David Kelley (Ingenieur)

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David Kelley

David M. Kelley (* 10. Februar 1951 in Barberton) ist Professor an der Stanford University sowie Gründer von IDEO und dem Hasso Plattner Institute of Design. Kelley gilt als Namensgeber und einer der Wegbereiter der Innovationsmethode Design Thinking.[1]

Wirken und Schaffen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach seinem Abschluss als Elektroingenieur an der Carnegie Mellon University arbeitete er mehrere Jahre in den Entwicklungsabteilungen von Boeing und NCR. Nachdem er von einem neuen Studiengang in Produktdesign an der Stanford-Universität gehört hatte, machte er 1978 dort seinen zweiten Abschluss.

Kelley gründete 1978 zusammen mit Dean Hovey seine erste Firma Hovey-Kelley die später nach dem Weggang von Hovey in David Kelley Design (DKD) umbenannt wurde. Dort wurde u. a. die erste Computermaus für Apple entwickelt[2]. 1991 fusionierte er seine Firma mit zwei anderen Designstudios, um IDEO zu gründen. Bis 2000 war er CEO und im Anschluss bis 2018 Chairman von IDEO.

Parallel begann er 1978 in Stanford zu unterrichten und wurde dort 1991 ordentlicher Professor für Maschinenbau. Er ist Mitbegründer und Leiter der d.school, die seit 2005 den Namen Hasso Plattner Institute of Design trägt.[3]

Auszeichnungen und Ehrungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Anlässlich des hundertjährigen Jubiläums von Stanford wurde David Kelley von der Universität wegen seiner „Mischung aus Tatkraft und unbegrenzter Vorstellungskraft“ geehrt. Im Jahr 2000 wurde Kelley mit dem „Chrysler Design Award“ ausgezeichnet[4] und in die National Academy of Engineering gewählt. 2001 wurde Kelley und IDEO vom Smithsonian Institute der „National Design Award“ verliehen.[5] 2002 wurde er von Stanford zum „Donald W. Whittier Professor in Mechanical Engineering“ ernannt. 2009 erhielt Kelley den „Edison Achievement Award“[6] der Rutgers University, für 2020 wurde ihm der Bernard M. Gordon Prize zugesprochen.

Publikationen (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • mit Tom Kelley: Reclaim Your Creative Confidence, Harvard Business Review, Juni 2012, S. 85–92.
  • mit Tom Kelley: Kreativität und Selbstvertrauen. Der Schlüssel zu Ihrem Kreativitätsbewusstsein, Verlag Hermann Schmidt, Mainz 2014, ISBN 978-3-87439-859-6 (englisch: Creative Confidence. Unleashing the Creative Potential within Us All).

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Quellenangaben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. BusinessWeek: Design's New School Of Thought Interview vom 1. August 2005
  2. Stanford-Universität: "Making the Macintosh" – Interview with David Kelley (Memento des Originals vom 11. April 2010 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/library.stanford.edu
  3. d.school: David Kelley Biography
  4. Chrysler Design Award 2000 für David Kelley (Memento des Originals vom 18. September 2008 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.chrysler.com, abgerufen am 20. Februar 2009
  5. Product Design Award 2001 für David Kelley und IDEO (Memento des Originals vom 26. September 2010 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/cooperhewitt.org, abgerufen am 30. April 2009
  6. FastCompany-Artikel über den Edison Award für Innovation, abgerufen am 20. Februar 2009