SK Kölsch

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Seriendaten
OriginaltitelSK Kölsch
SK Koelsch.jpg
ProduktionslandDeutschland
OriginalspracheDeutsch
Jahr(e)1999–2006
Produktions-
unternehmen
Dream Productions TV & Movie GmbH (1. Staffel)
Odeon Film AG
Länge45 Minuten
Episoden81 in 7 Staffeln (Liste)
GenreKrimi
TitelmusikBAP – Ahnunfürsich
IdeeMarkus Hoffmann,
Daniel Maximilian,
Fritz Müller-Scherz,
Oliver Pautsch
Erstausstrahlung11. Januar 1999 auf Sat. 1
Besetzung

SK Kölsch war eine deutsche in Köln produzierte Fernsehserie, die von 1999 bis 2006 auf Sat.1 ausgestrahlt wurde.

Handlung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Macho Jupp Schatz und der homosexuelle, sensible Klaus Taube bilden als Hauptkommissare ein Team bei der Kölner Kriminalpolizei. Schatz trifft Entscheidungen eher spontan und aus dem Bauch heraus, während sich sein Kollege, der zuvor beim BKA gearbeitet hat, stets an die Dienstvorschriften hält und nach Fakten entscheidet. So scheinen sie vollkommen unterschiedlich, doch gerade diese Mischung macht ihr Team so erfolgreich. Allerdings hat auch Jupp eine sensible Seite und muss sich nach dem Tod seiner Ex-Frau Ellen Hennes allein um den gemeinsamen Sohn Florian kümmern. Unterstützt werden Taube und Schatz in ihren Ermittlungen vom Computerspezialisten Hauptmeister Achim Pohl, Kriminaloberkommissarin Gabi Schmitz, sowie dem Kriminalobermeister Dino Riaci (Staffel 1) bzw. Kriminalobermeister Gino Bruni (ab Staffel 2), sowie der Zivilangestellten Jenny Brückner (Staffel 2). Auch der Vorgesetzte Heinrich Haupt hat nichts gegen das lockere Klima auf der Wache einzuwenden. Nachdem Taube den Dienst quittiert hat, wird er (ab der 4. Staffel) durch Falk von Schermbeck ersetzt, der sich in seinen Eigenschaften allerdings nicht von ihm unterscheidet. Haupt geht in den Ruhestand (7. Staffel) und Kriminalhauptkommissarin Gesine Westfahl wird die neue Chefin (7. Staffel).

Da die Ausstrahlung in der finalen Staffel nicht mehr chronologisch verlief, bzw. am Ende noch vier vorher nicht gesendete Folgen angehängt wurden, geschieht der Abschied von Haupt aber erst in der vorletzten Folge, während Westfahl schon in der ersten Folge der 7. Staffel ihren Dienst angetreten hat.

Besetzung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Schauspieler Rollenname Dienstgrad Einstieg Ausstieg Staffeln Jahr(e)
Uwe Fellensiek Josef „Jupp“ Schatz Kriminalhauptkommissar Folge 1 Folge 81 1–7 1999–2006
Christian Maria Goebel Klaus Taube Kriminalhauptkommissar Folge 1 Folge 38 1–3 1999–2002
Dirk Martens Falk von Schermbeck Kriminalhauptkommissar Folge 39 Folge 81 4–7 2002–2006
Gustav-Peter Wöhler Achim Pohl Kriminalhauptmeister/ später Kriminalhauptkommissar (ab Staffel 6) Folge 1 Folge 81 1–7 1999–2006
Pasquale Aleardi Dino Riaci Kriminalobermeister Folge 1 Folge 12 1 1999
Luca Zamperoni Gino Bruni Kriminalobermeister Folge 13 Folge 70 2–7 2000–2006
Tatjana Clasing Marie Weiß Pathologin Folge 1 Folge 77 1–7 1999–2005
Ingrid Stein Bertha Schatz Pächterin der Cafeteria Folge 1 Folge 77 3–7 1999–2006
Katja Weitzenböck Ellen Hennes Besitzerin der Kneipe und Mutter von Jupps Sohn Folge 1 Folge 22 1–2 1999–2001
Michaela Wiebusch Gabi Schmitz Kriminaloberkommissarin Folge 1 Folge 12 1 1999
Annette Frier Jenny Brückner Sachbearbeiterin Folge 13 Folge 28 2 2000–2001
Christoph Quest Heinrich Haupt Kriminaloberrat Folge 1 Folge 69 1–7 1999–2006
Carin C. Tietze Gesine Westfahl Kriminalhauptkommissarin Folge 70 Folge 81 7 2005–2006

Rezeption[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kritik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

„Die Serie war zwar nie ein Riesenerfolg, schlug sich aber lange Zeit wacker gegen die direkte RTL-Konkurrenz, das übermächtige Quiz Wer wird Millionär?.“

Fernsehlexikon.de [1]

„Unterhaltsame Krimiware mit reichlich Lokalkolorit, einer Prise rheinischen Humors und "handfesten" Typen.“

Fernsehlexikon.de [2]

„Bei ‚SK Kölsch‘ tritt die Action eher in den Hintergrund, doch dafür ist (psychologische) Spannung und eine Menge Humor garantiert.“

Wunschliste.de [3]

Ausstrahlung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Von 1999 bis 2006 wurden sieben Staffeln mit insgesamt 81 Folgen ausgestrahlt. 2006 wurden noch einmal vier alte Folgen wiederholt.[4] Die Quoten lagen meistens bei 10 % Marktanteil in der Zielgruppe der 14- bis 49-Jährigen. Als diese auf ca. 7 % in der werberelevanten Zielgruppe zurückging, wurde die Serie abgesetzt.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Michael Reufsteck, Stefan Niggemeier und Jochen Stöckle: SK Kölsch. In: fernsehlexikon.de. 19. Dezember 2006, abgerufen am 18. März 2011.
  2. SK Kölsch: Karneval des Todes. In: TV Spielfilm. Hubert Burda Medie AG, abgerufen am 18. März 2011.
  3. Sebastian Pflug: SK Kölsch auf Wunschliste.de. In: Wunschliste.de. imfernsehen GmbH & Co. KG, abgerufen am 18. März 2011.
  4. Markus Ruoff: Umprogrammierung: „SK Kölsch“ statt „Inspektor Rolle“. In: Quotenmeter.de. 5. August 2006, abgerufen am 18. März 2011.