bis heute ungeklärt geblieben.[3]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. STATEC Luxembourg – Population par canton et commune 1821–2018 (franz.)
  2. Annuaire des Communes: Bissen (Memento des Originals vom 10. September 2016 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.syvicol.lu Syvicol.
  3. Will keiner wissen wer es wirklich war?@1@2Vorlage:Toter Link/www.journal.lu (Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiveni Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis. Lëtzebuerger Journal, 16. Dezember 2011

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Bissen seit eh und je Zwei Bände, von Victor Kalmes. Die Bücher wurden 2001 von der Gemeindeverwaltung veröffentlicht. Zur Realisierung beigetragen haben Jos Schummer und Arnold Weber.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Bissen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien