Brenkhausen

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Brenkhausen
Stadt Höxter
Koordinaten: 51° 48′ 12″ N, 9° 21′ 9″ O
Höhe: 139 m
Fläche: 13,2 km²
Einwohner: 1285 (31. Dez. 2017)[1]
Bevölkerungsdichte: 97 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1. Januar 1970
Postleitzahl: 37671
Vorwahl: 05271
Karte
Lage von Brenkhausen in Höxter
Blick auf Brenkhausen vom Räuschenberg

Brenkhausen ist eine Ortschaft in Nordrhein-Westfalen und gehört zur Stadt Höxter.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Dorf mit seinen 1.285 Einwohnern liegt etwa 3 km nordwestlich von Höxter.

Die Schelpe fließt durch den Ort.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Brenkhausen wurde im 12. Jahrhundert erstmals urkundlich erwähnt.[2]

Als ehemals selbstständige Gemeinde im Amt Höxter-Land wurde Brenkhausen am 1. Januar 1970 ein Teil der Stadt Höxter.[3]

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Einwohner Quellen
1925 843 [4]
1933 871 [4]
1939 814 [4]
06.06.1961 1141 [5]
31.12.1967 1401
31.12.1969 1414 [6]
31.12.1998 1506 [7]
31.12.2002 1466 [7]
31.12.2003 1473 [7]
31.12.2005 1457 [7]
31.12.2006 1439 [7]
31.12.2007 1419 [7]
31.12.2009 1399 [7]
31.12.2010 1357 [7]
31.12.2011 1349 [7]
21.11.2012 1351 [7]
31.12.2013 1397 [8]
31.12.2014 1304 [9]
31.12.2015 1295
31.12.2016 1280 [10]
31.12.2017 1285 [1]

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Katholische Kirche St. Johannes Baptist Brenkhausen

Die dreischiffige katholische Kirche St. Johannes Baptist stammt aus der Mitte des 13. Jahrhunderts. Der Kirchturm im Nordwesten wurde erst 1872 von der Kirchengemeinde errichtet.

Das direkt an die Kirche angrenzende Kloster Brenkhausen war ein ehemaliges Zisterzienser- und Benediktinerkloster und ist seit 1993 Sitz des Generalbischofs der Koptischen Kirche und trägt den Namen Koptisch-Orthodoxes Kloster der Heiligen Jungfrau Maria und des Heiligen Mauritius.[11]

Im Ort befindet sich eine im Sommer 2008 aufgelöste Katholische Grundschule die durch den örtlichen Kulturverein zu einem Dorfgemeinschaftshaus umgebaut und im November 2011 eingeweiht wurde.

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Bundesstraße 239 als Verbindung von Höxter nach Steinheim und Detmold führt direkt am Ort vorbei. Als Zubringer fungiert die Mühlenstraße und die Kreisstraße 18.

Etwa 1,5 km östlich von Brenkhausen, auf dem Räuscheberg, liegt der Flugplatz Höxter-Holzminden.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Brenkhausen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
 Wiktionary: Brenkhausen – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Stadtportrait Höxter 2017
  2. Gabriele Maria Hock: Die westfälischen Zisterzienserinnenklöster im 13. Jahrhundert; Gründungsumstände und frühe Entwicklung, Dissertation Uni Münster, 2004
  3. Martin Bünermann: Die Gemeinden des ersten Neugliederungsprogramms in Nordrhein-Westfalen. Deutscher Gemeindeverlag, Köln 1970, S. 108.
  4. a b c Michael Rademacher: Deutsche Verwaltungsgeschichte von der Reichseinigung 1871 bis zur Wiedervereinigung 1990. hoexter.html. (Online-Material zur Dissertation, Osnabrück 2006).
  5. Martin Bünermann, Heinz Köstering: Die Gemeinden und Kreise nach der kommunalen Gebietsreform in Nordrhein-Westfalen. Deutscher Gemeindeverlag, Köln 1975, ISBN 3-555-30092-X, S. 170.
  6. Martin Bünermann, Heinz Köstering: Die Gemeinden und Kreise nach der kommunalen Gebietsreform in Nordrhein-Westfalen. Deutscher Gemeindeverlag, Köln 1975, ISBN 3-555-30092-X, S. 106.
  7. a b c d e f g h i j Stadt Höxter: Demografieprozess in Brenkhausen. Abgerufen am 26. April 2014.
  8. Stadt Höxter: Zahlen und Fakten. Abgerufen am 31. Januar 2014.
  9. Stadt Höxter: Zahlen und Fakten. Abgerufen am 25. August 2015.
  10. Zahlen & Fakten 2016
  11. Landschaftsverband Westfalen-Lippe: Kloster und Klostergarten Brenkhausen in LWL-GeodatenKultur