Dalborn

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Dalborn
Stadt Blomberg
Koordinaten: 51° 58′ 41″ N, 8° 58′ 58″ O
Höhe: 135 (120–150) m
Fläche: 2,84 km²
Einwohner: 85 (Dez. 2008)
Bevölkerungsdichte: 30 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1. Januar 1970
Postleitzahl: 32825
Vorwahl: 05236
Karte
Lage von Dalborn in Blomberg
Dorfstraße in Dalborn

Dalborn ist eine der 19 Ortschaften der Stadt Blomberg im Kreis Lippe in Nordrhein-Westfalen. Die zuvor selbständige Gemeinde wurde im Rahmen der Kommunalreform am 1. Januar 1970 eingemeindet.[1] Die Ortschaft liegt rund 10 km nordwestlich der Kernstadt.

Dalborn wurde im 12. Jahrhundert als Waldhufendorf gegründet, eine im Mittelalter weit verbreitete Siedlungsform in Deutschland. Hierbei handelt es sich um ein Reihendorf, bei dem der Landbesitz meist doppelzeilig an die Hoflage anschließt. Der Ort liegt auf einer Höhe von 120 bis 150 m ü. NN und zählt heute 80 Einwohner auf einer Fläche von 284,34 ha.[2] Zur Kirche gehen die Dorfbewohner im benachbarten Cappel, während die Kinder die Grundschule in Großenmarpe besuchen. In Dalborn gibt es eine Anzahl sehenswerter Fachwerkhäuser mit verzierten Torbögen und Inschriften, sowie die Dalborner Mühle, die allerdings außer Betrieb ist. Derzeitiger Ortsvorsteher ist Wilhelm Sigges (Stand: 19. Dezember 2012).[3]

Etwa im Jahr 1880 wurde die ehemalige Gemeinde Donop aufgelöst und auf die neuen Gemeinden Altendonop, Dalborn und Kirchdonop aufgeteilt. Auch das Rittergut Altendonop wurde selbständig und somit einer Gemeinde gleichgestellt.[4] Etwa im Jahr 1890 wurde die Gemeinde Kirchdonop in Donop umbenannt.[4]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Jörg Armin Kranzhoff: Dalborn – Chronik eine lippischen Dorfes. Lippe Verlag, Lage 2018, ISBN 978-3-89918-062-6.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Quellen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Martin Bünermann: Die Gemeinden des ersten Neugliederungsprogramms in Nordrhein-Westfalen. Deutscher Gemeindeverlag, Köln 1970, S. 104.
  2. Info im 2. Absatz
  3. Ortsvorsteher der Stadt Blomberg
  4. a b Stephanie Reekers: Die Gebietsentwicklung der Kreise und Gemeinden Westfalens 1817–1967. Aschendorff, Münster Westfalen 1977, ISBN 3-402-05875-8, S. 225 f.