Demir Kapija

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Demir Kapija
Демир Капија
Wappen von Demir Kapija
Demir Kapija (Nordmazedonien)
Paris plan pointer b jms.svg
Basisdaten
Region: Vardar
Koordinaten: 41° 25′ N, 22° 15′ OKoordinaten: 41° 24′ 41″ N, 22° 14′ 32″ O
Höhe: 108 m. i. J.
Fläche (Opština): 311,06 km²
Einwohner: 3.725 (2002)
Einwohner (Opština): 4.545 (2002)
Bevölkerungsdichte: 15 Einwohner je km²
Telefonvorwahl: (+389) 043
Postleitzahl: 1442
Kfz-Kennzeichen: KA
Struktur und Verwaltung
Website:

Demir Kapija (mazedonisch Демир Капија vom Türkischen Demir Kapı, deutsch: Eisernes Tor) ist ein Dorf und eine Gemeinde in Nordmazedonien. Das Dorf liegt am Zusammenfluss des Bosavica in den Vardar. Sie liegt im Südwesten des Landes nahe der Grenze zu Griechenland. Unweit des Dorfes befand sich die mittelalterliche Festung Prossek, in der die autonomen Feudalherren Dobromir Chrysos und Stres regierten.[1]

Bevölkerung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde Demir Kapija hat nach der Volkszählung von 2002 4.545 Einwohner, davon sind 87,9 % Mazedonier und 7,6 % Türken.

Kultur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Früher war das Dorf auch als Stenas (Schlucht) und Prosek bekannt. Eine Sehenswürdigkeit ist die Höhle Bela Voda.

Tourismus/ Sport[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seit Beginn der 2010er Jahre hat sich in der Region ein sanfter Klettertourismus entwickelt. Das örtliche Klettergebiet wurde stark erweitert und umfasst auch Mehrseillängen.[2]

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Demir Kapija liegt an der Hauptverkehrsachse des Balkan. Die Autobahn E75 von Budapest über Belgrad und Skopje Richtung Thessaloniki und die streckengleiche Bahnlininie führen hier durch das "Eiserne Tor" am Vardar. 3 Züge pro Tag verkehren nach Skopje, einer davon bis Belgrad. Außerdem gibt es Busverbindungen nach Skopje.[3]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Demir Kapija – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Informationen über Kletterrouten

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Seite über die archäologische Fundstätte Prossek auf makedonija.name, abgerufen am 22. Dezember 2011
  2. Philine von Oppeln: Mazedonien: Unterwegs auf dem südlichen Balkan, Berlin: Trescher, 2017, S. 274 f., online hier: [1]
  3. Ebd. und auf Wikivoyage ([2])