Wleń

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Wleń
Wappen von Wleń
Wleń (Polen)
Wleń
Wleń
Basisdaten
Staat: Polen
Woiwodschaft: Niederschlesien
Landkreis: Lwówek Śląski
Fläche: 7,18 km²
Geographische Lage: 51° 1′ N, 15° 40′ O51.01666666666715.666666666667Koordinaten: 51° 1′ 0″ N, 15° 40′ 0″ O
Einwohner: 1801
(30. Jun. 2014)[1]
Postleitzahl: 59-610
Telefonvorwahl: (+48) 75
Kfz-Kennzeichen: DLW
Wirtschaft und Verkehr
Nächster int. Flughafen: Breslau
Gemeinde
Gemeindeart: Stadt- und Landgemeinde
Gemeindegliederung: 12 Schulzenämter
Fläche: 86,00 km²
Einwohner: 4352
(30. Jun. 2014)[1]
Bevölkerungsdichte: 51 Einw./km²
Gemeindenummer (GUS): 0212053
Verwaltung (Stand: 2007)
Bürgermeister: Bogdan Mościcki
Adresse: Plac Bohaterów Nysy 7
59-610 Wleń
Webpräsenz: www.wlen.pl



Wleń ['vlɛɲ] (deutsch Lähn) ist eine Stadt im Powiat Lwówecki in der Woiwodschaft Niederschlesien, Polen. Sie ist gleichzeitig auch Sitz der gleichnamigen Stadt- und Landgemeinde.

Geographie[Bearbeiten]

Wleń liegt am Fluss Bober, 15 km südöstlich der Kreisstadt Lwówek Śląski und 15 km nördlich von Jelenia Góra.

Holzindustrie und Fremdenverkehr (Luftkurort) sind die Haupteinnahmequellen. Früher wurde der berühmte Taubenmarkt abgehalten.

Geschichte[Bearbeiten]

Gegründet wurde das heutige Wleń 1214 von Heinrich I. und seiner Gemahlin Hedwig. Oberhalb der Stadt thront die 1646 zerstörte Burg Lehnhaus. Unterhalb der Ruine befanden sich die Hedwigskapelle von 1662 und das Barockschloss mit Park. Die Stadt befand sich bis 1945 im niederschlesischen Landkreis Löwenberg und kam nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges an Polen.

Von 1975–1998 gehörte Wleń zur Woiwodschaft Jelenia Góra.[2]

Im Juni 2014 feierte die Stadt 800-jähriges Stadtjubiläum.[3]

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

  • Burgruine aus dem 10. Jahrhundert
  • Palast aus dem 16. Jahrhundert

Gemeinde[Bearbeiten]

Blick von der Burg auf Wleń

Geographie[Bearbeiten]

Die Gemeinde hat eine Flächenausdehnung von 86 km², davon werden 55 % landwirtschaftlich genutzt und 39 % sind bewaldet.[4]

Sołectwo[Bearbeiten]

Zur Stadt- und Landgemeinde Wleń gehören neben der Stadtgemeinde weitere 12 Ortsteile (deutsche Namen amtlich bis 1945)[5][6][7] mit einem Schulzenamt (polnisch Sołectwo)[8]:

  • Bełczyna (Süssenbach)
  • Bystrzyca (Wiesenthal)
  • Klecza (Ober Hußdorf, 1935–1945 Hußdorf)
  • Łupki (Schiefer)
  • Modrzewie (Gießhübel)
  • Marczów (Märzdorf a. Bober)
  • Nielestno (Waltersdorf)
  • Pilchowice (Mauer)
  • Przeździedza (Dippelsdorf)
  • Radomice (Wünschendorf)
  • Strzyżowiec (Tschischdorf)
  • Tarczyn (Kleppelsdorf)

Eine weitere Ortschaft der Landgemeinde ist Wleński Gródek (Lehnhaus).

In Pilchowice (deutsch Mauer) befindet sich die Staumauer der Bobertalsperre.

Bildung[Bearbeiten]

Die Gemeinde Wleń verfügt über einen Kindergarten (przedszkole) zwei Grundschulen (szkoła podstawowa) und eine Mittelschule.

Verweise[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  • A. Knoblich: Chronik von Lähn und Burg Lähnhaus am Bober. Urkundliche Beiträge zur Geschichte der Städte, Ritterburgen, Fürsten und Adelsgeschlechter Schlesiens. Breslau 1863.
  • Thomas Feldmann: Lähn am Bober. Eine Durchsicht alter Postkarten. In: "Löwenberger Heimatgrüße", 10/2007, S. 21-23.
  • Izabela Taraszczuk: Bürgerinitiative zum Errichten einer Gedenktafel zur evangelischen Kirche im niederschlesischen Lähn/Wleń. In: „Löwenberger Heimatgrüße”, hrsg. vom Goldammer Verlag in Rothenburg ob der Tauber, 1/2014, S. 13-14.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Wleń – Album mit Bildern, Videos und Audiodateien

Fußnoten[Bearbeiten]

  1. a b Population. Size and Structure by Territorial Division. As of June 30, 2014. Główny Urząd Statystyczny (GUS) (PDF), abgerufen am 23. Dezember 2014.
  2. Dz.U. 1975 nr 17 poz. 92 (polnisch) (PDF; 802 kB)
  3. [1] Hinweis auf das Stadtjubiläum und Programmbeschreibung
  4. regioset.pl abgerufen am 22.Sep.2009
  5. Das Genealogische Orts-Verzeichnis
  6. [2]
  7. http://www.wlen.org.pl/mapy/mapy.html
  8. [3] (polnisch)