Celtis-Gymnasium

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Celtis-Gymnasium
Schweinfurt, Celtis Gymnasium-001.jpg
Celtis-Gymnasium
Schulform Gymnasium
Gründung 1632
Ort Schweinfurt
Land Bayern
Staat Deutschland
Koordinaten 50° 2′ 50″ N, 10° 13′ 40″ OKoordinaten: 50° 2′ 50″ N, 10° 13′ 40″ O
Träger Landkreis Schweinfurt
Schüler 786 (Schuljahr 2018/19)[1]
Lehrkräfte 63[1]
Leitung Birgit Weiß
Website www.celtis.de

Das Celtis-Gymnasium in Schweinfurt wurde 1632 unter dem Namen Gymnasium Gustavianum (nach dem Schwedenkönig Gustav Adolf) als Humanistisches Gymnasium gegründet.

1833 erhielt die Schule nach dem neuen Landesvater Ludwig I. den Namen Gymnasium Ludovicianum, 1964 erfolgte die Umbenennung nach dem Humanisten Conrad Celtis, der in dem nahe gelegenen Dorf Wipfeld geboren ist, aber wahrscheinlich die Schule in Würzburg besucht hat.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Altes Gymnasium, Renaissancebau von 1583

Das Humanistische Gymnasium wurde auf Weisung des schwedischen Königs Gustav II. Adolf 1632 in Schweinfurt als Gymnasium Gustavianum gegründet.[2] Domizil des Gymnasiums war von 1634 bis 1881[3] die 1582/83 erbaute Lateinschule am Martin-Luther-Platz, ein Renaissance-Gebäude, das heute Altes Gymnasium genannt wird. In ihm ist seit 1934 das Städtische Museum untergebracht.

Gebäude[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Schulgebäude wurde im Jahr 1984 erheblich umgebaut und vergrößert. Im Jahr 2005 wurde es noch einmal vergrößert, 2009 durch einen zusätzlichen Trakt mit Unterrichtsräumen ergänzt.

Schulzweige[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Schule nahm vor Einführung des achtjährigen Gymnasiums in Bayern am Schulversuch Europäisches Gymnasium teil. Weiterhin wurden die bestehenden Ausbildungsrichtungen Anfang der 1980er Jahre um das Musische Gymnasium erweitert.

Seit dem Schuljahr 2004/2005 werden für die neuen Schüler der jeweils fünften Klassen die neuen achtjährigen Ausbildungsrichtungen Sprachliches, Humanistisches und Musisches Gymnasium angeboten. Erste Fremdsprache ist für alle Ausbildungsrichtungen Latein.

Bekannte Schüler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 325 Jahre Gymnasium Schweinfurt, 1634-1959. Schweinfurt 1959.
  • 350 Jahre Celtis-Gymnasium Schweinfurt, 1634-1984. Schweinfurt 1984 (Jahresbericht 1983/84)
  • 375 Jahre Celtis-Gymnasium. Sprachliches, humanistisches Gymnasium, musisches Gymnasium. Festschrift. Schweinfurt 2009 (Jahresbericht 2008/2009)

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus. Abgerufen am 28. Juli 2019.
  2. Heinrich Christian Beck: Chronik der Stadt Schweinfurt. Schweinfurt 1836–1841, Bd. 1, Abteil. 2, Spalte 28.
  3. Angabe aus der Liste der Baudenkmäler in Schweinfurt.