Bister VS

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VS ist das Kürzel für den Kanton Wallis in der Schweiz und wird verwendet, um Verwechslungen mit anderen Einträgen des Namens Bisterf zu vermeiden.
Bister
Wappen von Bister
Staat: Schweiz
Kanton: Wallis (VS)
Bezirk: Östlich Raronw
BFS-Nr.: 6172i1f3f4
Postleitzahl: 3983
Koordinaten: 648306 / 134484Koordinaten: 46° 21′ 36″ N, 8° 3′ 59″ O; CH1903: 648306 / 134484
Höhe: 1054 m ü. M.
Fläche: 5.8 km²
Einwohner: 32 (31. Dezember 2017)[1]
Einwohnerdichte: 6 Einw. pro km²
Karte
Vordersee (VS)Stausee GibidumBettmerseeBlausee (Oberwallis)Stausee ChummibortGeisspfadseeZüeseeLago di DeveroLago di AgàroItalienItalienBezirk BrigBezirk GomsBezirk VispBezirk Westlich RaronBettmeralp VSBister VSBitsch VSGrengiolsMörel-FiletRiederalpKarte von Bister
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Bister ist eine Munizipalgemeinde (politische Gemeinde) und eine Burgergemeinde auf der südlichen Seite des Rotten (Rhone) im Bezirk Östlich Raron des Kantons Wallis, Schweiz. Mit 30 Einwohnern (Stand Ende 2013) ist sie die kleinste Gemeinde des Wallis.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bister liegt im oberen Wallis auf der Südseite des Tals am Fuss des Bättlihorn (2992 m ü. M.)[2]. Der Rotten bildet die Nordgrenze der Gemeinde, welche aus dem Dorf Bister und den Weilern Bänna, Chrizacher und Egga sowie einigen Alpweiden besteht. Nachbargemeinden sind Grengiols im Osten, Termen im Süden und Mörel-Filet im Westen und Norden. Das gesamte Gemeindegebiet von Bister liegt seit 2009 innerhalb des Landschaftsparks Binntal und bildet damit die westliche Grenze des Naturparks.

Bevölkerung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bevölkerungsentwicklung
Jahr 1850 1900 1941 1950 2000 2010 2012 2013 2014 2015 2016 2017
Einwohner 118 110 91 72 33 33 30 30 33 31 30 32

Ende 2017 zählte die Gemeinde 32 Einwohner. Sie ist eine der kleinsten Gemeinde der Schweiz. Den grössten Teil der Einwohner bilden Bauern, Lehrpersonen oder Pensionierte.

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde Bister wird vom amtsältesten Gemeindepräsidenten des Kanton Wallis geführt[3]. Edwin Zeiter wurde 1972 in den Gemeinderat gewählt und schon 1976 zum Gemeindepräsidenten. Am 27. August 2017 wurde eine Feier zu seinem 40. Jubiläum in Bister gehalten. Mehrmals wurde er an Gemeinderatswahlen mit 100 % der Stimmen gewählt. Zwei Jahre später wurde ein Buch von Edwin Zeiter veröffentlicht: "Edwin Zeiter Leben Arbeiten Verarbeiten". Dies gab eine Feier, in der über 100 Personen anwesend wahren.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Walter Ruppen: Bister. In: Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte (Hrsg.): Kunstdenkmäler der Schweiz (= Bd. 84). Die Kunstdenkmäler des Kantons Wallis. Der Bezirk Östlich-Raron Bd. 3. Wiese Verlag, Basel 1991, ISBN 3-909158-58-7, S. 159–169.
  • Philipp Kalbermatter: Bister. In: Historisches Lexikon der Schweiz. 2017.
  • Ruth Zeiter: Edwin Zeiter Leben Arbeiten Verarbeiten 2019.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Bister – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Ständige und nichtständige Wohnbevölkerung nach Jahr, Kanton, Bezirk, Gemeinde, Bevölkerungstyp und Geschlecht (Ständige Wohnbevölkerung). In: bfs.admin.ch. Bundesamt für Statistik (BFS), 31. August 2018, abgerufen am 30. September 2018.
  2. Bättlihorn auf ETHorama
  3. eyer: Die kleinste Walliser Gemeinde mit dem amtsältesten Präsidenten. In: Schweizer Radio und Fernsehen (SRF). 9. Januar 2014, abgerufen am 7. September 2016.