Der Forellenhof

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Seriendaten
Deutscher Titel Der Forellenhof
Produktionsland Deutschland
Originalsprache Deutsch
Jahr 1965
Länge 60 Minuten
Episoden 8 in 1 Staffel
Genre Familienserie
Produktion Wolfgang Schleif
Musik Rolf-Hans Müller
Erstausstrahlung 29. September 1965 auf Deutsches Fernsehen
Besetzung

Hauptdarsteller:

Nebendarsteller:

Der Forellenhof ist eine achtteilige, in Schwarzweiß gedrehte Fernsehserie des Südwestfunks aus dem Jahr 1965, die in einem Landhotel am Rande des westlichen Schwarzwalds spielt. Regie führte Wolfgang Schleif.

Überblick[Bearbeiten]

Gedreht wurde im Baden-Badener Stadtteil Gaisbach sowohl auf dem Gelände als auch im dort damals real existierenden Hotel Fischkultur, das nach dem Erfolg der Fernsehserie in Waldhotel Forellenhof umbenannt wurde.

Das Drehbuch schrieb Heinz Oskar Wuttig, der auch für die Serien Alle meine Tiere (1962–1963), Salto Mortale (1968) und Kinofilme wie Am Tag, als der Regen kam (1959) oder Die tausend Augen des Dr. Mabuse (1960) verantwortlich zeichnete. Die Musik zur Serie schrieb Rolf-Hans Müller.

Neben Hans Söhnker in der Hauptrolle des Hotelchefs Otto Buchner spielte Jane Tilden seine Ehefrau Anna, die sich zusammen mit Ruth Buchner (Tilly Lauenstein) um das Wohl der Gäste kümmerte. Die beiden erwachsenen Söhne Jörg (Gerhart Lippert) als Juniorchef und Klaus (Helmut Förnbacher), der noch in Freiburg studiert, und das Nesthäkchen Christa (Helga Anders), die noch zur Schule geht, spielen ebenso eine Rolle in den Familiengeschichten aus dem Hotel wie der Großvater Franz Buchner (Adolf Dell), dessen Forellenzucht das Hotel seinen Namen verdankt.

Im Februar 2007 wurden alle Serienfolgen auf einer 3-DVD-Box veröffentlicht.

Serienfolgen[Bearbeiten]

(in Klammern Datum der jeweiligen Erstausstrahlung)

  1. Hochsaison (29. September 1965): Fischdieb plündert Forellenzucht, Juniorchef kommt ihm auf die Schliche
  2. Bitte nicht stören! (27. Oktober 1965): Merkwürdiger Gast gerät in Verdacht, ein Hotel-Selbstmörder zu sein
  3. Fahrerflucht (24. November 1965): Paar verbringt ein Fremdgeh-Wochenende im Forellenhof und fliegt nach einem Autounfall mit Fahrerflucht auf
  4. Hauskonzert (22. Dezember 1965): schwieriger Gast (Musiker) wird zu Klavierkonzert ermuntert - dieses endet schrecklich/vergnüglich
  5. Gäste aus Kanada (26. Januar 1966): Gäste wollen Hotel betrügen und werden der Polizei auf dem silbernen Tablett serviert
  6. Schreck in der Abendstunde (23. Februar 1966) - Wasserrohrbruch führt zu Feuerwehreinsatz im Hotel
  7. Lange Finger (16. März 1966): Im Hotel wird geklaut, Diebin entpuppt sich als Kleptomanin
  8. Der 75. Geburtstag (20. April 1966)

Sonstiges[Bearbeiten]

  • Regisseur Wolfgang Schleif war auch zuständig für den ersten Film der Immenhof-Serie („Die Mädels vom Immenhof“, 1955) und er drehte 1973 mit „Die Zwillinge vom Immenhof“ und 1974 mit „Frühling auf Immenhof“ die beiden letzten Filme der Serie.

Medien[Bearbeiten]

  • DVD: Der Forellenhof
  • Soundtrack: Mit Salto Mortale zum Forellenhof, Bear-Family, BCD 16382 AH

Weblinks[Bearbeiten]