Carl Herbert Zikesch

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Carl Herbert Zikesch (* 27. März 1897 in Elsterwerda; † 13. Januar 1979 in Rosenheim) war ein deutscher Ingenieur, Unternehmer und Fabrikant für Hochdruckarmaturen.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Carl Herbert Zikesch nahm am Ersten Weltkrieg als Soldat teil, nachdem er zu dessen Beginn das Notabitur erlangt hatte. Bereits im Jahre 1916 wurde er zum Leutnant der Reserve befördert. Während des Krieges wurde er mit dem EK II ausgezeichnet. Direkt nach Kriegsende studierte er ab Januar 1919 an der TH Berlin-Charlottenburg Allgemeinen Maschinenbau. Bereits 1921 erlangte er den Abschluss als Diplom-Ingenieur mit Auszeichnung. Bis zum Ausbruch des Zweiten Weltkrieges, an dem er als Major der Reserve teilnahm, hatte er verschiedene Stellungen in der Druckkessel- und Armaturenbranche inne. Nach dem Krieg gründete er 1954 im Alter von 57 Jahren in Wesel ein Unternehmen zur Herstellung von Hochdruck- und Hochtemperaturenarmaturen zum Einsatz in konventionellen Kraftwerken und Kernkraftwerken sowie in der chemischen und petrochemischen Industrie, die C. H. Zikesch Armaturentechnik GmbH. Mit seinen Unternehmergeist war Zikesch am industriellen Wiederaufbau Deutschlands nach dem Zweiten Weltkrieg beteiligt.

Carl Herbert Zikesch war ein Neffe des Architekten Robert Leibnitz. Er war wie sein Onkel Angehöriger des Corps Saxonia-Berlin, dem er bereits 1917 während eines Heimaturlaubs beitrat.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Carl Weigandt: Geschichte des Corps Saxonia-Berlin zu Aachen 1867-1967. Aachen 1968.
  • Joachim Grub: Beiträge zur Geschichte des Corps Saxonia-Berlin zu Aachen 1967-1992. Aachen 1993.

Schriften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]