Lars-Ole Walburg

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Lars-Ole Walburg, hier 2013 nach einer Arbeit für Michelangelo Pistoletto zur Eröffnung der Ausstellung der schein in der Kestnergesellschaft

Lars-Ole Walburg (* 14. Januar 1965 in Rostock) ist ein deutscher Dramaturg, Theaterregisseur und Intendant.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Von 1986 bis 1987 war Walburg Volontär beim Deutschen Fernsehfunk. 1989 reiste er aus der Deutschen Demokratischen Republik aus. Von 1989 bis 1992 studierte er Theaterwissenschaft und Germanistik an der Freien Universität Berlin. 1992 gründete er zusammen mit Stefan Bachmann, Ricarda Beilharz, Tom Till und Thomas Jonigk das Theater Affekt. Von 1996 bis 1998 war er Dramaturg und Regisseur am Deutschen Schauspielhaus Hamburg. Von 2003 bis 2006 war er Chefdramaturg und Regisseur am Theater Basel. Von 2003 bis 2006 war er Schauspieldirektor am Theater Basel. Er inszenierte unter anderem an der Volksbühne Berlin, am Düsseldorfer Schauspielhaus, am Schauspiel Hannover, an den Münchner Kammerspielen, am Burgtheater Wien und am Schauspielhaus Zürich.

1992 erhielt Walburg den Adolf-Grimme-Preis für das Kulturmagazin KAOS. 1999 wurde er in der Kritikerumfrage der Zeitschrift Theater heute zum Nachwuchsregisseur des Jahres gewählt. 2000 wurde er zum Berliner Theatertreffen eingeladen.

Seit 2009 ist Walburg Intendant am Schauspiel Hannover.

Walburg hat zwei Töchter mit der Dramaturgin Judith Gerstenberg.

Walburg las 2012 auf der Veranstaltung Hannover im Wort zur Bücherverbrennung in Hannover

Inszenierungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Lars-Ole Walburg – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien