Brancla

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Brancla
Aua Chöglias
Die Brancla im Val Sinestra

Die Brancla im Val Sinestra

Daten
Gewässerkennzahl CH: 5236
Lage Schweiz
Flusssystem Rhein
Abfluss über Inn → Donau → Schwarzes Meer
Quellgebiet am Piz Val Gronda
46° 55′ 11″ N, 10° 17′ 27″ O
Quellhöhe ca. 2708 m ü. M.[1]
Mündung bei Ramosch in den InnKoordinaten: 46° 49′ 33″ N, 10° 23′ 4″ O; CH1903: 824724 / 190286
46° 49′ 33″ N, 10° 23′ 4″ O
Mündungshöhe ca. 1096 m ü. M.[1]
Höhenunterschied ca. 1612 m
Länge 14 km[2]
Einzugsgebiet 66,44 km²[3]
Abfluss an der Mündung[3]
AEo: 66,44 km²
MQ
Mq
2,23 m³/s
33,6 l/(s km²)

Linke Nebenflüsse Aval Piz Chamis, Aval Tiatscha
Rechte Nebenflüsse Aua da Laver, Aval Ruinas
Gemeinden Scuol, Valsot

Die Brancla ist ein 14 Kilometer langer linker Nebenfluss des Inns im Schweizer Kanton Graubünden. Der Fluss durchfliesst das Val Chöglias sowie das Val Sinestra und ihre Seitentäler und entwässert dabei ein Gebiet von 66,4 Quadratkilometern. Die Brancla, die in ihrem Oberlauf auch Aua Chöglias genannt wird, bildet beinahe auf ihrem ganzen Flusslauf die Grenze zwischen den politischen Gemeinden Scuol (bis Ende 2014 Gemeinde Sent) und Valsot (bis Ende 2012 Gemeinde Ramosch).

Verlauf[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Brancla entspringt am Südhang des schweizerisch-österreichischen Grenzgipfels Piz Val Gronda (2812 m ü. M.) unterhalb des Fuorcla Val Gronda und fliesst hauptsächlich in südöstliche Richtung. Sie durchquert in ihrem Oberlauf das Val Chöglias, das sich bei Zuort mit dem Val Laver zum Val Sinestra vereinigt. Nur wenig später, etwa ab der Einmündung des Aval Ruinas, bildet die Brancla eine enge Schlucht ehe sie zwischen Piz Spadla (2912 m ü. M.) und Piz Arina (2828 m ü. M.) ins Unterengadin eintritt und bei Ramosch in den Inn mündet.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Brancla – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Geoserver der Schweizer Bundesverwaltung (Hinweise)
  2. Hydrologischer Atlas der Schweiz des Bundesamtes für Umwelt BAFU, Tafel_13
  3. a b Topographische Einzugsgebiete der Schweizer Gewässer: Teileinzugsgebiete 2 km². Abgerufen am 24. September 2017.