Bornim

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Die Kirche in Bornim
Denkmal für die Gefallenen des Ersten Weltkrieges in der Ortsmitte

Bornim ist ein Stadtteil der brandenburgischen Hauptstadt Potsdam und liegt in Potsdam-Nord angrenzend an die Ortsteile Bornstedt und Nedlitz an der B 273.

Im Jahre 1335 wird das Gut als Besitz der Groebens bezeichnet. Seit dem 14. Jh. wechselte das Dorf dann häufig den Besitzer ehe es 1663 Domäne des Großen Kurfürsten wurde. Dieser legte hier 1664 einen Garten und 1672–1677 ein Lustschloss an. Das Lustschloss konnte man über die Tyrolergräben erreichen, welche künstlich angelegt vom Sacrow-Paretzer Kanal zum Schloss führten. Ab 1756 wurde das Schloss abgetragen. Das Fundament sowie die Tyrolergräben sind noch heute zum teil erhalten. Friedrich II. und seine Nachfolger nutzten das Gelände für Militärmanöver. Die heutige Dorfkirche, erbaut von Ludwig von Tiedemann, wurde 1902 von Wilhelm II. eingeweiht. 1912 hat der Staudenzüchter Karl Foerster auf einem 5.000 m² großen Acker in Bornim den Karl-Foerster-Garten angelegt, der auch heute noch zu den Hauptsehenswürdigkeiten des Ortes gehört. 1935 wurde Bornim dann nach Potsdam eingemeindet.

In der Ortsmitte erinnert ein Ehrenmal an die Gefallenen des Ersten Weltkrieges. Das Gelände des Karl-Foerster-Gartens ist heute Teil des Leibniz-Instituts für Agrartechnik Bornim, das von Sylvester Rosegger 1952 als Institut für Landtechnik ins Leben gerufen wurde. Bornim verfügt auch über ein von Rolf Göpfert erbautes Kulturhaus.

Neben den genannten Personen wirkten oder wirken im Ort:

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Potsdam-Bornim – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Koordinaten: 52° 25′ N, 13° 0′ O