Christoph Luser

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Christoph Luser (* 1980 in Graz) ist ein österreichischer Schauspieler.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Luser besuchte das Akademische Gymnasium in Graz. Anschließend absolvierte er den Studiengang Schauspiel an der Universität für Musik und darstellende Kunst Graz. Ab 2000 spielte er am Düsseldorfer Schauspielhaus in Inszenierungen von Thomas Bischof, Jürgen Gosch, Peter Wittenberg und anderen. Bei der Uraufführung von Igor Bauersimas norway.today übernahm er eine der beiden Rollen und wurde dafür von Theater heute 2001 zum Nachwuchsschauspieler des Jahres gekürt. 2001 wurde er gemeinsam mit Birgit Stöger mit dem Förderpreis für Darstellende Kunst der Stadt Düsseldorf auszeichnet.[1]

Im folgenden Jahr wechselte Christoph Luser an die Münchner Kammerspiele. Dort spielte er die männlichen Hauptrollen in der Orestie von Aischylos, in Wassilij Sigarews Plastilin, in Lothar Trolles Hermes in der Stadt.

Seine bisher größte Rolle bekam er im April 2005 als Hamlet in einer Inszenierung von Lars-Ole Walburg. Auch 2004 und 2005 bekam er bei der Kritikerumfrage von Theater heute Nennungen als „Nachwuchsschauspieler des Jahres“. In der Spielzeit 2012/13 war er am Burgtheater als Hochroitzpointner in Arthur Schnitzlers Professor Bernhardi und in Ewald Palmetshofers räuber.schuldengenital zu sehen. Ebenso gastiert er 2013 am Schauspielhaus Graz in Thomas Bernhards Der Untergeher (Regie: Christiane Pohle).

Luser spielte in den Kinofilmen Was nützt die Liebe in Gedanken die Rolle des Macke, (2004) und Oktoberfest die Rolle des Frank (2005) sowie in der Tatortfolge Nr. 637, Schattenspiele (2006), wo er den Zivildiener in der JVA darstellt. Auch war er in der Folge Ein neues Leben (2006) aus der Reihe Unter Verdacht mit Senta Berger als Friedrich Neugruber zu sehen. Des Weiteren spielte er in Tatortfolge 665 Die dunkle Seite die Rolle des Benny Wieland. Im Film Der Knochenmann von Wolfgang Murnberger, Josef Hader und Wolf Haas spielte er den Sohn des Wirts Löschenkohl Paul.

Filmografie (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Förderpreis für Darstellende Kunst - Landeshauptstadt Düsseldorf. Abgerufen am 23. Oktober 2016.