C. C. Catch

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C. C. Catch, um 1986
Caroline Müller (2011)

C. C. Catch (* 31. Juli 1964 in Oss, Niederlande als Caroline Catharina Müller) ist eine niederländisch-deutsche Euro-Disco-Sängerin.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Caroline Müller kam am 31. Juli 1964 im niederländischen Oss zur Welt. 1979 zog sie mit ihrer Familie nach Bünde, besuchte dort die Hauptschule und begann anschließend eine Lehre als Schneiderin.

Ihr Vater erkannte früh ihr Potenzial als Sängerin und ist heute noch ihr Manager. Caroline Müller nahm, zuerst unter dem Künstlernamen Carol Dean, an mehreren Talentwettbewerben teil und wurde kurze Zeit später Mitglied der deutschen Girl Group Optimal[1], die von Peter Kent produziert wurde und aus Claudia Stürzenbecher, Sylvia Frötschel, Caroline Müller sowie Sabine Lürenbaum, die 1983 Miss Osnabrück gewesen war, bestand. Es wurden zwei Singles veröffentlicht: Er war magnetisch sowie The Good-Bye.[2]

1985 wurde sie bei einem Talentwettbewerb in der Nähe von Hamburg, an dem sie mit ihrer Band teilnahm, vom deutschen Komponisten und Musikproduzenten Dieter Bohlen entdeckt. Zusammen kreierten Müller und Bohlen den Künstlernamen C. C. Catch, wobei die beiden Cs für die beiden Vornamen Caroline und Catharina stehen.

Im September 1985 erschien ihre Debüt-Single I Can Lose My Heart Tonight und wurde zum internationalen Erfolg. C. C. Catch und Bohlen arbeiteten bis Ende 1988 erfolgreich zusammen, trennten sich dann aber im Streit. So entbrannte anschließend unter anderem ein langer Namensrechtkonflikt um den Künstlernamen „C. C. Catch“, den Dieter Bohlen für sich beanspruchte. Letztendlich wurde dieser per Gerichtsbeschluss der Künstlerin zugesprochen.

C. C. Catch zog daraufhin nach England und arbeitete mit verschiedenen Produzenten, darunter mit dem ehemaligen Gitarristen von Duran Duran, Andy Taylor, zusammen. Im Herbst 1989 erschien die Single Big Time, der kurz darauf das Album Hear What I Say sowie die Single Midnight Hour folgte.

Zu Beginn der 1990er-Jahre arbeitete C. C. Catch an einem Projekt von Peter Gabriel, aus dem der Song Harmonix hervorging. Dieser erschien 1993 auf dem Album Way Down Below Buffalo Hell von Jam Nation. 1998 kam sie nach Deutschland zurück, brachte die Single Megamix ’98 heraus und trat in der Fernsehsendung Top of the Pops auf.

2003 erreichte ihre Single Shake Your Head 2003 die Top 12 der Verkaufscharts in Spanien und entwickelte sich zu einem Sommerhit im Süden Europas. 2004 nahm C. C. Catch an der ProSieben-Show Comeback – Die große Chance teil. Aus dieser Show ging die Single Survivor sowie das Album Comeback United hervor, auf dem die teilnehmenden Künstler wie C. C. Catch, Limahl, Chris Norman, Benjamin Boyce, Coolio, Jazzy von Tic Tac Toe, Haddaway, Emilia und The Weather Girls diverse Songs beisteuerten. Im gleichen Jahr trat sie im Vorprogramm auf der USA-Tour des Pop-Duos Modern Talking auf.

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Im Dezember 2004 erschien der selbstgeschriebene Song Silence, welcher schnell in die Top 10 der Verkaufscharts in Kasachstan gelangte und ein großer Erfolg im asiatischen Raum wurde.[3]

Im September 2010 erschien die Single Unborn Love, eine Zusammenarbeit mit dem spanischen Musikproduzenten Juan Martinez.[4]

2015 absolvierte C. C. Catch eine Tournee durch die Vereinigten Staaten, so in Los Angeles, Dallas und Chicago[5], 2016 folgte das erste große Konzert in Toronto, Kanada[6], im Jahre 2017 dann eine Konzerttour durch Südamerika (Argentinien, Peru, Chile, Brasilien, Bolivien).

Diskografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1988: RSH-Gold
  • 1989: Sängerin des Jahres 1989 „Goldener Löwe“
  • 2006: Friedensorden der russischen Organisation „Peacemaker“

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: C. C. Catch – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Flotter vierer. Düsseldorfer EXPRESS. 1984. Abgerufen am 20. April 2013.
  2. Optimal Website
  3. Silence on Discogs. discogs.com, abgerufen am 25. Oktober 2018.
  4. Unborn Love auf Discogs. discogs.com, abgerufen am 25. Oktober 2018.
  5. On Tour 2015 (Memento vom 14. September 2015 im Internet Archive)
  6. On Tour 2016 (Memento vom 11. Mai 2016 im Internet Archive)