Kanton Wallis

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Kanton Wallis
Canton du Valais
Wappen
Wappen
Kanton der Schweizerischen Eidgenossenschaft
Kürzel/Kontrollschild: VS
Amtssprache: Französisch (60 %),
Deutsch (30 %)
Hauptort: Sitten
Beitritt zum Bund: 1815
Kantonshymne: Walliserhymne
Fläche: 5224 km²
Website: www.vs.ch
Bevölkerung
Einwohner: 339'060 (31. Dezember 2016)[1]
Einwohnerdichte: 65 Einwohner pro km²
Ausländeranteil:
(Einwohner ohne Bürgerrecht)
23,0 % (31. Dezember 2015)[2]
Arbeitslosenquote: 5,8 % (31. Dezember 2015)[3]
Lage des Kantons in der Schweiz
Lage des Kantons in der Schweiz
Karte des Kantons
Karte des Kantons
Politische Gemeinden des Kantons
Politische Gemeinden des Kantons

Das Wallis [ˈvalɪs] (französisch Valais [valɛ], italienisch Vallese, rätoromanisch Audio-Datei / Hörbeispiel Vallais?/i, frankoprovenzalisch Valês), amtlich Kanton Wallis oder Staat Wallis beziehungsweise Canton du Valais oder État du Valais, ist ein Kanton im Südwesten der Schweiz. Der untere und mittlere Teil des Kantons hat eine französischsprachige (teilweise auch noch frankoprovenzalischsprachige), der obere Teil eine deutschsprachige Bevölkerung. Entsprechend gehört er sowohl zur Romandie als auch zur Deutschschweiz. Der Hauptort ist Sitten. Das Wallis ist der drittgrösste Kanton der Schweiz und liegt vollständig im Gebiet der Alpen.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage und Landschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Blick ins Tal der Rhone von Martigny aus

Das Wallis besteht (mit Ausnahme kleinerer Gebiete jenseits der Pässe Simplon und Gemmi) aus dem Tal der Rhone (Rotten) vom Rhonegletscher bis zum Genfersee und den Rhone-Seitentälern. Im Norden liegen die Berner und Waadtländer Alpen, im Süden die Walliser Alpen mit den mächtigsten und höchsten Bergmassiven der Alpen (Monte Rosa, Mischabel und Weisshorngruppe). Die höchsten Berge der Walliser Alpen und der Schweiz sind die Dufourspitze mit 4634 m ü. M. (höchster Berg der Schweiz und damit des Wallis), Nordend 4609 m ü. M., Zumsteinspitze 4563 m ü. M., Signalkuppe 4554 m ü. M., Dom 4545 m ü. M. (höchster ganz auf Schweizer Staatsgebiet liegender Berg), Liskamm 4527 m ü. M., Weisshorn 4505 m ü. M., Täschhorn 4490 m ü. M., Matterhorn 4478 m ü. M., Parrotspitze 4432 m ü. M., Dent Blanche 4357 m ü. M., Ludwigshöhe 4341 m ü. M., Nadelhorn 4327 m ü. M., Grand Combin 4314 m ü. M. und Lenzspitze 4294 m ü. M..[4] Mit dem Aletschgletscher, dem Gornergletscher und dem Walliser Fieschergletscher befinden sich im Wallis die drei grössten Gletscher der Alpen.[5]

Durch den Schutz der umliegenden Berge ist das Haupttal des oberen Wallis, aber auch das Vispertal ausgesprochen trocken und warm mit einem Steppenklima. Die Wasserversorgung wird vielerorts durch Wasserleitungen, sogenannte Suonen oder Bissen, gewährleistet,[6] die in den niederschlagsarmen Zonen im Wallis mindestens bis in die römische Zeit zurückreichen.[7]

Der tiefste Punkt liegt bei 372 m ü. M. am Genfersee.

Wichtige Seitentäler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die wichtigsten Seitentäler sind nördlich der Rhone das Fieschertal, Lötschental und Dalatal. Südlich der Rhone liegen das Binntal, Nanztal, Saastal, Mattertal, Turtmanntal, Val d’Anniviers (Eifischtal), Val d’Hérens (Eringertal), Val de Bagnes (Baniental), Val d’Entremont und Val d’Illiez.

Städte und Orte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kantonshauptstadt Sitten mit Weinbergen

Im Kanton Wallis gab es am 31. Dezember 2016 fünf Gemeinden mit mehr als 10'000 Einwohnern, die bevölkerungsreichste Gemeinde ist Sitten mit 33'999 Einwohnern. Monthey hat 17'573, Martigny 17'998, Siders 16'817 und Brig-Glis 13'158 Einwohner. Bedeutende Zentren des Wallis sind Sitten (Hauptort), Brig, Martigny, Monthey, Naters, Saint-Maurice, Siders und Visp.

Regionen und Bezirke mit Hauptort[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bezirke des Wallis

Das Wallis besitzt 14 Bezirke. Sie sind aus den 13 Zehnden hervorgegangen, die auf dem Kantonswappen durch 13 Sterne repräsentiert werden. Die Bezirke Westlich Raron und Östlich Raron bildeten gemeinsam einen Zehnden.[8]

Region Bezirk Einwohner Hauptort Einwohner
Oberwallis Goms (frz. Conches) 4421 Münster 425
Östlich Raron (frz. Rarogne oriental) 10'860
(einschl. Bezirk Westlich Raron)
Mörel-Filet 686
Brig (frz. Brigue) 26'805 Brig-Glis 13'088
Visp (frz. Viège) 28'371 Visp 7665
Westlich Raron (frz. Rarogne occidental) 10'860
(einschl. Bezirk Östlich Raron)
Raron 1905
Leuk (frz. Loèche) 12'387 Leuk 3915
Mittelwallis Sierre (dt. Siders) 49'028 Sierre (dt. Siders) 16'711
Sion (dt. Sitten) 46'640 Sion (dt. Sitten) 33'879
Conthey (dt. Gundis) 28'082 Conthey (dt. Gundis) 8485
Hérens (dt. Ering) 11'069 Evolène 1689
Unterwallis Entremont 15'183 Sembrancher 984
Martigny (dt. Martinach) 46'899 Martigny (dt. Martinach) 17'651
Saint-Maurice 13'713 Saint-Maurice 4494
Monthey 45'718 Monthey 17'512

Klima[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mit Suonen wurde früher die Wasserversorgung im trockenen Rhonetal sichergestellt

Das Wallis weist ein besonders trockenes Klima auf mit nur 500 bis 600 Millimeter Niederschlag pro Jahr: kalte Winter, trockene Sommer, starke Temperaturunterschiede und klare Luft. Grund dafür ist seine Lage zwischen den Gebirgsmassiven der Walliser Alpen im Süden und der Berner Alpen im Norden, die beide bis auf über 4000 Meter reichen und einen Grossteil der Niederschläge abfangen, die von Norden oder vom Mittelmeer her gegen die Alpen strömen. Das Unterwallis gehört zu den trockensten Tälern Europas. Das Steppenklima hat auch starken Einfluss auf die Vegetation, so dass nebst Reben auch Kakteen gedeihen.[6][9][10][11]

Bevölkerung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sprachen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Östlich von Siders (französisch Sierre), im Oberwallis, wird Deutsch bzw. Walliserdeutsch, ein höchstalemannischer Dialekt, gesprochen. In und westlich von Siders im Mittelwallis und im Unterwallis spricht man Französisch bzw. teilweise noch frankoprovenzalische Mundart. Die Sprachgrenze bildet nördlich der Rhone der kleine Bach Raspille zwischen Siders und Salgesch. Südlich der Rhone wird die Sprachgrenze durch den Pfynwald markiert. Kantonale Amtssprachen sind Französisch und Deutsch, kommunale Amtssprache entweder Französisch oder Deutsch.[12] Bei der Volkszählung 2000 lag der Anteil der Französisch sprechenden Bevölkerung bei 62,8 Prozent, Deutsch sprachen 28,4 Prozent. Italienisch wurde von 2,2 Prozent gesprochen, Rätoromanisch und andere rund 6,6 Prozent.[13]

Religionen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die römisch-katholische und die evangelisch-reformierte Kirche sind beide öffentlich-rechtlich anerkannt, daneben können auch andere Religionsgemeinschaften anerkannt werden.[14] Im Jahr 2014 waren 74,3 Prozent (2000: 81,2 Prozent) der Bevölkerung katholischen Glaubens und 5,8 Prozent waren evangelisch. 6,4 Prozent der Bevölkerung gehörten anderen Religionen an und 11,6 waren konfessionslos.[15]

Abwanderung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Viele Menschen aus den Alpenkantonen zieht es, zumindest vorübergehend, in die städtischen Ballungszentren des schweizerischen Mittellandes. Auch das Wallis ist von dieser Wanderungsbewegung betroffen. Jedes Jahr verlassen zahlreiche, vorwiegend junge Leute das Tal, um woanders zu arbeiten oder an einer Hochschule (Universität etc.), berufsbildenden Schule (Berufsschule etc.) oder in einem Lehrbetrieb eine Ausbildung zu absolvieren. Die meisten von ihnen tun dies, weil die Möglichkeiten dazu im Wallis beschränkt sind. Sie finden keine ihnen entsprechende Anstellung oder die angestrebte Ausbildung wird nicht angeboten. Teilweise besitzen die ausserhalb lebenden Walliser eigene Ferienhäuser, die sie zum Wandern oder Skifahren aufsuchen. Ein Teil der Ausgewanderten kehrt nach ein paar Jahren oder dem Abschluss der Ausbildung wieder ins Wallis zurück. Gerade für Hochschulabgänger ist es oft schwierig, im Wallis eine ihrer Ausbildung entsprechende Stelle zu finden. Erhebungen von 2004 zufolge arbeiten tatsächlich rund zwei von drei Wallisern mit einer höheren Ausbildung nach deren Abschluss nicht im Heimatkanton. Damit verliert dieser jährlich viele hochqualifizierte Arbeitskräfte und es geht ihm Kapital verloren (Braindrain). Der Kanton investiert jedes Jahr rund 50 Millionen Schweizer Franken in die höhere Ausbildung von Personen, die später ausserhalb des Kantons arbeiten und leben.[16][17][18]

Verfassung und Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die gegenwärtige Kantonsverfassung[19] datiert mit zahlreichen Änderungen auf 1907.

Die Kantonshymne ist die Walliserhymne.

Legislative[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gesetzgebende Behörde ist der Grosse Rat oder Grand Conseil. Er zählt 130 vom Volk im Proporzsystem auf vier Jahre gewählte Mitglieder. Gleichzeitig mit den Abgeordneten werden jeweils 130 Stellvertreter (Suppleanten) gewählt.

Vom Grossen Rat erlassene Gesetze unterliegen der Volksabstimmung, falls eine solche innert 90 Tagen nach deren Veröffentlichung von 3000 Stimmberechtigten verlangt wird (fakultatives Referendum). Obligatorisch der Volksabstimmung unterliegen die Teil- und die Partialrevision der Kantonsverfassung (obligatorisches Referendum). Das Volk hat überdies das Recht, mittels Volksinitiative selbst die Ausarbeitung, Änderung oder Aufhebung eines Gesetzes oder die Ausarbeitung oder Änderung der Verfassung zu verlangen. Für eine Gesetzesinitiative braucht es die Unterschrift von 4000 Stimmberechtigten, für eine Verfassungsinitiative deren 6000.

Bei den letzten Wahlen erreichten die Parteien folgende Sitzzahlen:

Partei 2001 2005 2009 2013 2017 Sitzverteilung 2017 Wähleranteil in %
Christlichdemokratische Volkspartei (CVP) 61 58 54 49 45
8
13
4
1
10
45
26
23
13 10 45 26 23 
Von 130 Sitzen entfallen auf:
Grossratswahlen vom 5. März 2017
Wahlbeteiligung: 57.5 %
 %
50
40
30
20
10
0
41,7
20,2
16,4
14,8
6,9
SPS/CSP
Gewinne und Verluste
im Vergleich zu 2013
 %p
   4
   2
   0
  -2
  -4
-2,1
-1,4
-0,8
+0,6
+3,7
SPS/CSP
Christlichsoziale Volkspartei Oberwallis (CSPO) 14 15 14 12 10
FDP.Die Liberalen (FDP) 28 28 26
Freisinnig-Demokratische Partei (FDP) 32 28
Liberale Partei der Schweiz (LPS) 3 2
Schweizerische Volkspartei (SVP) 1 6 12 21 23
Sozialdemokratische Partei der Schweiz (SP) 18 21 17 14 13
Grüne Partei der Schweiz (GPS) 0 0 2 2 8
Christlich-soziale Partei (CSP) 0 0 3 3 4
Entremont Autrement 0 0 0 1 1

Exekutive[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die oberste Vollziehungs- und Verwaltungsbehörde ist der aus fünf Mitgliedern bestehende Staatsrat oder Conseil d’État. Die Wahl erfolgt direkt durch das Volk im Majorzsystem auf vier Jahre. Die drei verfassungsmässigen Regionen (Ober-, Mittel- und Unterwallis) haben Anrecht auf mindestens einen Sitz im Staatsrat. Die Bezirksklausel verhindert die doppelte Vertretung eines Bezirkes im Staatsrat. Der Staatskanzler, die Regierungsstatthalter sowie die Regierungsstatthalter-Stellvertreter werden durch den Staatsrat ernannt.

Amtszeit 2017–2021
Staatsrat Partei Region seit Departement
Christophe Darbellay CVP Unterwallis 2017 Departement für Wirtschaft und Bildung
Frédéric Favre FDP Mittelwallis 2017 Departement für Sicherheit, Institutionen und Sport
Jacques Melly CVP Mittelwallis 2009 Departement für Verkehr, Bau und Umwelt
Roberto Schmidt CVP Oberwallis 2017 Departement für Finanzen und Energie
Esther Waeber-Kalbermatten SP Oberwallis 2009 Departement für Gesundheit, Soziales und Kultur

Judikative[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Oberstes kantonales Gericht ist das Kantonsgericht mit Sitz in Sitten. Es ist für Zivil- und Straffälle sowie für das Sozialversicherungsrecht und das Verwaltungsrecht zuständig. Für Zivil- und Straffälle in erster Instanz bestehen neun Bezirksgerichte. Auf Ebene der Gemeinden bestehen ein Gemeinderichteramt als Schlichtungsbehörde sowie ein Polizeigericht.

Gemeinden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Öffentlichrechtliche Gemeindearten sind die Einwohnergemeinden, von denen es 126 gibt (2017). Sie sind die Träger der lokalen Selbstverwaltung.

Weiter gibt es die Burgergemeinden (Verwaltung der burgerlichen Güter) und die römisch-katholischen Pfarrgemeinden sowie evangelisch-reformierten Kirchgemeinden.

Parteiensystem[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Kanton Wallis hat die CVP (inklusive der – der nationalen CVP angeschlossen – CSP) ihre dominante Stellung eingebüsst. Zwar hält sie in der nach Majorzwahl gewählten Regierung nach wie vor die absolute Mehrheit inne, im nach Proporzwahl gewählten Parlament hat sie jedoch 2013 die absolute Mehrheit verloren. Nicht nur die CVP, sondern auch die CSP, die FDP, die SP und die SVP gliedern sich in autonome deutsch- und französischsprachige Parteien.

Wirtschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Grande Dixence, eine der höchsten Staumauern der Welt

Stauseen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Staumauer Grande Dixence am Lac des Dix ist mit einer Höhe von 285 Metern eine der höchsten der Welt und die höchste Europas. Der Stausee liegt auf einer Höhe von 2365 m ü. M. und hat ein Fassungsvermögen von 400 Millionen Kubikmeter Wasser.[20] Die zweithöchste Staumauer der Schweiz ist die des Lac de Mauvoisin mit einer Höhe von 250 Metern. Der Lac de Tseuzier liegt in einem Talkessel, der von bis zu 3200 Meter hohen Bergen umgeben ist. Der Lac de Moiry hat eine hell-türkise Farbe und liegt an der Strecke des Race across the Alps.[21] Mit den Parc d’Attractions du Châtelard wird die Gegend um den Lac d’Émosson erschlossen, am 300 Meter höher gelegenen Lac du Vieux Émosson gibt es über 800 rund 250 Millionen Jahre alte Fussabdrücke von Dinosauriern.[22] Nördlich des Sanetschpasses wurde zwischen 1959 und 1966 der Sanetschsee aufgestaut.[23] Beim Bau des Staudamms am Mattmarksee kam es 1965 zu einem der schwersten Unglücke im Schweizer Bauwesen, 88 Bauarbeiter starben, als eine Gletscherzunge auf ihr Barackendorf stürzte.[24] Der Griessee an der Grenze zu Italien wird vom Griesgletscher gespeist, der Stausee Ferden wurde 1975 gebaut und hat eine Länge von einem Kilometer. Oberhalb der Massaschlucht liegt der Stausee Gibidum, der vom grössten Gletscher der Alpen, dem Aletschgletscher, gespeist wird.

Fremdenverkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Tourismus ist der wichtigste Wirtschaftssektor im Wallis.[25]

Oberwallis[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bahnhof Gletsch mit Zügen der Dampfbahn Furka-Bergstrecke

Im Bezirk Goms wurde 1850 der Hotelier César Ritz geboren. Im Ort Fiesch-Eggishorn leben 968 Einwohner und es gibt über 4'000 Gästebetten, in Bellwald sind es bei 460 Einwohner 4.300 Betten. Binn liegt im Binntal, das für seine Mineralienfunde bekannt ist. Rund 200 verschiedene Mineralien wurden hier gefunden, über ein Dutzend kommen nirgends sonst vor. Im Binntal leben drei Berufsstrahler, diese leben vom Mineraliensammeln.[26] Die Kirche in Ernen ist seit 1214 urkundlich bezeugt, im Dorfkern stehen noch heute viele bis zu 500 Jahre alte Häuser.[27] In der Gemeinde Obergoms liegt die Endstation der Dampfbahn Furka-Bergstrecke, die in Realp im Kanton Uri beginnt. Sie führt über die Steffenbachbrücke nach Tiefenbach und weiter durch den Furka-Scheiteltunnel über Gletsch nach Oberwald. Der erste Teil der Bahn wurde 1992 wiedereröffnet, der letzte Teil zwischen Gletsch und Oberwald im August 2010.

Das Aletschgebiet, das sich über die Bezirke Goms, Östlich Raron und Brig erstreckt, liegt im Zentrum des UNESCO-Weltnaturerbes Schweizer Alpen Jungfrau-Aletsch. Namensgebend ist der grösste Gletscher der Alpen, der Aletschgletscher. Am Gletscher liegt die Bettmeralp, sie kann durch zwei Luftseilbahnen erreicht werden. Da die Bettmeralp oberhalb des Rhonetals liegt, kann bei Inversionswetterlagen ein nebelgefülltes Tal vom sonnigen Hochplateau aus beobachtet werden. Die Fiescheralp liegt auf demselben Hochplateau und ist einer der drei Zugangsorte zum Skigebiet Aletsch Arena, das 104 Pistenkilometer umfasst.[28] Auf dem Gebiet von Riederalp liegt der Aletschwald, ein alter Arven-Lärchenwald, direkt am Aletschgletscher. Der Wald wurde 1933 von der Naturschutzorganisation Pro Natura gepachtet und unter Schutz gestellt, die Villa Cassel in Riederalp dient heute als Informationszentrum von Pro Natura.[29]

In Brig steht das zwischen 1651 und 1671 errichtete Stockalperschloss, einer der grössten privaten Barockbauten der Schweiz. Das Schloss besitzt einen dreistöckigen Arkadenhof und drei quadratische Türme mit Zwiebelhauben, die nach den Heiligen Drei Königen Kaspar, Melchior und Balthasar benannt werden.[30] In der Gemeinde Termen liegen die Sommer- und Wintersportorte Rosswald und Blatten bei Naters. Im Sommer können Touristen auf dem Massaweg durch die 6,5 Kilometer lange Massaschlucht wandern und im Winter unter anderem auf der Belalp auf über 3000 m ü. M. Ski fahren (66 km Skipisten und 4 km Langlaufloipen). Unter dem Namen Belalp Hexe werden seit 1983 jährlich verschiedene Skirennen auf der Belalp gefahren, die Hexenabfahrt ist zwölf Kilometer lang und überwindet 1'800 Höhenmeter, es nehmen rund 2'000 Teilnehmer an den Rennen teil.[31] In Birgisch und Mund VS gibt es mehrere teilweise sehr alte Suonen, diese Wasserleitungen wurden früher im trockenen Innerwallis zur Bewässerung von Feldern und Wiesen benötigt. Die Suone Wyssa oberhalb von Mund wurde erstmals 1426 erwähnt, könnte aber schon im Jahr 930 errichtet worden sein.[32]

Zermatt mit dem Matterhorn

Visp ist ein kulturelles Zentrum des Oberwallis,[33] im Kulturzentrum La Poste finden regelmässig Opern, Theatervorstellungen und Konzerte statt.[34] Bekannt wurde Visperterminen mit seinem Weisswein Heida (ein Savagnin), der am höchstgelegenen Weinberge nördlich des Alpenhauptkammes wächst. Die Ritibrücke in Neubrück unterhalb von Stalden VS ähnelt der Stari most und wurde 1599 gebaut, die Kinnbrücke in Stalden 1544[35]. Im Staldenrieder Weiler Gspon liegt auf rund 2000 m die GsponArena des FC Gspon, laut eigenen Angaben der höchstgelegene Fussballplatz Europas.[36] Die Alp von Törbel ist die Moosalp, hier finden jedes Jahr im Zuge des Alpaufzuges Ringkuhkämpfe statt.[37] Oberhalb von St. Niklaus und Grächen liegen der Riedgletscher und die Bordierhütte, von der aus der Nadelgrat und der Gipfel des Balfrin bestiegen werden kann. Zudem beheimatet St. Niklaus das weltweit einzigartige Bergführermuseum, welches seine Besucher in die Zeit der Alpen- und insbesondere der Zaniglaser Bergführerpioniere entführt, die vor allem über die ersten zwei Generationen hinweg in der ersten Reihe standen und weltweit das Bergführerwesen in den verschiedensten Bereichen massgeblich prägten. Von den insgesamt 82 Hauptgipfeln der Viertausender der Alpen umgeben 36 das Mattertal,[4] das sich von Stalden über St. Niklaus bis Zermatt zieht, darunter mit der Dufourspitze der höchste Berg der Schweiz und einer der Seven Second Summits. Das Matterhorn liegt zwischen Zermatt und Breuil-Cervinia, der von Zermatt aus begangene Hörnligrat (Nordostgrat) ist die am häufigsten begangene Aufstiegsroute und zusammen mit dem Liongrat (Südwestgrat) auch die einfachste, mit einer Schwierigkeit von III+ auf der UIAA-Skala.

Durch das Saastal fliesst die Saaservispa, im Zentrum des Tals liegt Saas-Grund. Die Antoniuskapelle in Bidermatten steht in der Gemeinde Saas-Balen, gehört jedoch zur Pfarrei St. Bartholomäus in Saas-Grund. Das Gebetshäuslein neben der Kapelle ist aus dem Jahr 1619 und die älteste Kapelle des Saastals.[38] Saas-Fee ist ein Skiort oberhalb von Saas-Grund, auch im Sommer kann auf dem Feegletscher Ski gefahren werden. Eine Besonderheit von Saas-Fee stellt die Metro Alpin dar, eine Art U-Bahn die die Skifahrer von der Station «Felskinn» (2980 m ü. M.) zur Station «Mittelallalin» (3456 m ü. M.) bringt. Das südlichste der Saas-Dörfer ist Saas-Almagell, neben Tourismus spielt hier die Elektrizitätswirtschaft am Mattmarksee eine Rolle. Der See wurde 2008 komplett abgelassen, um Renovierungsarbeiten an ihm durchzuführen.[39]

Der Schwarzsee im Lötschental

Das Lötschental liegt im Bezirk Westlich Raron und wird von der Lonza durchflossen. Der im hintersten Ende des Lötschtals gelegene Langgletscher ist die Quelle des Flusses. Das alpine Skisportzentrum im Lötschental ist die Lauchernalp, neben einem der höchsten Skigebiete der Schweiz gibt es auch den höchsten Winterwanderweg Europas auf gut 3'000 Meter Höhe.[40] In Unterbäch stimmten 1957 erstmals Frauen in einer Schweizer Abstimmung ab, sie durften bei der eidgenössischen Urnenabstimmung über die Ausdehnung der Zivilschutzpflicht auf die Frauen teilnehmen. Die Gemeinde führte im selben Jahr das kommunale Wahlrecht für Frauen ein, 14 Jahre vor der bundesweiten Entscheidung dass Frauen wählen dürfen.[41]

Im Dalatal liegt Leukerbad, den Anfang des Tals bildet die Dalaschlucht. Hier führt seit 2004 der Thermalquellen-Steg entlang, auf dessen Wegstrecke die Thermalwasser führenden Gesteinsschichten zu sehen sind. Um Salgesch wird seit Ende des Zweiten Weltkriegs verstärkt Wein angebaut. Der Illgraben (ein Wildbachgerinne) trägt grosse Mengen Sedimente mit sich und hat durch mehrere Murgänge dafür gesorgt, dass die Rhone hier nicht kanalisiert werden konnte.[42]

Zwischen Leuk und Siders liegt der Pfynwald, einer der grössten Föhrenwälder der Alpen und teil des Naturparks Pfyn-Finges. Im Naturpark wachsen Orchideen und Kleine Kronwicken und es gibt sehr viele Insektenarten. Ein sieben Kilometer langer Abschnitt der Rhone fliesst durch den Park und breitet sich dort ungestört aus, mit Auwäldern, Inseln und Altarmen.

Mittelwallis[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In der Nähe von Siders liegt das Val d’Anniviers, in dem etliche Skigebiete liegen und auch Walliser Trockenfleisch produziert wird.[43] In der Gemeinde Anniviers liegt Zinal, im Sommer gibt es 300 Kilometer markierte Wanderwege, im Winter stehen Langlaufloipen und Abfahrtspisten bereit.

Basilique de Valère in Sitten

Das Stadtbild von Sitten ist mittelalterlich geprägt, in der Basilique de Valère steht eine der ältesten spielbaren Orgeln der Welt. Der Kern des heutigen Glockenturm der Kathedrale Unserer Lieben Frau entstand Ende des zwölften Jahrhunderts. Neben 140 Kilometer Skipisten hat Crans-Montana mit dem Golf-Club Crans-sur-Sierre einen der ältesten Golfplätze der Schweiz, auf dem Platz wird jährlich das Omega European Masters ausgetragen. Auf dem Gebiet von Conthey liegt der Lac de Derborence. Einer der gewaltigsten Bergstürze in der Schweiz im Frühjahr 1749 liess ihn entstehen, seit 1961 ist das Gebiet ein Naturschutzgebiet.[44]

Strassentunnel durch die Erdpyramiden

In Ardon VS befindet sich eine Schlucht der Lizerne, an der senkrechten Felswand ist eine alte Suone aufgehängt. Evolène ist der Hauptort des Val d’Hérens, durch das die Borgne fliesst. Die Haute Route führt durch Arolla, einen Ferienort am oberen Talabschluss des Val d’Hérens. An der Landstrasse nach Euseigne liegen im Val d’Hérémence die Erdpyramiden von Euseigne. Sie bestehen aus einem Material das Betonmoräne genannt wird und entstanden nach der Würmeiszeit. Ein kleiner Teil der Pyramiden wird von der Landstrasse in einem Tunnel durchbrochen.

Das 4-Vallées-Skigebiet liegt auf Gebiet der Gemeinden Nendaz, Verbier, Veysonnaz, Thyon und La Tzoumaz und ist mit 626 Pistenkilometer das grösste Skigebiet der Schweiz.[45]

Unterwallis[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Saint-Maurice VS liegt die Abtei Saint-Maurice, ein 515 gegründetes Kloster der Augustiner-Chorherren. Monthey ist für seinen Karneval bekannt, der 2012 zum 140. Mal veranstaltet wurde.[46] Das Skigebiet Portes du Soleil liegt teilweise in Frankreich und teilweise in der Schweiz, es umfasst im Wallis die Skiorte Morgins sowie Torgon und im Val d’Illiez die drei Orte Champéry, Champoussin und Les Crosets. In Saint-Gingolph VS bildet der Bach Morge die Grenze zwischen Frankreich und der Schweiz, auf der französischen Seite liegt Saint-Gingolph (Haute-Savoie).

Wintersport[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

603 km Langlaufloipen und/oder 3'096 km Skipisten bieten insgesamt 60 Destinationen im Wallis.[47] Mehr als 100-Pisten-km finden sich in Champéry, Champoussin und Les Crosets im Val d’Illiez, Morgins im Val de Morgins und Torgon, die im Wallis liegen und die zusammen mit den französischen Orten das Skigebiet Portes du Soleil bilden, das insgesamt 650 km Skipisten umfasst, Nendaz, Verbier und Veysonnaz (412 km), Zermatt (360 km), wobei im Mattertal insgesamt 427 km Skipisten vorzufinden sind (Grächen-St. Niklaus 42 km und Törbel 25 km), Thyon (178 km), Crans-Montana (140 km), Grimentz und Zinal (115 km), wobei im Eifischtal insgesamt 210 km Skipisten vorzufinden sind (Chandolin / Saint-Luc 60 km und Vercorin 35 km), Bettmeralp, Fiesch und Riederalp der Aletsch Arena (104 km) und Saas-Fee (100 km), wobei im Saastal insgesamt 202 km Skipisten vorzufinden sind (Saas-Almagell 12 km, Saas-Balen 3 km, Saas-Grund 35 km, Staldenried-Gspon 5 km und Visperterminen 20 km). Mit insgesamt 86-Loipen-km ist das Goms (Blitzingen, Geschinen, Gluringen, Grafschaft VS, Münster VS, Obergoms und Reckingen VS) ein Mekka des Langlaufes.

Thermalbäder und Golfplätze[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Wallis gibt es Thermalbäder in Leukerbad (grösstes Thermalbadezentrum der Alpen), Ovronnaz, Saillon-les-Bains, Brigerbad, Val-d’Illiez sowie das Soleheilbad in Breiten bei Mörel VS.[48] Golfplätze gibt es in folgenden Orten: 18-Loch-Golfplätze in Crans-Montana, Leukerbad, Siders, Sitten und Verbier (zwei Kurse). 9-Loch-Golfplätze in Crans-Montana, Obergesteln, Zermatt / Täsch und Riederalp, welcher der höchstgelegene Golfplatz Europas ist.[49][50]

Landwirtschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kupferhalsziege

Am Südhang des Rhonetals herrscht im Unterwallis (flächendeckend) und im Mittelwallis (teilweise) Rebbau vor, stellenweise auch in den Seitentälern bis ins Oberwallis. Das Wallis ist mit seiner über 5'236 ha Rebfläche das grösste Weinanbaugebiet der Schweiz. Es konnte nachgewiesen werden, dass im Kanton Wallis bereits zwischen 800 und 600 v. Chr. Reben kultiviert wurden.[51] Neben der Leitsorte Fendant wird in neuerer Zeit wieder vermehrt auf alte, ortstypische Sorten wie Humagne (weiss und rot), Petite Arvine, Amigne, Resi oder Malvoisie zurückgegriffen.[52] In Visperterminen befindet sich der höchste Weinberg nördlich des Alpenhauptkammes, auf einer Höhe von 650 bis 1150 m ü. M.[53] Im Val d’Anniviers wird der Gletscherwein produziert, ein oxidativer Wein.

Im Wallis werden in grossem Stil Früchte angebaut, etwa 95 % der Schweizer Aprikosen und die Hälfte der Birnen kommen aus dem Kanton. Die Gemüsesorten mit den grössten Anbauflächen sind in absteigender Reihenfolge Lagerkarotten, Blumenkohl, Frühkarotten und Zwiebeln. Besonders der Spargelanbau hat in den letzten zehn Jahren stark an Bedeutung gewonnen, weisser und grüner Spargel zusammen haben heute die drittgrösste Anbaufläche unter den Gemüsesorten.[54] In Mund wird seit dem Mittelalter Safran angebaut, man vermutet dass er durch Pilger oder Söldner in die Schweiz kam.[55]

In der Viehzucht geniesst neben klassischer Milchwirtschaft die Schaf- und Ziegenhaltung einen bedeutenden Stellenwert. Die hochalpinen Rahmenbedingungen werden zunehmend als Gelegenheit wahrgenommen seltenen und bedrohten Arten eine Chance zum Überleben zu bieten, zum Beispiel Walliser Schwarzhalsziege und Kupferhalsziege sowie Schwarznasenschaf.[54] Allerdings bestehen zwischen Viehzucht und Artenschutz auch Konflikte, etwa im Zusammenhang mit der Wiederansiedlung des Wolfes. Dieser wandert seit den 1980er Jahren von Frankreich und Italien in den Kanton Wallis ein, durch Bauern die um ihre Tiere fürchten und die Jagdlobby ist er jedoch weiterhin stark gefährdet.[56]

Raffinerie Collombey

Industrie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Industriebetrieb in St. Niklaus der Scintilla AG der Robert Bosch GmbH ist weltweiter Branchenleader in der Herstellung von Stichsäge- und Säbelsägeblättern sowie Starlocks. In 60 Jahren der Stichsäge-Produktion des Werkes St. Niklaus VS konnte im Jahre 2007 das viermilliardste Sägeblatt hergestellt werden.

Im Wallis sind zudem die Chemie- und pharmazeutische Industrie wichtige Arbeitgeber, etwa die Lonza AG in Visp. Die Energiewirtschaft hat durch viele Speicherkraftwerke gute Voraussetzungen.[25] Die Raffinerie Collombey ist eine von zwei Erdölraffinerien in der Schweiz und gehört dem libyschen Ölkonzern Tamoil, sie liegt in der Gemeinde Collombey-Muraz unweit der Ostspitze des Genfersees. Der Aluminiumproduzent Constellium hat Standorte in Chippis, Siders und Steg.[57]

Im Wallis wurden während des Zweiten Weltkriegs 380'000 Tonnen Anthrazitkohle abgebaut. Grosse Schieferverkommen gab es in und um Sembrancher, der Abbau endete Mitte des 20. Jahrhunderts.[58] Schon in den 1960er bis 1980er Jahren wurde im Wallis nach Uran gesucht, durch die niedrigen Weltmarktpreise waren die Minen jedoch nicht wettbewerbsfähig. Bei Martigny und Salvan-Les Marécottes werden seit 2008 erneut Erkundungen unternommen.[59]

Kultur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Walliserdeutsch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Walliserdeutsch des Oberwallis hat, zusammen mit den im Piemont, im Aostatal und im Tessin gesprochenen Südwalserdialekten, die Deklinations- und Konjugationsvielfalt des Althochdeutschen in mancherlei Hinsicht bewahrt. Es wird heute von rund 80'000 Wallisern gesprochen.

Autoren, die u. a. auch in Walliserdeutsch schrieben, sind: Frieda Berchtold, Ludwig Imesch, Eduard Imhof, Georg Julen, Bernadette Lerjen-Sarbach, Markus Marti, Hannes Taugwalder, Hubert Theler und Otto Zumoberhaus.[60]

In Walliserdeutsch singt beispielsweise die Popsängerin Sina.

Walliser Küche[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Kanton Wallis hat eine eigenständige Küche entwickelt, welche sich von anderen Schweizer Regionalküchen unterscheidet. Typische regionale Produkte sind das runde Walliser Roggenbrot aus Roggenvollkornmehl mit maximal 10 % Weizenanteil, das magere, gesalzene und durch Lufttrockenreifung haltbar gemachte Rindfleisch, das Walliser Trockenfleisch und der Walliser Safran. Die Bezeichnung Walliser Roggenbrot ist im Register der Ursprungsbezeichnungen (GUB / AOP) und geografischen Angaben (GGA / IGP) eingetragen und somit eine geschützte Marke. Auch die Angabe Walliser Trockenfleisch ist geschützt.

Der Walliser Teller (auch Walliser Platte genannt) besteht aus in dünnen Scheiben geschnittenem Walliser Trockenfleisch aus Rindfleisch, Walliser Trockenspeck und Walliser Rohschinken (walliserdeutsch Hamma) aus Schweinefleisch, Walliser Trockenwurst (walliserdeutsch Hüsswurscht) aus Rind- und Schweinefleisch, wobei die Fleischwaren alle mittels Lufttrockenreifung haltbar gemacht werden, Walliser Roggenbrot und Walliser Käse. Auch der Walliser Rohschinken und der Walliser Trockenspeck sind als IGP geschützt.

Typische Gerichte sind das Walliser Raclette, das Gesottene (walliserdeutsch Gsottus) und die Cholera. Der Walliser Raclettekäse zeichnet sich durch seine frische und würzige Art aus, wobei Walliser Raclette AOP eine geschützte Ursprungsbezeichnung ist. Gsottus besteht aus luftgetrocknetem und gekochtem Schweine- und Rindfleisch, Speck und Wurstwaren und wird zusammen mit Sauerkraut oder Weisskohl und Kartoffeln serviert. Die Cholera ist ein Gemüsekuchen mit Lauch, Kartoffeln, Käse und Äpfeln.

Als typische Weine gelten der Walliser Weisswein Fendant und der Walliser Rotwein Dôle. Der Name Fendant ist eine geschützte Ursprungsbezeichnung und darf einzig von Weinen getragen werden, die aus dem Kanton Wallis stammen. Auch der Dôle ist ein AOC-zertifizierter Wein. Als echte Raritäten sind sowohl die Walliser Rotweinsorten Durize und Eyholzer als auch die Walliser Weissweinsorten Gletscherwein, Heida, Himbertscha, Lafnetscha, Mennas, Planscher und Resi zu erwähnen.

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bahn[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zug der SBB bei Illarsaz (Gemeinde Collombey-Muraz)

Im Wallis gibt es einige Schnellzugstrecken, die Bahnhöfe von Visp und Brig sind wichtige Knotenpunkte. Der Bahnhof Brig liegt an den Strecken GenfLausanne–Mailand (Rhonetalstrecke) und Basel–Bern–Mailand, von hier aus fahren die Autozüge durch den Simplontunnel nach Iselle di Trasquera. Der Lötschberg-Basistunnel wurde 2007 in Betrieb genommen, dadurch wurde der Bahnhof Visp zum Umsteigebahnhof für die umliegenden Städte und Gemeinden. Durch den erhöhten Bahnverkehr und dazugehörige Infrastrukturprojekte hat die Bevölkerung von Visp seit der Eröffnung stark zugenommen.[61]

Weitere Strecken sind Lausanne–Simplon, Bern–Lötschberg–Simplon, MartignyOrsièresLe Châble und Saint-MauriceSaint-Gingolph.[62]

Im Wallis gibt es mehrere Schmalspurbahnen, die teilweise auch Zahnradbahnen sind. Die Matterhorn-Gotthard-Bahn besteht aus den ehemaligen Bahnen Brig–Visp–Zermatt und Furka–Oberalp. Die Furka-Oberalp-Bahn führt durch die Kantone Graubünden, Uri und Wallis über den Furkapass und den Oberalppass nach Brig, von wo die Brig–Visp–Zermatt-Bahn weiter nach Visp und zum Endhaltepunkt Zermatt fährt. Die Transports de Martigny et Régions verfügt über zwei voneinander getrennte Schienennetze, sie entstand durch die Fusion der Martigny-Châtelard-Bahn (MC) mit der Martigny-Orsières-Bahn (MO), die nicht die gleichen Spurweiten benutzen. Die MC betreibt den Mont-Blanc Express von Martigny über Salvan VS hinauf nach Le Châtelard VS, von wo die SNCF die Strecke weiter bis nach Chamonix-Mont-Blanc betreibt. Der Saint-Bernard Express wird von der MO betrieben und ist im Gegensatz zum Mont-Blanc Express eine normalspurige Eisenbahn von Martigny über Sembrancher nach Orsières. Die Aigle–Ollon–Monthey–Champéry-Bahn ist eine meterspurige Eisenbahn, die von Aigle VD über Ollon und Monthey nach Champéry führt. Sie ist eine der fünf Linien der Transports Publics du Chablais. Von Zermatt aus führt die Gornergratbahn hinauf zum Gornergrat, wo die Bergstation auf einer Höhe von 3089 m ü. M. liegt. Sie ist damit nach der Jungfraubahn die zweithöchste Bergbahn Europas.[63]

Daneben gibt es 78 Postautolinien, die Überlandverkehr und die Stadtnetze von Brig-Glis/Naters, Monthey/Collombey-Muraz, Sitten und Martigny betreiben,[64] und viele touristische Bergbahnen.[65]

Strassen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Vorne Grimsel- und hinten Furkapassstrasse

Die Autobahn 9 führt durch die Kantone Waadt und Wallis und ist im Wallis teilweise nicht doppelspurig und richtungsgetrennt. Das Teilstück im Oberwallis zwischen Susten und Gampel soll voraussichtlich 2017 fertiggestellt sein. Die ganze Verbindung von Siders Ost bis Gamsen kann erst in den späten 2020er Jahren geschlossen werden; grosse Probleme stellen dabei unter anderem das Teilstück Siders Ost bis Susten, das durch den geschützten Naturpark Pfynwald führt, und der Tunnel Visp, der geologisch sehr schwer fertigzustellen ist.[66]

Die bekanntesten und wichtigsten Passstrassen sind von Italien aus der Simplonpass und der Grosse St. Bernhard, von Frankreich aus der Pas de Morgins und der Col de la Forclaz. Zu anderen Kantonen sind es der Nufenenpass in das Tessin, der Furkapass nach Uri und im Kanton Bern der Grimselpass und der Sanetschpass. Der Sanetschpass kann jedoch nur von der Walliser Seite her befahren werden, vom nahen Gsteig bei Gstaad im Kanton Bern aus wäre der Bau wegen des steilen Geländes zu aufwändig gewesen.[67]

Bildung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ab dem Alter von vier Jahren muss seit 2008 jedes Kind zwei Jahre lang den Kindergarten besuchen. Die eigentliche Schulzeit besteht aus sechs Jahren Primarschule und drei Jahren Orientierungsschule (auch Sekundarstufe I), an deren Ende bei Erfüllung der Anforderungen des Programms des letzten Pflichtschuljahres ein Abschlussdiplom erteilt wird. Wenn die neun Jahre obligatorische Schule besucht wurden, aber nicht die Anforderungen des dritten Jahres der Sekundarstufe I erfüllt wurden, wird nur eine Bestätigung des Schulabschlusses erteilt.[68]

Die Sekundarstufe II kann im Wallis als berufliche Grundbildung mit anschliessenden Berufsattest, Fähigkeitszeugnis oder Berufsmaturität absolviert werden, daneben auch als Fachmittelschule mit abschliessender Fachmaturität oder auf dem Gymnasium mit abschliessender Gymnasialer Maturität. Die Tertiärstufe umfasst Ausbildungen im Bereich der höheren Berufsbildung, höheren Fachschulen und Hochschulen.[69]

Fahne und Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Siegel des Kantons Wallis von 1582

Die Walliser Fahne zeigt 13 Sterne in drei vertikalen Reihen (Verteilung 4-5-4) auf rot-weissem Grund. Die rote Hälfte mit den weissen Sternen ist rechts, die fünf mittleren Sterne sind zweifarbig. Wird die Fahne an einem Fahnenmast montiert, so steht die weisse Hälfte mit den roten Sternen an der Mastseite, bildet also das Liek.[70]

Rot und Weiss (früher Rot und Silber) sind die Farben des Bischofs von Sitten. Die 13 Sterne repräsentieren die Zehnden, was eine alte Bezeichnung für die Bezirke des Wallis ist. Die Fahne und das Wappen, damals noch ohne Sterne, gibt es wohl schon seit dem Jahr 999, als Rudolf III. das Wallis dem Bistum Sitten übergab. Urkundlich belegt ist die Fahne seit 1220. Quellen von Ende des 15. Jahrhunderts zeigen Wappen mit 6, 7, 9, 11 und 16 Sternen. Ab 1802 waren es zwölf Sterne, mit dem neuen Bezirk Conthey kam am 12. Mai 1815 der 13. und bisher letzte Stern hinzu.[71]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hauptartikel: Geschichte des Wallis

Nach 57 v. Chr. wurde das von den Römern Vallis Poenina genannte Gebiet des heutigen Wallis erobert und zu einer römischen Provinz. Um 888 wurde es Teil des Königreichs Burgund. König Rudolf III. von Burgund übergab 999 die Grafschaft Wallis mit allen Rechten und Privilegien an den Bischof von Sitten. Ab der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts bis 1798 war das Wallis in sieben Zehnden eingeteilt und wurde daher auch Republik der sieben Zehnden genannt. Diese Republik setzte im 16. Jahrhundert ihre Eigenständigkeit von den Bischöfen von Sitten durch. 1802 erklärte Napoleon I. das Gebiet zur unabhängigen Republik Wallis und 1810 zum französischen Département du Simplon. 1815 trat das Wallis als 22. Kanton der Schweizerischen Eidgenossenschaft bei.[72] Die noch heute gültige Verfassung wurde 1907 verabschiedet, seitdem wurden jedoch einige Passagen durch Volksabstimmungen geändert. Die Frauen des Kantons sind seit 1970 stimmberechtigt.[73] Im Jahr 2000 gab es starke Hochwasser an der Rhone, durch die 3. Rhonekorrektion soll dies in Zukunft vermieden werden. Das Projekt soll den Hochwasserschutz gewährleisten, der Rhone Teile ihres ursprünglichen Flussbetts zurückgeben und durch Freizeit- und Erholungsraum gesellschaftlichen Mehrwert schaffen.[74] Die Baumassnahmen finden in drei Phasen statt und werden voraussichtlich Mitte der 2030er Jahre abgeschlossen sein.[75]

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Portal: Wallis – Übersicht zu Wikipedia-Inhalten zum Thema Wallis

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Kanton Wallis – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
 Wikisource: Kanton Wallis – Quellen und Volltexte
 Wiktionary: Wallis – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Bilanz der ständigen Wohnbevölkerung nach Kanton. Bundesamt für Statistik (BFS), 6. April 2017, abgerufen am 1. Juni 2017 (provisorische Jahresergebnisse).
  2. Struktur der ständigen Wohnbevölkerung nach Kantonen. Bundesamt für Statistik (BFS), 26. August 2016, abgerufen am 31. Mai 2017.
  3. Die Lage auf dem Arbeitsmarkt im Dezember 2015. Staatssekretariat für Wirtschaft (SECO), 8. Januar 2016, S. 9, abgerufen am 13. Januar 2016 (PDF; 807 kB).
  4. a b Mattertal. Bundesamt für Landestopografie swisstopo, abgerufen am 13. April 2016.
  5. Die Längenänderungen im Jahr 2010. glaciology.ethz.ch, abgerufen am 12. September 2012.
  6. a b Schweizer Kanton Wallis. swiss.de, abgerufen am 12. September 2012.
  7. Helvetia archaeologica, Nr. 129.
  8. Anton Riva: Raron (Zenden, Bezirk). In: Historisches Lexikon der Schweiz., Zugriff am 6. April 2014
  9. Das Klima der Schweiz – eine kurze Übersicht. In: MeteoSchweiz. Abgerufen am 30. Mai 2014.
  10. Klima. In: Wikiwallis. 27. Mai 2010, abgerufen am 30. Mai 2014.
  11. Andreas Honegger: Die fetten Pflanzen, die das Wasser speichern können. In: Neue Zürcher Zeitung. 22. November 2013 (Artikel auf NZZ Online).
  12. Ein Wallis - oder doch lieber zwei? nzz.ch, abgerufen am 12. September 2012.
  13. Georges Lüdi, Iwar Werlen (Hrsg.):Sprachlandschaft in der Schweiz. Bundesamt für Statistik, Neuchâtel, April 2005.
  14. Staat und Religion. migraweb.ch, abgerufen am 12. September 2012.
  15. Ständige Wohnbevölkerung ab 15 Jahren 1) nach Religionszugehörigkeit und Kantonen, 2014. bfs.admin.ch, abgerufen am 16. Dezember 2016.
  16. Wegziehen – Bleiben – Zurückkehren, Sion 2004. vs.ch, abgerufen am 12. September 2012.
  17. VS-link: ein vom Kanton Wallis lanciertes Projekt gegen den brain drain. vslink, abgerufen am 12. September 2012.
  18. Studie zu Lebenssituation und Sprachverhalten von Oberwalliser Migranten in Bern, Bern 2006. Institut für Sprachwissenschaft, Universität Bern, abgerufen am 23. Dezember 2014 (PDF).
  19. Verfassung des Kantons Wallis, Die Bundesbehörden der Schweizerischen Eidgenossenschaft (admin.ch)
  20. Lac des Dix und Grande Dixence. swiss.de, abgerufen am 11. September 2012.
  21. Lac de Moiry (and Zinal). cycling-challenge.com, abgerufen am 11. September 2012.
  22. Site of dinosaur footprints. finhaut.ch, abgerufen am 11. September 2012 (englisch).
  23. Hans von Rütte: Sanetschpass. In: Historisches Lexikon der Schweiz., Zugriff am 6. April 2014
  24. Mattmark: Dunkle Seite der Baugeschichte. swissinfo.ch, abgerufen am 11. September 2012.
  25. a b Südschweiz - Tourismushochburg und vieles mehr. dievolkswirtschaft.ch, abgerufen am 11. September 2012.
  26. Mineralien-Eldorado Binntal. landschaftspark-binntal.ch, abgerufen am 11. September 2012.
  27. Edwin Pfaffen: Ernen. In: Historisches Lexikon der Schweiz., Zugriff am 6. April 2014
  28. Aletsch Arena (Riederalp, Bettmeralp, Fiesch-Eggishorn). bergfex.ch, abgerufen am 11. September 2012.
  29. Aletschwald. riederalp.ch, abgerufen am 11. September 2012.
  30. Stockalperschloss/Geschichtliches. brig.ch, abgerufen am 11. September 2012.
  31. Belalp Hexe 2010. belalphexe.ch, abgerufen am 11. September 2012 (PDF).
  32. Wyssa / Gredetschwasserleitung. suone.ch, abgerufen am 11. September 2012.
  33. Alois Grichting: Visp (Gemeinde). In: Historisches Lexikon der Schweiz., Zugriff am 6. April 2014
  34. Visp - die Kulturstadt. visp.ch, abgerufen am 11. September 2012.
  35. Historische Entwicklung. stalden.ch, abgerufen am 11. September 2012.
  36. FC Gspon: Bergdorf-EM auf 2008 müM. (23.-25. Mai 2008). fc-gspon.ch, abgerufen am 11. September 2012 (PDF; 1,7 MB).
  37. Eringer Kühe. buerchen-unterbaech.ch, abgerufen am 11. September 2012.
  38. Saas-Grund. touristik.ch, abgerufen am 11. September 2012.
  39. Bilder von den Renovationsarbeiten am Staudamm Mattmark. panoramio.com, abgerufen am 11. September 2012.
  40. Der Aussichtsreiche: Höhen-Panoramaweg. bergfex.ch, abgerufen am 11. September 2012.
  41. «Es ist Zeit zu handeln». Walliser Bote, abgerufen am 11. September 2012 (PDF; 510 kB).
  42. Wilde Rhone. pfyn-finges.ch, abgerufen am 11. September 2012.
  43. Die Produzenten von Walliser Trockenfleisch. trockenfleischwallis.ch, abgerufen am 11. September 2012.
  44. Maurice Terrettaz: Derborence. In: Historisches Lexikon der Schweiz., Zugriff am 6. April 2014
  45. 4 Vallées. bergfex.ch, abgerufen am 11. September 2012.
  46. Prince 2012. carnavaldemonthey.com, abgerufen am 11. September 2012 (französisch).
  47. Walliser Wintersportgebiete
  48. Thermalbäder und Wellness im Kanton Wallis. swisstherme.ch, abgerufen am 11. September 2012.
  49. Hauptseite. Walliser Golf Verband, abgerufen am 11. September 2012.
  50. Golf Club Riederalp. Walliser Golf Verband, abgerufen am 11. September 2012.
  51. Informationen zur Weinregion "Wallis/Valais" im Wein‑Plus Weinführer, gesehen am 6. März 2017
  52. Walliser Weine und Rebsorten. walliserweine.ch, abgerufen am 11. September 2012.
  53. Höchster Weinberg Europas. heidadorf.ch, abgerufen am 11. September 2012.
  54. a b "Der Gesundheitszustand der Walliser Landwirtschaft". Kanton Wallis, abgerufen am 11. September 2012 (PDF; 9,9 MB).
  55. Wie kam der Safran nach Mund? mund.ch, abgerufen am 11. September 2012.
  56. Wolf im Ständerat: Schritt zurück in die Vergangenheit. gruppe-wolf.ch, abgerufen am 11. September 2012.
  57. Trotz Milliardenauftrag: Der Aluminium-Hersteller Constellium streicht im Wallis 120 Stellen. drs.ch, abgerufen am 11. September 2012.
  58. Arme Böden - Reiches Land. 20min.ch, abgerufen am 11. September 2012.
  59. Kanadier suchen im Wallis nach Uran. tagesanzeiger.ch, abgerufen am 11. September 2012.
  60. Portal der Oberwalliser Autoren, Mediathek Wallis
  61. Die NEAT und der neue Bahnhof Visp. skos.ch, abgerufen am 11. September 2012 (PDF; 7,5 MB).
  62. Die SBB in Zahlen und Fakten 2011. sbb.ch, abgerufen am 11. September 2012 (PDF; 4,8 MB).
  63. Die Gornergratbahn. zermattportal.de, abgerufen am 12. September 2012.
  64. Porträt Wallis. postauto.ch, abgerufen am 12. September 2012.
  65. Bergbahnenverzeichnis. panorama-alpen.de, abgerufen am 12. September 2012.
  66. A9 Info November 2014. a9-vs.ch, abgerufen am 22. April 2015 (PDF).
  67. Gsteig – Sanetschpass – Sion. gstaad.ch, abgerufen am 12. September 2012.
  68. Einige Informationen über das obligatorische Schulsystem im Wallis. vs.ch, abgerufen am 12. September 2012 (PDF; 174 kB).
  69. Waliser Bildungssystem. vs.ch, abgerufen am 12. September 2012 (PDF).
  70. Valais/Wallis canton (Switzerland). crwflags.com, abgerufen am 12. September 2012 (englisch).
  71. Wappen der Schweiz. Heraldry of the World, abgerufen am 12. September 2012 (englisch).
  72. 1911 Encyclopædia Britannica/Valais. wikisource.org, abgerufen am 12. September 2012 (englisch).
  73. Verfassungen des Wallis. verfassungen.de, abgerufen am 12. September 2012.
  74. Sachplan 3. Rhonekorrektion. rhonevivant.ch, abgerufen am 12. September 2012 (PDF).
  75. 3. Rhonekorrektion. Bundesamt für Umwelt (BAFU), abgerufen am 12. September 2012.

Koordinaten: 46° N, 8° O; CH1903: 612485 / 101695