DB Privat- und Firmenkundenbank

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  DB Privat- und Firmenkundenbank AG
Staat DeutschlandDeutschland Deutschland
Sitz Frankfurt am Main
Rechtsform Aktiengesellschaft
Gründung 17. September 1995 (als Bank 24 AG)
Leitung
Vorstand Frank Strauß (Vors.)
Aufsichtsrat Christian Sewing (Vors.)

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Die DB Privat- und Firmenkundenbank AG[1] ist eine 100-prozentige Tochtergesellschaft der Deutschen Bank AG und wickelt das Filialgeschäft mit Privat- und Geschäftskunden ab.

Entwicklung

Bank 24 (1995–1999)

Ab 17. September 1995 bot die Bank 24 Aktiengesellschaft, gestartet als Direktbanktochter der Deutschen Bank, Dienstleistungen zu einer eingeschränkten Produktpalette per Telefon und Internet an. Zunächst lag der Sitz in Bonn, ab 1999 in Frankfurt am Main. Auch wenn sich das Direktgeschäft besser entwickelte als erwartet, sah die Strategie der Bank Ende der 1990er Jahre eine Fokussierung auf das Vermögens-, Unternehmens- und Investmentgeschäft vor, insbesondere, da das Filialgeschäft als zu wenig ertragreich angesehen wurde.

Deutsche Bank 24 (1999–2002)

Am 1. September 1999 gliederte die Deutsche Bank AG den Privatkunden- und Filialbereich aus und überführte ihn in die Bank 24, die gleichzeitig in Deutsche Bank 24 Aktiengesellschaft umfirmiert wurde und nun 6,8 Millionen Kunden betreute. Während die vermögenden Privatkunden von der Ausgliederung ausgenommen waren, wurden die Filialen in Deutsche Bank 24 umgezeichnet. Neben der Möglichkeit, die neue Gesellschaft an der Börse teilweise oder komplett zu veräußern, suchte man einen Partner und glaubte, diesen in der Dresdner Bank gefunden zu haben, die eine ähnliche Strategie verfolgte. Die Fusion kam jedoch letztendlich nicht zustande. Erster Vorstandssprecher der DB24 war Herbert Walter, als späterer Vorstandsvorsitzender der Dresdner Bank an den Fusionsplänen beider Institute beteiligt. Nachdem Josef Ackermann seit Mai 2002 den Vorstand der Konzernmutter führte, kam es zu einem Strategiewechsel, da sich der Privatkundenbereich inzwischen zu einem lukrativen Geschäftsfeld entwickelt hatte.

Deutsche Bank Privat- und Geschäftskunden (2002–2018)

Um den Geschäftskundenbereich erweitert, firmierte die DB24 ab 1. Oktober 2002 als Deutsche Bank Privat- und Geschäftskunden Aktiengesellschaft, unter deren Dach auch das Private Banking sowie der Online-Broker Maxblue zusammengeführt wurden. Seit diesem Zeitpunkt hat das Unternehmen einen Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag mit der Konzernmutter abgeschlossen.

Die Deutsche Bank Privat- und Geschäftskunden führte keine Auslandsfilialen oder -töchter. Die Aktivitäten im Geschäftsfeld Privat- und Geschäftskunden im Ausland werden über (Auslands-)Filialen oder Tochtergesellschaften der Deutschen Bank abgewickelt.[2]

Am 25. Mai 2018 wurde die Deutsche Postbank AG mit der Deutschen Bank Privat- und Geschäftskunden verschmolzen.

DB Privat- und Firmenkundenbank (seit 2018)

Direkt nach der Verschmelzung der Deutschen Postbank AG wurde die Gesellschaft umfirmiert in DB Privat- und Firmenkundenbank AG. Die Postbank ist seit 25. Mai 2018 eine Zweigniederlassung[3][4] und Marke der DB Privat- und Firmenkundenbank.

Führung

Vorstandssprecher

Vorstandsvorsitzende

Weblinks

Einzelnachweise

  1. https://www.deutsche-bank.de/pfb/content/pk-rechtliche-hinweise.html?pfb_toggle=34735-34741
  2. Jahresabschluss und Lagebericht der Deutschen Bank AG 2017. Deutsche Bank AG, 12. März 2018, abgerufen am 28. Mai 2018.
  3. Veränderungen, DB Privat- und Firmenkundenbank AG, 25. Mai 2018. Registereintragung beim Amtsgericht Frankfurt am Main, Aktenzeichen HRB 47141. Abgerufen im Unternehmensregister am 2. Juni 2018.
  4. Impressum. Postbank – eine Niederlassung der DB Privat- und Firmenkundenbank AG, abgerufen am 2. Juni 2018.

Koordinaten: 50° 6′ 54,8″ N, 8° 38′ 30,6″ O