Carl Elsasser

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Carl Elsasser (* 29. Juni 1822 in Herzogenrath; † 17. März 1911 in Rixdorf) war ein deutscher Kommunalpolitiker, Abteilungsdirektor im Reichspostamt und Mitglied des kaiserlichen Patentamtes.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Elsasser studierte Jura an der Georg-August-Universität Göttingen. Nach diversen Stationen wurde Elsasser schließlich zum Wirklichen Geheimen Oberregierungsrat in Berlin. In dieser Position leitete er als Abteilungsdirektor ein Ressort im Reichspostamt. 1888 wurde er Ehrenmitglied des Göttinger Wingolf.[1] Neben seiner Tätigkeit im Reichspostamt war er bis zu seinem Tod Mitglied des kaiserlichen Patentamtes, welches seit 1905 in Berlin-Kreuzberg lag.

Gedenkplakette anläßlich seines 80. Geburtstags auf dem St. Simeon und St. Lukas-Friedhof in Berlin-Britz

Carl Elsasser starb in seinem Haus in der Hasenheide 12, welches er mit seiner Familie seit den 1850er Jahren bewohnte. Er wurde auf dem St. Simeon und St. Lukas-Friedhof beigesetzt.

Politisches Wirken[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Elsasser erwarb sich große Verdienste in der Kommunalpolitik in der damaligen Stadt Rixdorf, die ein Jahr nach seinem Tod 1912 in Neukölln umbenannt wurde. Sein herausragendes Engagement in der Wohlfahrtspflege äußerte sich überdies auch darin, dass auf sein Wirken hin 1897 am Tempelhofer Weg 9. in Neukölln der evangelische St. Simeon und St. Lukas-Friedhof gegründet wurde.

Zu seinen Ehren entstand in Neukölln die Carl-Elsasser-Straße, deren Schreibweise 1932 in die Karl-Elsasser-Straße geändert wurde.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Gesamtverzeichnis des Wingolf, 1991