Christoph Spering

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Christoph Spering (* 23. Juni 1959 in Simmern/Hunsrück) ist ein deutscher Dirigent und Kirchenmusiker.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Christoph Spering ist der ältere Bruder des Dirigenten Andreas Spering. Er studierte an der Musikhochschule Köln Kirchenmusik und trägt den Titel eines Kirchenmusikdirektors[1].

Spering wurde besonders für seine Ausdehnung der historischen Aufführungspraxis auf die Musik des 19. Jahrhunderts, besonders Schumanns und Mendelssohns bekannt. 1985 gründete er den Chorus Musicus Köln und 1988 Das Neue Orchester. Bekannt wurde er international mit der Ersteinspielung der Bachschen Matthäuspassion in der Version Mendelssohns von 1841. Für die Einspielung von Mendelssohns Elias erhielten Spering und seine Ensembles im Jahr 2011 die Auszeichnung ECHO Klassik der Deutschen Phono-Akademie[2], ebenso 2017 zusammen mit dem Chorus Musicus Köln und dem Neuen Orchester für die Einspielung der Luther-Kantaten von Johann Sebastian Bach.

Christoph Spering, Enkel des Simmerner Superintendenten Ernst Karl Gillmann, wirkt als Kantor der evangelischen Kirchengemeinde in Köln-Mülheim[3], er lebt in Kerpen.

Aufnahmen (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Kirchenmusik: Fünf Direktoren und eine Direktorin ernannt. Evangelische im Rheinland, 18. Februar 2005, archiviert vom Original am 18. Oktober 2014, abgerufen am 13. Juni 2017.
  2. ECHO Klassik 2011 für Christoph Spering und Das Neue Orchester/Chorus Musicus Köln. Musikforum Köln, abgerufen am 10. Oktober 2014.
  3. Unser Kantor: Kirchenmusikdirektor (KMD) Christoph Spering. Ev. Kirchengemeinde Mülheim am Rhein, abgerufen am 13. Juni 2017.