Club Atlético River Plate (Montevideo)

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River
CA River Plate Montevideo.svg
Basisdaten
Name Club Atlético
River Plate Montevideo
Sitz Montevideo, Uruguay
Gründung 11. Mai 1932
Präsident Willie Tucci
Website cariverplateuruguay.com
Erste Mannschaft
Trainer Pablo Tiscornia
Spielstätte Parque Federico Omar Saroldi
Plätze 12.000
Liga Primera División
2014/15 3. Platz
Heim
Auswärts

Der Club Atlético River Plate (Spitzname: Darseneros) ist ein 1932 gegründeter uruguayischer Fußballverein aus dem Zentrum von Montevideo. Seine Heimspiele trägt der im Barrio Prado beheimatete Klub im Parque Federico Omar Saroldi aus. Die Vereinsfarben sind Rot und Weiß Die offizielle Hymne des Vereins stammt von Tomás Cortez, der diese im Jahr 1982 verfasste. Der Verein unterhält auch Abteilungen für eSport und Frauenfußball.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Stadion: Parque Saroldi
Libertadores Gruppenspiel-Premiere 2016: 2:2 in Maldonado gg. SE Palmeiras

Der Verein entstand am 11. Mai 1932 aus einem Zusammenschluss von Olimpia FC und CA Capurro. Der neue Club übernahm den Namen River Plate von einem erfolgreichen Verein der Frühzeit des uruguayischen Fußballs, dem vierfachen Meister River Plate Football Club, der 1929 aufgelöst wurde. Auch die Trikots sind an diesem Verein orientiert. Die Heimspiele richtete die Mannschaft nach der Fusion im bisherigen "Olimpia Park" des vormaligen Olimpia FC aus. Dieser wurde am 4. Juli 1932 sodann nach dem zuvor verstorbenen Torhüter "Chiquito" Saroldi umbenannt.

River Plate konnte in seiner langen Vereinsgeschichte noch nie einen national oder international bedeutenden Titel gewinnen, obwohl man seit der Einführung des Profifußballs in Uruguay bislang 62 Saisons (Stand: 2010) in der höchsten uruguayischen Spielklasse verbrachte. Lediglich die sechsmalige Meisterschaft in der zweiten Liga und der damit immer wieder verbundene Aufstieg in die Primera División lässt den Verein in dieser Hinsicht zum erfolgreichsten uruguayischen Klub nach dem CA Fénix (Sieben Zweitligameistertitel) werden. Der erste Aufstieg in die Primera División datiert aus dem Jahre 1943, als man im entscheidenden Spiel vor 9.004 Zuschauern gegen Cerro mit 1:0 durch ein Tor von Manolo Pérez gewann.

Die damalige Zweitligameistermannschaft bestand aus den folgenden Spielern: Saaini, Morales, Zubía, Etchenique, Miguel Olivera, Sosa, M.Pérez, Flora, Goncalvez, Fleitas und M. Olivera

1992 erreichte der Verein nach seinem Aufstieg die bis dahin beste Platzierung in der ersten Liga. 1996 erfolgte dann die erste Teilnahme des Klubs an einem internationalen Wettbewerb, als man bei der Copa Conmebol antrat. Trainer zu dieser Zeit war Fernando Morena. Auch 1998 war man in diesem Wettbewerb vertreten. Ende der 1990er Jahre stieg River wieder ab. Seit dem letzten Aufstieg unter dem Trainer Martín Lasarte im Jahre 2004 spielt River Plate abermals erstklassig. In der Hinrundenmeisterschaft, dem Torneo Apertura 2007/08 erreichte der Verein einen überraschenden vierten Tabellenplatz und stellte mit Richard Porta den Torschützenkönig. In der Rückrunde der gleichen Saison schaffte River Plate sogar den zweiten Platz und verpasste damit nur knapp die Qualifikation zum Meisterschaftsendspiel. Dennoch war dies die bisher erfolgreichste Spielzeit in der Vereinsgeschichte und man qualifizierte sich für die Copa Sudamericana.

An der Copa Sudamericana nahm der Verein sodann in der Folgezeit dreimal hintereinander in den Jahren 2008, 2009 und 2010 teil. Im Jahr 2009 stieß River Plate dabei bis ins Halbfinale vor, wo man schließlich an Liga de Quito scheiterte.

In der Spielzeit 2012/13 klassierte man am Saisonende auf dem 4. Rang der Abschlusstabelle und qualifizierte sich somit für die Copa Sudamericana 2013. Nach Abschluss der Apertura 2013 rangierte man auf dem zweiten Tabellenplatz. In der Clausura 2014 wurde man Vierter. Damit belegte River Plate in der Jahresgesamttabelle der Saison 2013/14 den 3. Platz.[1] In der nachfolgenden Spielzeit 2014/15, in der man in der Clausura den 2. Rang belegte, wurde man Gesamtdritter.[2]

2016 nahm der Verein erstmals an der Copa Libertadores de América teil, schied aber als siegloser Gruppenletzter alsbald aus.

Erfolge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mit sechs gewonnenen Meisterschaften in der zweiten uruguayischen Liga war der Verein bis 2009 zusammen mit Institución Atlética Sud América und CA Fénix Rekordhalter. Im Jahr 2009 konnte Fénix den Gewinn des siebten Meistertitels feiern und dabei die beiden Vereine überflügeln.

Bekannte Spieler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Trainerhistorie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Frauenfußball[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Eiver Plate beheimatet neben der ersten Herrenmannschaft, dem in der Tercera spielenden Reserveteam und einer Jugendabteilung auch eine Frauenfußballabteilung. Letztere spielt eine gewichtige Rolle im uruguayischen Fußball. So wurden die Frauen nach dem Gewinn des Meistertitels 2009 im Jahr 2010 uruguayischer Vizemeister. In jenem Jahr vertraten sie zudem, trainiert von Alvaro González, Uruguay in der Copa Libertadores.

Erfolge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Fixture Campeonato Uruguayo 2013/2014 de Primera División. Clausura. (spanisch) auf auf.org.uy, abgerufen am 18. Mai 2014
  2. Peñarol campeón del Torneo Clausura (spanisch) auf auf.org.uy, abgerufen am 20. August 2015
  3. ¿Por qué los técnicos uruguayos fueron defensas, goleros o mediocampistas? (spanisch) auf lr21.com.uy vom 29. Mai 2001, abgerufen am 27. Oktober 2016
  4. ¿Por qué los técnicos uruguayos fueron defensas, goleros o mediocampistas? (spanisch) auf lr21.com.uy vom 29. Mai 2001, abgerufen am 27. Oktober 2016
  5. Rocha ganó y espera por Miramar o Progreso (spanisch) in La República vom 13. Mai 2007, abgerufen am 21. Februar 2015
  6. Carlos María Morales - Profil auf soccerway.com, abgerufen am 9. Oktober 2016
  7. Guillermo Almada es el nuevo técnico de River Plate (Memento des Originals vom 1. September 2011 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.ovaciondigital.com.uy (spanisch) auf ovaciondigital.com.uy vom 4. April 2011, abgerufen am 14. Januar 2012
  8. Luis Enrique, el de acá (spanisch) auf futbol.com.uy vom 8. Juni 2015, abgerufen am 9. Juni 2015
  9. Profil auf soccerway.com, abgerufen am 22. Oktober 2016