Christian Seeler

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Christian Seeler (* 22. November 1958 in Hamburg) ist ein deutscher Schauspieler und Intendant.

Biografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seeler ist der Sohn der Politikerin Ingrid Seeler (SPD) und des Oberkirchenrates und Senators Hans-Joachim Seeler (SPD). Der Ex-Vorstand der Lloyd Fonds AG und ehemalige Hamburger Bürgerschaftsabgeordnete Joachim Seeler (SPD) ist sein Bruder. Er ist auch mit Uwe Seeler verwandt.[1] Die Familie lebte ursprünglich in Lauenburg, dann in Hamburg-Barmbek und zog 1962 nach Hamburg-Bramfeld um.

Seeler hat nach dem Abitur eine kaufmännische Lehre beim Handelshaus August C. Toepfer absolviert. In seiner Freizeit spielte er Theater.
Seit 1982 trat er als Schauspieler im Ohnsorg-Theater auf. Von 1984 bis 1992 war er dann kaufmännischer Direktor des Theaters. Dort hat er das Tourneetheater Nordtour mitgegründet, welche unter Anderem die Touren des Ohnsorg-Theaters organisiert. Von 1992 bis 1996 wechselte er in die freie Wirtschaft.

1996[2] bis 2017[3] war Seeler Intendant des Ohnsorg-Theaters als Nachfolger von Walter Ruppel und Thomas Bayer. In seiner Zeit wechselte 2011 das Ohnsorg-Theater nach 75 Jahren in den Großen Bleichen zum neuen, größeren Standort im Bieberhaus, Heidi-Kabel-Platz, am Nordausgang des Hamburger Hauptbahnhofs. Anlässlich seines Abschieds vom Ohnsorg-Theater wurde Seeler mit der Biermann-Ratjen-Medaille geehrt.[3]

Seeler ist verheiratet mit der Psychologin Bärbel Seeler; das Paar hat drei Kinder.

Hörspiele[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1999: Twee Minschenkinner – Regie: Frank Grupe
  • 2001: Liebeslänglich Amrum (16. und 18. Folge) – Regie: Frank Grupe
  • 2010: Wilma un Karl – För mien Mudder, de veel opschreven un bewahrt hett – Regie: Hans Helge Ott
  • 2013: Düsse Petersens (12. Folge: Üm de Eck) – Autor und Regie: Hans-Helge Ott
  • 2014: Düsse Petersens (13. Folge: Salz des Lebens) – Regie: Hans Helge Ott
  • 2014: Düsse Petersens (15. Folge: Seelenverwandt) – Regie: Hans Helge Ott

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Der Spiegel Nr. 15/1966 vom 4. April 1966.
  2. ohnsorg.de
  3. a b Jan Carsten Graf: Hamburg sagt "Tschüs" zum Ohnsorg-Intendanten. In: ndr.de. 5. Juli 2017, abgerufen am 6. Juli 2017.