Christoph Simon

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Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Zum deutschen Dokumentarfilmer siehe Christoph Simon (Dokumentarfilmer).

Christoph Simon (* 6. August 1972 in Langnau im Emmental) ist ein Schweizer Schriftsteller und Slam-Poet.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Christoph Simon besuchte das Gymnasium in Thun und die Swiss Jazz School in Bern. In der Folge bereiste er Israel, Jordanien, Ägypten, Polen, Südamerika, London und New York. 2001 veröffentlichte Simon seinen ersten Roman Franz oder Warum Antilopen nebeneinander laufen. Als zweiter Roman folgte 2003 Luna Llena, dessen Personal sich regelmässig in der gleichnamigen Gelateria trifft. 2005 schrieb er mit Planet Obrist die Geschichte der Hauptfigur seines ersten Romans weiter. Mit einem Auszug daraus wurde er zu den Tagen der deutschsprachigen Literatur 2005, einer „Besichtigung des Literaturbetriebs“ (Simon), nach Klagenfurt eingeladen. Für den vierten Roman "Spaziergänger Zbinden" wurde er 2010 mit dem Literaturpreis des Kantons Bern ausgezeichnet. 2011 erschien das Sammelsurium "Viel Gutes zum kleinen Preis", das Simon auch von seiner bisher unbekannten Seite als Zeichner und Cartoonist zeigte. Auf Youtube veröffentlicht er Videos zur Gestalt "Babypunk". 2016 erhielt Simon den mit 10.000 Franken dotierten ProLitteris-Förderpreis.

Simon ist zweifacher Schweizer Meister im Poetry Slam (2014 und 2015) und Gewinner des Kabarettpreises "Die Sprungfeder" der Kabarett-Tage Olten (2015). Aktuell ist er auf Bühnen in der Schweiz und in Deutschland unterwegs mit den Kabarett-Programmen "Wahre Freunde", "Glück ist" und "Zweite Chance".

Zudem schreibt Simon Beiträge für Anthologien und Literaturzeitschriften. Zusammen mit Urs Mannhart und Lorenz Langenegger ist er Mitglied der Autorengruppe Die Autören. Mit Renato Kaiser und Sam Hofacher betreut er die Lesebühne "Rauschdichten". Er lebt in Bern.

Planet Obrist[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Planet Obrist, von Christoph Simon als „Schelmenroman“ bezeichnet, erschien 2005. Die Hauptperson ist Franz Obrist mit MC dem Dachs (MC= Master of Ceremonies), die zusammen in die Mongolei zu gehen planen. Von Bern her gehen sie zu Fuss und mit Autostopp über Österreich nach Ljubljana, wo Obrist schliesslich ein Geschäft für „aussergewöhnliche Aufträge“ eröffnet. Nach einigen Liebesbeziehungen und einem gezeugten Kind, fährt Obrist mit dem Zug zurück nach Bern. MC der Dachs hat die Funktion, Obrist philosophische Fragen zu stellen oder ihn über sich selber nachdenken zu lassen. Trotzdem ist er aber Obrists Haustier, das Dummheiten anstellen kann und gegen Ende des Buches für eine kurze Zeit spurlos verschwindet.

Für den Roman wurde er 2006 mit dem Literaturpreis des Kantons Bern ausgezeichnet.

Werke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Romane[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kinderbuch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gedichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]