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Christoph Poschenrieder

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Christoph Poschenrieder (2014)

Christoph Poschenrieder (* 6. Juni 1964 bei Boston) ist ein deutscher ehemaliger Journalist und Schriftsteller.

Leben

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Poschenrieder studierte an der jesuitischen Hochschule für Philosophie München und besuchte die Journalistenschule an der Columbia University, New York. Seit 1993 arbeitet er als freier Journalist und Autor von Dokumentarfilmen. Sein Debütroman Die Welt ist im Kopf stellt den jungen Arthur Schopenhauer in den Mittelpunkt. In Deutschlandfunk Kultur bezeichnete Wolfgang Schneider das Buch als „eines der bemerkenswertesten Debüts des Frühjahrs“. „In einer eleganten, unaufdringlich historisierenden Sprache“ werde „ein detailsattes Panorama der frühen Biedermeierzeit“ entfaltet.[1] Auch in Poschenrieders weiteren Büchern geht es häufig um Schopenhauer, so unter anderem in seinem Roman Mauersegler (2015). Dort erzählt der Autor von dem Journalisten und Philosophiedozenten Carl, der mit seinen Freunden in eine Alten-WG zieht, wo sie sich gegenseitig Sterbehilfe leisten. Carl zitiert immer wieder aus Schopenhauers Werken und besitzt einige Erstausgaben.[2] In seinem Roman Fräulein Hedwig verarbeitete er den Fall eines Opfers der NS-Krankenmorde in der Zeit des Nationalsozialismus in seiner Familiengeschichte.[3]

2025 gab Poschenrieder das Schreiben auf und arbeitet seither als Straßenbahnfahrer bei der MVG. Er lebt in München und ist mit einer Dokumentarfilmerin verheiratet.[4]

Auszeichnungen

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Romane

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Commons: Christoph Poschenrieder – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

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  1. Sendung am 29. März 2010, Abruf am 8. Oktober 2020
  2. Nr. 30 (2016): Freundschaft | Kritische Ausgabe Plus. In: Kritische Ausgabe. Archiviert vom Original (nicht mehr online verfügbar) am 17. März 2016; abgerufen am 15. März 2016.
  3. https://www.diogenes.ch/leser/blog/2025/11/poschenrieder-interview.html?srsltid=AfmBOooTHXUXIS15ziaHMaOvsGxiTbEGmLQPka9VVXjgnfknJdiHtVu7
  4. Schriftsteller Poschenrieder fährt Straßenbahn: „Ich habe die Schnauze voll“, Artikel von Uli Kreikebaum in der Frankfurter Rundschau vom 1. Februar 2026, zuletzt besucht am 2. Februar 2026.