Charles Davis (Saxophonist)

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Charles Davis im Jazzclub Unterfahrt (München 2009)

Charles Henry Davis (* 20. Mai 1933 in Goodman, Michigan) ist ein amerikanischer Saxophonist des Hardbop und Creative Jazz.

Leben und Wirken[Bearbeiten]

Charles Davis wuchs in Chicago auf, wo er zunächst in den frühen Formationen von Sun Ra spielte. Dann ging er nach New York, spielte im Quintett von Kenny Dorham. Des Weiteren arbeitete Davis in den 1950er Jahren mit bedeutenden Musikern des Hardbop-Umfeldes, wie Sam Jones, Johnny Griffin, Freddie Hubbard und begleitete die Sängerinnen Dinah Washington und Ella Fitzgerald. Nach 1960 arbeitete Charlie Davis vor allem mit den damaligen Erneuerern des Jazz wie Cecil Taylor, Steve Lacy, Julian Priester, später mit Muhal Richard Abrams und Abdullah Ibrahim (1985) zusammen. 2009 zählten bei einem Gastspiel im Jazzclub Unterfahrt Tom Kirkpatrick, Claus Raible, Giorgos Antoniou und Bernd Reiter zu seinem Quintett.

Eine seiner wichtigsten Einspielungen der 1960er Jahre war das Elvin Jones/Jimmy Garrison-Album Illumination (Impulse! Records, 1963), das seine Komposition Half and Half enthält.

Davis ist nicht mit dem gleichnamigen Flötisten zu verwechseln, der in Europa lebt.

Diskographische Hinweise[Bearbeiten]

Platten unter eigenem Namen[Bearbeiten]

Weitere Aufnahmen als Sideman[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  • Michel Cuscuna: Liner Notes zu Archie Shepps The Way Ahead (Cuscuna gibt hier kurze biographische Angaben zu Charles Davis)
  • Martin Kunzler: Jazz-Lexikon. Rowohlt, Reinbek 1988
  • Richard Cook, Brian Morton: The Penguin Guide to Jazz on CD. Penguin, 2nd/6th Edition, London 1994/2002
  • Bielefelder Katalog 1988 & 2002

Weblinks[Bearbeiten]