Cubit (Einheit)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen

Der Cubit, auch Arm oder Haut, war ein Längenmaß. Das Maß hatte noch andere Bezeichnungen, wie Cobido, Condu, Covid und Coudĕe.

  • In Bengalen und in der Präsidentschaft Madras glichen sich die Maße
  • Auf Sumatra nannte man den Cubit Esto. Hier waren die Maße den vorgenannten gleich.
  • In Spanien war der Cubit mit Covado bezeichnet und war ein Ellenmaß. Man teilte
    • 1 Cubit/Covado = 3 Palos = 2 Pes = 24 Pollegadas = 292,575 Pariser Linien = 0,66 Meter[2]
  • In Bombay nannte man den Cubit auch Covid oder Hath.
    • Die Maße waren wie in den anderen Gebieten, aber er wurde zusätzlich in 16 Tössuhs/Tussous/Tusoos[3] geteilt, das dem Zoll entsprach.[4]
  • Auch in der Türkei war das Maß anzutreffen. Hier wurde das Ellenmaß auch Guz/Göß genannt und war
    • 1 Cubit = 416,31 Pariser Linien = 0,9398 Meter
  • In anderen Regionen, wie Madras, entsprachen 2 Guz = 1 Cubit
  • Marokko
  • Kalkutta[6]
    • 1 Cubit/Haut = 2 Gheriahs/Gurahs = 4 Angullos = 12 Jarbes = 457,19 Millimeter
    • 4 Cubits = 1 Faden
    • 2 Cubits = 1 Guz

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Christian Noback, Friedrich Eduard Noback: Vollständiges Taschenbuch der Münz-, Maß- und Gewichtsverhältnisse. Band 1, F. A. Brockhaus, Leipzig 1851, S. 388.
  2. Christian Noback, Friedrich Eduard Noback: Vollständiges Taschenbuch der Münz-, Maß- und Gewichtsverhältnisse. Band 1, F. A. Brockhaus, Leipzig 1851, S. 509.
  3. Georg Thomas Flügel: Kurszettel fortgeführt als Handbuch der Münz-, Maß-, Gewichts- u. Usancenkunde. Herausgeber L. F. Huber Verlag der Jäger'schen Buch-, Papier- und Landkartenhandlung, Frankfurt am Main 1859, S. 82.
  4. Christian Noback, Friedrich Eduard Noback: Vollständiges Taschenbuch der Münz-, Maß- und Gewichtsverhältnisse. Band 1, F. A. Brockhaus, Leipzig 1851, S. 139.
  5. P. Heuser: Praktisches Handbuch für das kaufmännische und gewerbliche Geschäftsleben. Rudolf Ludwig Friderichs, Elberfeld 1851, S. 305.
  6. August Schiebe: Universal-Lexikon der Handelswissenschaften. Band 1, Friedrich Fleischer und Gebrüder Schumann, Leipzig/Zwickau 1837, S. 293.