Wilhelm von Bodelschwingh

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Wilhelm von Bodelschwingh (* 27. September 1869 in Dellwig; † 17. März 1921 in Bielefeld) war ein deutscher Pfarrer. Er entstammte dem Adelsgeschlecht Bodelschwingh und war der Sohn des Theologen Friedrich von Bodelschwingh des Älteren und dessen Ehefrau Ida, geborene von Bodelschwingh. Er hatte sieben Geschwister, von denen vier bereits vor seiner Geburt verstarben. Wilhelm von Bodelschwingh studierte an den Universitäten Basel, Halle und Greifswald, um im Jahr 1898 in Bethel Pfarrer an der dortigen Diakonissenanstalt Sarepta zu werden. Zudem übernahm er die Rolle des Leiters der Anstalt, die er bis 1904 innehatte. Er war verheiratet mit Luise von Bodelschwingh, geborene von Ledebur und hatte mit ihr vier Kinder. Seine Aufgabe als Anstaltsleiter erforderte u. a. viele lange Eisenbahnreisen durch ganz Deutschland, um die über 1000 Diakonissen Sareptas zu betreuen, die verstreut meist in Krankenhäusern arbeiteten. Wilhelm von Bodelschwingh starb überraschend am 17. März 1921 an einer schweren Lungenentzündung.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]