Bruno Uher

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Bruno Uher (* 12. März 1912 in Wien; † 31. Oktober 1976 ebenda) war ein österreichischer Musiker, Dirigent und Komponist.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bruno Uher, der eine klassische Musikausbildung hatte, wurde vor allem nach dem Zweiten Weltkrieg als Komponist von Film- und Schlagermusik bekannt. Seinen ersten Erfolg hatte er schon 1937 mit dem Stück Ich hab' mir für Grinzing einen Dienstmann engagiert. Über die Jahre wurde dieses Lied von vielen Interpreten gesungen, darunter Hermann Leopoldi, Peter Igelhoff, Hans Moser, Peter Alexander und Wolfgang Ambros[1].

In den 1950er- und 1960er-Jahren war Uher Leiter seines eigenen Tanzorchesters, mit dem er unteren anderem 1956 beim Wiener Opernball musizierte[2]. 1950 erarbeitete Uher für das Gärtnerplatztheater in München eine musikalische Neufassung der Operette Fatinitza von Franz von Suppé, die einen tiefen Eingriff in den Stil des Originals, mit zum Teil moderneren Tanzrythmen, darstellt.

1962 schrieb er die Musik und den Text zum österreichischen Beitrag beim Eurovision Song Contest. Gesungen wurde das Lied von Eleonore Schwarz. Für viele Filme der 1950er- und 1960er-Jahre schrieb er die Musik. Dazu gehören Wiener G’schichten, Der keusche Adam und Skandal in Ischl.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Interpreten von "Ich hab mir für Grinzing einen Dienstmann engagiert
  2. Das Tanzorchester Uher 1956 beim Wiener Opernball