Deutsche Phono-Akademie

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Logo der Deutschen Phonoakademie

Die Deutsche Phono-Akademie e. V. ist eine Interessengemeinschaft der Tonträger-Industrie. Sie wurde am 27. September 1973 von 18 Schallplattenfirmen in Berlin als „gemeinsames Kulturinstitut“ gegründet. Die Deutsche Phono-Akademie versteht sich selbst als Kulturinstitut der Deutschen Musikwirtschaft.

Der Vorstand besteht aus (Stand: April 2014):

Die gegenwärtigen Vorstandsmitglieder sind Angestellte der kommerziellen Musikbranche. Eine ästhetische Unabhängigkeit ist dadurch fragwürdig. Die Kriterien zur Entscheidungsfindung werden ebenso wenig veröffentlicht wie die Zusammensetzung der Jury.

Aktivitäten[Bearbeiten]

Der Verein ist Initiatorin und Ausrichterin des Pop-Musikpreises Echo, der seit 1992 in verschiedenen Kategorien jährlich vergeben wird. Die Deutsche Phono-Akademie selbst vergibt den Nachwuchs-Preis unabhängig von ermittelten Verkaufszahlen an besonders vielversprechende junge Künstler. In separaten Veranstaltungen werden auch Echo Jazz- und Echo Klassik-Preise vergeben. Von 1974 bis 1992 gab es den in diversen Sparten vergebenen Preis der Deutschen Phonoakademie mit einem jährlichen Festival der Preisträger.

Mit der SchoolTour hat die Akademie gemeinsam mit der Bundeszentrale für politische Bildung ein musikpädagogisches Modellprojekt geschaffen, in welchem Jugendliche – vor allem an Haupt- und Gesamtschulen – mit Musikproduktionen und deren gesellschaftspolitischen Hintergründen vertraut gemacht werden. Sie texten und komponieren eigene Songs (bis hin zur Produktion einer CD) und diskutieren über kulturelle, ökonomische und gesellschaftliche Hintergründe. Prominente Musiker und Vertreter der Musikwirtschaft begleiten sie hierbei. Bisher (Stand 2007) waren dies u. a. Dieter Gorny, Gerd Gebhardt, Mousse T, Roachford, die Prinzen, Kurtis Blow, T. M. Stevens.   Partnerinnen dieses Projekts sind auch GEMA und GVL.

Weblinks[Bearbeiten]