Der Ochsenkrieg (1920)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Filmdaten
OriginaltitelDer Ochsenkrieg
ProduktionslandDeutschland
OriginalspracheDeutsch
Erscheinungsjahr1920
Länge69 Minuten
Stab
RegieFranz Osten
DrehbuchFranz Osten
ProduktionHermann Hoffmann
KameraFranz Planer
Besetzung

Der Schiedsmann von Berchtesgaden oder: Der Ochsenkrieg ist eine deutsche Literaturverfilmung des gleichnamigen Romans von Ludwig Ganghofer aus dem Jahr 1920.

Handlung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Berchtesgadener Land 1420: Durch die Verbohrtheit des klösterlichen Amtsmanns Someier kommt es zum Konflikt zwischen dem Kloster Berchtesgaden und den Ramsauern, während Lampert, Sohn des Amtmanns, und Jula Runotter ihre Zuneigung zueinander entdecken. Der Streit entzündet sich an der Frage des Weiderechtes von 17 Kühen Runotters, die auf der Hängmoos weiden. Nach Meinung des starrköpfigen Amtmanns Someier haben auf dieser Alm nur Ochsen und Kälber etwas zu suchen. Als Runotters Sennhütte niedergebrannt, ihr taubstummer, verkrüppelter Bruder umgebracht und Jula misshandelt wird, kommt es zu einem Aufstand der Bauern. Der Streit zieht immer weitere Kreise, bis er zu einem regelrechten Krieg wird. In diesem wegen einer Nichtigkeit entstandenen Krieg bleibt allen Beteiligten nur das Mitmachen auf der ihnen vom Schicksal zugewiesenen Seite. Runotter kämpft mit seiner als Mann verkleideten Tochter Jula und dem Landsknecht Malimmes gegen das Kloster, auf dessen Seite der von Jula geliebte Sohn des Amtmanns steht. Bei der entscheidenden Schlacht kann sich Runotter am klösterlichen Chorherrn Aschacher rächen, rettet aber gleichzeitig dem Stiftspropst Pinzenauer unerkannt das Leben und stirbt.

Hintergrund[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Produktionsfirma war die Münchner Lichtspielkunst AG (Emelka) aus München. Der viragierte Film hat eine Länge von fünf Akten und eine Länge von 69 Minuten. Die Zensur passierte er am 10. September 1920.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]