Coldcut

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Coldcut live 2006

Coldcut ist ein britisches Musikproduzentenduo, bestehend aus Matt Black und Jonathan More, das seit den späten 1980er Jahren in England Eurodance-, Electro- und Technomusik macht. Black und More sind auch Remixer und Pioniere des Turntablism. Ihre kommerziell erfolgreichsten Singles waren ihr UK-Top-10-Hit Doctorin’ the House mit Yazz sowie People Hold On und My Telephone mit Lisa Stansfield. Ihr Remix von Paid in Full von Eric B. & Rakim wurde aufgrund des Samples Ofra Hazas Im Nin’alu zu einem Welthit.

In den 1990er und frühen 2000er Jahren waren sie gemeinsam mit den DJs PC und Strictly Kev auch Mitglieder des Musikprojektes DJ Food.

Das Coldcut-Team arbeitete auch mit Sister Bliss zusammen und gründete das Label Ninja Tune. Noch heute sind Black und More gefragte DJs.

Eine instrumentale Version von Walk a Mile in My Shoes wurde in Werbeclips des Mobilfunkproviders O2 verwendet und ist aktuell immer noch in der Warteschleife zu hören.

Diskografie[Bearbeiten]

Alben[Bearbeiten]

Jahr Titel Chartplatzierungen[1] Anmerkungen
DE AT CH UK
1989 What’s That Noise? 37
(9 Wo.)
20
(4 Wo.)
Erstveröffentlichung: April 1989
1997 Let Us Play! 33
(4 Wo.)
Erstveröffentlichung: September 1997

Weitere Alben:

  • 1990: Some Like It Cold
  • 1993: Philosophy
  • 1999: Let Us Replay!
  • 2002: Cold-Cut-Outs
  • 2004: People Hold On — The Best of Coldcut
  • 2006: Sound Mirrors

Singles[Bearbeiten]

Jahr Titel Chartplatzierungen[1] Anmerkungen
DE AT CH UK
1988 Doctorin’ the House
What’s That Noise?
11
(14 Wo.)
4
(12 Wo.)
6
(9 Wo.)
Erstveröffentlichung: Februar 1988
(feat. Yazz)
Stop This Crazy Thing
What’s That Noise?
28
(10 Wo.)
19
(7 Wo.)
21
(7 Wo.)
Erstveröffentlichung: September 1988
(feat. Junior Reid)
1989 People Hold On
What’s That Noise? / Affection
24
(14 Wo.)
11
(9 Wo.)
Erstveröffentlichung: 13. März 1989
(mit Lisa Stansfield)
My Telephone
What’s That Noise?
62
(6 Wo.)
52
(2 Wo.)
Erstveröffentlichung: Mai 1989
Coldcut’s Christmas Break 67
(3 Wo.)
Erstveröffentlichung: Dezember 1989
1990 Find a Way
Some Like It Cold
52
(2 Wo.)
Erstveröffentlichung: Mai 1990
(feat. Queen Latifah)
1993 Dreamer
Philosophy
54
(2 Wo.)
Erstveröffentlichung: August 1993
Autumn Leaves
Philosophy
50
(2 Wo.)
Erstveröffentlichung: Dezember 1993
1997 More Beats & Pieces
Let Us Play!
37
(2 Wo.)
Erstveröffentlichung: August 1997
2001 Re:volution 67
(1 Wo.)
Erstveröffentlichung: Juni 2001
2006 True Skool
Sound Mirrors
61
(1 Wo.)
Erstveröffentlichung: April 2006
(feat. Roots Manuva)

Quellen[Bearbeiten]

  1. a b Chartquellen: Singles / Alben

Weblinks[Bearbeiten]