Carl Ruschen

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Carl Ruschen (* 6. März 1871 in Wickede (Ruhr); † 1931 in Recklinghausen) war ein deutscher Industrieller.

Leben[Bearbeiten]

Ruschen studierte das Bergfach in Berlin, München und an der Bergakademie Clausthal, wurde 1894 Bergreferendar und 1899 Bergassessor im Oberbergamtsbezirk Dortmund. Später schied er aus dem Staatsdienst aus und wurde 1901 Direktor, 1915 Generaldirektor bei der Gewerkschaft Ewald in Herten. Daneben war er Generalbevollmächtigter und Grubenvorstandsmitglied der Gewerkschaft König Ludwig in Recklinghausen, Grubenvorstandsmitglied der Gewerkschaft Langenbrahm in Essen und Repräsentant der Gewerkschaft Vereinigte Trappe in Silschede. Er war Mitglied des Vorstands des Vereins für die bergbaulichen Interessen in Essen, des Zechenverbandes in Essen, der Ruhrknappschaft in Bochum und der Industrie- und Handelskammer in Münster. Aufsichtsratsmitglied war er bei der Aktiengesellschaft Eisenhütte Prinz Rudolph in Dülmen, dem Rheinisch-Westfälischen Kohlen-Syndikat in Essen und der Ruhrgas AG in Essen.

Literatur[Bearbeiten]

  • Reichshandbuch der deutschen Gesellschaft, zweiter Band, Berlin 1931, S. 1586