Bonn International Centre for Conflict Studies

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Bonn International Centre for Conflict Studies
Logo
Gründung 1994
Ort Bonn
Bundesland Nordrhein-WestfalenNordrhein-Westfalen Nordrhein-Westfalen
Land DeutschlandDeutschland Deutschland
Director Conrad Schetter[1]
Netzwerke Johannes-Rau-Forschungsgemeinschaft
Website www.bicc.de

Das Bonn International Centre for Conflict Studies (BICC) gGmbH ist ein Unternehmen mit Sitz in Bonn.

Es setzt sich für die Förderung von Frieden und Entwicklung ein und zählt neben dem Institut für Entwicklung und Frieden, der Forschungsstätte der Evangelischen Studiengemeinschaft e.V., dem Institut für Friedensforschung und Sicherheitspolitik an der Universität Hamburg (IFSH) und der Hessischen Stiftung Friedens- und Konfliktforschung (HFSK) zu den fünf führenden deutschen Friedensforschungsinstituten

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das BICC wurde 1994 auf Initiative des NRW-Ministerpräsidenten Johannes Rau und von Kofi Annan mit Unterstützung des Landes Nordrhein-Westfalen gegründet.[2] Ausgangspunkt war eine internationale Konversionskonferenz in Dortmund im Jahre 1992. Gründungsdirektor war bis 2001 Herbert Wulf.[3]

Wissenschaftlicher Direktor ist seit dem 12. März 2013 Conrad Schetter, Professor für Friedens- und Konfliktforschung.[4]

Am 15. September 2021 fand die Namensänderung von Bonn International Center for Conversion (Internationales Konversionszentrum Bonn) in Bonn International Centre for Conflict Studies statt.[5]

Forschungsprogramm[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das BICC betreibt anwendungsorientierte Forschung, Beratung und Kapazitätenaufbau (capacity-building) in Themen wie Kleinwaffenkontrolle, Demobilisierung und Wiedereingliederung, aber auch im Bereich Migration und Diaspora sowie Naturressourcen (Fatal Transactions). Das Institut widmet sich ebenso Abrüstungsfragen und der Kontrolle des Rüstungsexports. All dies soll zur Verbesserung der menschlichen Sicherheit beitragen.

Das BICC arbeitet eng mit Nichtregierungsorganisationen sowie öffentlichen Organisationen zusammen; beispielsweise wie dem Zentrum für Entwicklungsforschung, dem Zentrum für Europäische Integrationsforschung, dem Deutschen Institut für Entwicklungspolitik, dem Deutschen Entwicklungsdienst und der Internationalen Weiterbildung und Entwicklung, Geneva Centre for the Democratic Control of Armed Forces (Geneva Centre for the Democratic Control of Armed Forces), UNIDIR, UNDDA, NUPI, Universität der Vereinten Nationen (UNU), die kanadische Regierung, die internationalen Friedensforschungsinstitute Stockholm International Peace Research Institute (SIPRI) und Peace Research Institute Oslo zusammen.

Das BICC veröffentlicht einen Jahresbericht, publiziert aktuelle Forschungsergebnisse, ist Mitherausgeber des jährlichen Friedensgutachtens und veranstaltet Konferenzen und Ausstellungen.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Fußnoten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]