Chris Arend

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Chris Arend

Chris Arend (* 25. November 1955 in Offenbach am Main) ist ein deutscher Schauspieler, der international tätig ist.[1]

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Chris Arend wurde in Deutschland geboren und ging 1983 nach New York, wo er zuerst das Lee Strasberg Theatre and Film Institute besuchte, um dann 1984 an der University of Hawaiʻi at Mānoa Student von Glenn Cannon zu werden. Chris Arend war einer der ersten Überlebenden der Tsunami-Katastrophe nach dem Erdbeben im Indischen Ozean 2004, der in der Presse über das Unglück berichtete.[2] Chris Arend unterstützt ehrenamtlich u. a. ein Kinderhospitz in Berlin, ist Tennisspieler, macht Kampfsport/Martial Arts [3] und kocht gerne. Chris Arend wuchs zweisprachig (deutsch und englisch) auf.

Karriere[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Unter Glenn Cannons Regie erfolgte Arends Theaterdebüt in „Die Welt der Suzie Wong“. Unmittelbar darauf folgte eine Doppelrolle in La Folle de Chaillot. 1987 kehrte er nach Deutschland zurück und spielte in mehreren Filmen und Serien wie beispielsweise in zwei Episoden von Liebesgeschichten und in Folgen der Fernsehserie Großstadtrevier unter der Regie von Jürgen Roland mit. Dazwischen spielte er immer wieder auf Theaterbühnen in Wiesbaden, Frankfurt am Main und Hamburg. Anfang der 1990er-Jahre kehrte Arend für mehrere Theaterengagements nach Auckland, Neuseeland und später nach Wollongong, Australien zurück. Von 2009 bis 2010 spielte er am Theater in Toronto und wirkte in der kanadischen Verfilmung „Storming Juno – Sturm auf die Normandie“ mir, die 2010 mit dem Gemini Award ausgezeichnet wurde. Nach seiner Rückkehr nach Berlin war er u. a. in den ZDF-Produktionen „Uferlos“, „SOKO Wismar“ und „Detour – Stunde des Bösen“ zu sehen. In der Webserie „Points of You“, die 2017 mit dem deutschen Jugendkarlspreis ausgezeichnet wurde, übernahm Chris Arend eine der Hauptrollen. 2019 spielte er in der US-Serie Counterpart unter der Regie von Charlotte Brändström mit.

Filmografie (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1989: Liebesgeschichten – Du oder keine (Fernsehserie)
  • 1989: Liebesgeschichten – Zwei Karten für die Oper (Fernsehserie)
  • 2010: Storming Juno – Sturm auf die Normandie
  • 2011: Der Bus (Kurzfilm)
  • 2012: Sein Wille geschehe (Kurzfilm)
  • 2012: Der ewige Mann (Kurzfilm)
  • 2013: Uferlos!
  • 2013: Roulette
  • 2014: Wannabe Millionaire (Kurzfilm)
  • 2014: Geheime Melodie (Kurzfilm)
  • 2015: SOKO Wismar (Fernsehserie)
  • 2015: Ein Engel für Julia
  • 2017: Detour – Stunde des Bösen
  • 2017: Gemischte Gefühle
  • 2018: Counterpart
  • 2019: At Siblings (Kurzfilm)
  • 2020: Prima Opera Di Misericordia

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Homepage von Chris Arend. Abgerufen am 15. März 2021 (deutsch).
  2. Phuket ist zerstört. Abgerufen am 3. Mai 2021 (deutsch).
  3. Chris Arend bei Castforward. Abgerufen am 15. März 2021 (deutsch).