Yazz

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Yazz (* 19. Mai 1960 in Shepherd’s Bush, London als Yasmin Evans) ist eine britische Sängerin, Keyboarderin und Songautorin.

Biografie[Bearbeiten]

Yasmin Evans begann ihre musikalische Karriere Ende der 1970er Jahre als Sängerin der Band Biz. Danach arbeitete die Tochter eines Jamaikaners und einer Britin mehrere Jahre als Model, ehe sie sich 1987 der Gruppe Coldcut anschloss. Doctorin’ the House wurde im Frühjahr 1988 ein Top-10-Hit in Großbritannien und ein Top-20-Hit in Deutschland.

Mitte 1988 startete sie eine Solo-Laufbahn. Dabei gelang ihr gleich zum Auftakt ihr größter Erfolg mit The Only Way Is Up, einer Coverversion des 1980er Liedes von Otis Clay. Der Song, der Pop- und House-Elemente kombinierte, wurde ein Nummer-eins-Hit in Großbritannien und belegte Platz drei in der deutschen Hitparade. Weitere Top-10-Singles waren Stand Up for Your Love Rights und Fine Time. Mit Where Has All the Love Gone? und Treat Me Good erreichte Yazz in den Jahren 1989 und 1990 Top-20-Positionen in den UK-Charts.

Bis Frühjahr 1997 gelang mit sechs weiteren Singles der Einstieg in die britische Hitparade, die es allerdings nur auf mittlere Positionen brachten. Darunter befand sich der Mitte 1993 erschienene Titel How Long, eine Zusammenarbeit mit der britischen Reggae-Band Aswad, der auch in Deutschland ein Charthit wurde. Es stiegen vier Folgesingles in die UK-Charts, für obere Platzierungen reichte es aber nicht mehr. Spätere Veröffentlichungen blieben weitgehend unbeachtet.

Diskografie[Bearbeiten]

Alben[Bearbeiten]

Jahr Titel Chartplatzierungen[1] Anmerkungen
Flag of Germany.svg DE Flag of Switzerland.svg CH Flag of the United Kingdom.svg UK
1988 Wanted 35
(17 Wo.)
19
(3 Wo.)
3
(32 Wo.)
Erstveröffentlichung: November 1988
weitere Alben
  • 1989: The ’Wanted’ Remixes!
  • 1992: One True Woman
  • 1994: One on One
  • 1997: The Natural Life
  • 2001: At Her Very Best and All the Greatest Hits (Kompilation)
  • 2002: Tribute to Burt Bacharach and Hal David
  • 2008: Running Back to You
  • 2011: This Is Love

Singles[Bearbeiten]

Jahr Titel Chartplatzierungen[1] Anmerkungen
Flag of Germany.svg DE Flag of Austria.svg AT Flag of Switzerland.svg CH Flag of the United Kingdom.svg UK Flag of the United States.svg US
1988 Doctorin’ the House 6
(9 Wo.)
Erstveröffentlichung: Februar 1988
Coldcut feat. Yazz and the Plastic Population
1988 The Only Way Is Up 3
(19 Wo.)
5
(12 Wo.)
2
(14 Wo.)
1
(15 Wo.)
96
(4 Wo.)
Erstveröffentlichung: Juli 1988
als Yazz and the Plastic Population
1988 Stand Up for Your Love Rights 10
(17 Wo.)
29
(2 Wo.)
7
(8 Wo.)
2
(13 Wo.)
Erstveröffentlichung: Oktober 1988
1989 Fine Time 32
(9 Wo.)
25
(1 Wo.)
9
(8 Wo.)
Erstveröffentlichung: Januar 1989
1989 Where Has All the Love Gone? 40
(6 Wo.)
16
(6 Wo.)
Erstveröffentlichung: März 1989
1990 Treat Me Good 55
(9 Wo.)
28
(1 Wo.)
20
(5 Wo.)
Erstveröffentlichung: Juni 1990
1992 One True Woman 60
(2 Wo.)
Erstveröffentlichung: März 1992
1993 How Long 52
(8 Wo.)
31
(5 Wo.)
Erstveröffentlichung: Juli 1993
mit Aswad
1994 Have Mercy 86
(5 Wo.)
42
(4 Wo.)
Erstveröffentlichung: März 1994
1994 Everybody’s Got to Learn Sometime 56
(3 Wo.)
Erstveröffentlichung: Juni 1994
1996 Good Thing Going 53
(2 Wo.)
Erstveröffentlichung: September 1996
1997 Never Can Say Goodbye 61
(6 Wo.)
Erstveröffentlichung: März 1997
1998 Abandon Me 78
(1 Wo.)
Erstveröffentlichung: 1996
weitere Singles
  • 1989: Wanted on the Floor Remix (12" Promo)
  • 1990: Yazz' Megamix
  • 2001: Love Hangover
  • 2009: The Only Way Is Up (Remixe)
  • 2015: You're So Beautiful (Empire Cast Feat. Jussie Smollett & Yazz)

Literatur[Bearbeiten]

Quellen[Bearbeiten]

  1. a b Chartquellen: Singles / Alben / UK

Weblinks[Bearbeiten]