Cossengrün

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Cossengrün
Stadt Greiz
Koordinaten: 50° 34′ 53″ N, 12° 8′ 53″ O
Höhe: 366 m ü. NN
Eingemeindung: 1. Juli 1999
Eingemeindet nach: Vogtländisches Oberland
Postleitzahl: 07973
Vorwahl: 036621
Karte
Lage von Cossengrün in der Stadt Greiz

Cossengrün ist ein Ortsteil der Stadt Greiz im Landkreis Greiz in Thüringen.

Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Cossengrün befindet sich östlich der Bundesstraße 92 von Plauen nach Gera, 5 km südlich von Elsterberg. Die Gemarkung des Dorfes liegt im auslaufenden Thüringer Schiefergebirge und ist an drei Seiten von der thüringisch-sächsischen Grenze eingefasst.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 21. Juni 1394 wurde der Ort erstmals urkundlich erwähnt als „Kositzgrune“, ein slawisch-deutscher Mischname, der als Rodesiedlung Kosik zu deuten ist.[1] 1479 wurde das Rittergut Kostengrün erwähnt, das später zum Kammergut der Grafen Reuß ältere Linie wurde. Im Jahr 1597 wurde der gutseigene Steinbruch erwähnt. 1715 erhielt das Dorf das Marktrecht. Cossengrün hatte im Jahr 1864 79 Häuser, in denen 635 Menschen wohnten.[2] Im Ort haben sich 25 Gewerbebetriebe und ein Künstler angesiedelt. Am 1. Juli 1999 entstand durch den Zusammenschluss von Cossengrün, Pöllwitz, Bernsgrün, Arnsgrün, Hohndorf und Schönbach die Gemeinde Vogtländisches Oberland. Mit Auflösung der Gemeinde Vogtländisches Oberland wurde Cossengrün am 31. Dezember 2012 in die Stadt Greiz eingegliedert.

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Dietrich Geyer (* 1928), Historiker
  • Otto Engau (1848–1925), Ingenieur, Gastwirt, Erschaffer des Bismarck - Ehrengartens

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Cossengrün – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Wolfgang Kahl: Ersterwähnung Thüringer Städte und Dörfer. Ein Handbuch. Verlag Rockstuhl, Bad Langensalza, 2010, ISBN 978-3-86777-202-0, S. 49
  2. Klaus Müller: Die Volkszählung im Vogtländischen Oberland 1864 in Zeitschrift für Mitteldeutsche Familiengeschichte, Heft 4/ 2013, Leipzig