Caroline Pilhatsch

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Caroline Pilhatsch Schwimmen
Persönliche Informationen
Name: Caroline Pilhatsch
Nation: OsterreichÖsterreich Österreich
Verein: AT Graz[1]
Geburtstag: 1. März 1999 (20 Jahre)
Geburtsort: Graz, Österreich
Medaillenspiegel

Caroline Pilhatsch (* 1. März 1999 in Graz[2]) ist eine österreichische Schwimmerin. Bei den Europaspielen 2015 gewann sie die Goldmedaille über 50 m Rücken und die Silbermedaille über 50 m Schmetterling.[2] Bei den Kurzbahnweltmeisterschaften 2018 in Hangzhou holte sie die Silbermedaille über 50 Meter Rücken.[3]

Werdegang[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Caroline Pilhatsch wurde als Tochter des Schwimmers und zweifachen Olympiateilnehmers Alexander Pilhatsch geboren, ihre Mutter Birgit Haase-Pilhatsch ist mehrfache Staatsmeisterin in Rhythmischer Sportgymnastik.[4][2] Ihr Großvater Arnulf Pilhatsch (1925–2000) nahm 1948 an den Olympischen Spielen im Hochsprung teil.[5][6] Ihre fünf Geschwister sind ebenfalls sportlich tätig: ihre beiden Brüder sind ebenfalls Schwimmer, ihre drei älteren Schwestern sind in der Rhythmischen Sportgymnastik aktiv. In Graz besuchte sie das Bundesgymnasium und Bundesrealgymnasium Lichtenfels, wo sie 2017 maturierte.[2][7][8]

Caroline Pilhatsch begann zunächst mit Rhythmischer Gymnastik, mit elf Jahren wechselte sie zum Schwimmen.[9] Seit 2012 wird sie von Dirk Lange am steirischen Landesleistungszentrum trainiert.[6][1] Bei den Europaspielen 2015 in Baku holte sie hinter der Russin Polina Jegorowa die Silbermedaille über 50 m Schmetterling und die Goldmedaille über 50 m Rücken.[10][11] Bei den Kurzbahnweltmeisterschaften 2018 in Hangzhou gewann die 19-Jährige hinter Olivia Smoliga über 50 m Rücken die erste österreichische Schwimm-WM-Medaille seit Markus Rogan im Jahr 2010.[3]

Parallel zum Leistungsport macht sie eine Ausbildung zur Polizistin.[12]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Kleine Zeitung: Steiermarks beste Schwimmerin zittert um ihren Trainer. Artikel vom 12. September 2018, abgerufen am 15. September 2018.
  2. a b c d Wenn stille Wasser hohe Wellen schlagen: Schwimmerin und Olympiahoffnung Caroline Pilhatsch. Artikel vom Juli 2016, abgerufen am 15. Dezember 2018.
  3. a b Kurier: Pilhatsch holt erste österreichische Schwimm-WM-Medaille seit 8 Jahren. Artikel vom 15. Dezember 2018, abgerufen am 15. Dezember 2018.
  4. Alexander Pilhatsch in der Datenbank von Sports-Reference (englisch)
  5. Arnulf Pilhatsch in der Datenbank von Sports-Reference (englisch)
  6. a b derStandard.at: Ein Apfel namens Caroline. Artikel vom 13. April 2016, abgerufen am 15. Dezember 2018.
  7. BG/BRG Lichtenfels Graz - Caroline - unser GOLDfisch. Abgerufen am 15. Dezember 2018.
  8. Spagat zwischen Matura und Schwimm-WM. Artikel vom 19. April 2017, abgerufen am 15. Dezember 2018.
  9. Kleine Zeitung: Pilhatsch, Steiermarks große Schwimm-Hoffnung. Artikel vom 10. April 2015, abgerufen am 15. Dezember 2018.
  10. orf.at: Gold-Doppelschlag durch Schwimmer. Artikel vom 25. Juni 2015, abgerufen am 15. Dezember 2018.
  11. derStandard.at: Caroline Pilhatsch: Erst Gold, dann Silber in Baku. Artikel vom 27. Juni 2015, abgerufen am 15. Dezember 2018.
  12. Aufgetaucht im Erfolg: "Gefragte Frauen" mit Caroline Pilhatsch. Artikel vom 27. Dezember 2018, abgerufen am 27. Dezember 2018.