Burg Merenberg

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Burg Merenberg
Burg Merenberg

Burg Merenberg

Alternativname(n): Höhenburg
Entstehungszeit: 1129
Burgentyp: Höhenburg
Erhaltungszustand: Reste von Mauern, dem Bergfried, des Palas’
Ständische Stellung: Grafen, Ministeriale
Ort: Merenberg
Geographische Lage 50° 30′ 30,2″ N, 8° 11′ 21,5″ OKoordinaten: 50° 30′ 30,2″ N, 8° 11′ 21,5″ O
Höhe: 337 m ü. NHN
Burg Merenberg (Hessen)
Burg Merenberg

Die Burg Merenburg ist die Ruine einer mittelalterlichen Höhenburg auf dem 337 m ü. NHN hohen Schloßberg,[1] einem Basaltkegel über der Gemeinde Merenberg im hessischen Landkreis Limburg-Weilburg.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Burg Merenberg wird erstmals 1129 urkundlich erwähnt und befindet sich ab 1163 in der Herrschaft von Gleiberg und mit einigen Cent- sowie gräflichen Rechten bei den Merenbergern.

1333 kam die Burg durch Heirat zur Linie derer von Nassau-Weilburg, wurde Sommersitz, ab dem 13./14. Jahrhundert von niederadligen Burgmannen besetzt und im 16./17. Jahrhundert mit einem Amtmann. 1646 während des Dreißigjährigen Krieges wurde die Burg zerstört.

Anlage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Burg besitzt einen weithin sichtbaren 22 m hohen runden Bergfried, der als Aussichtsturm bestiegen werden kann.[2] Eine Ecke des dreistöckigen Palas und Reste von Außenmauern und Kellern sind erhalten geblieben.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Georg Dehio, Ernst Gall: Handbuch der deutschen Kunstdenkmäler – Südliches Hessen. Berlin 1950.
  • Rudolf Knappe: Mittelalterliche Burgen in Hessen. 800 Burgen, Burgruinen und Burgstätten. 3. Auflage. Wartberg-Verlag, Gudensberg-Gleichen 2000, ISBN 3-86134-228-6, S. 432.
  • Ferdinand Luthmer: Die Bau- und Kunstdenkmäler des Regierungsbezirk Wiesbaden. Band 3. Lahngebiet. Walluf 1973.
  • Alexander Thon, Stefan Ulrich, Jens Friedhoff: „Mit starken eisernen Ketten und Riegeln beschlossen ...“. Burgen an der Lahn. Schnell & Steiner, Regensburg 2008, ISBN 978-3-7954-2000-0, S. 120–123.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Burg Merenberg – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Hessenviewer (Geoportal Hessen) des Hessischen Landesamtes für Bodenmanagement und Geoinformation mit Liegenschaftskartierung (Hinweise) - siehe Liegenschaftskarte
  2. Chronik > Die Zukunft wird positiv gesehen auf der Webseite des Förderkreises Burg Merenberg