Die Letzten von Fort Gamble

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Filmdaten
Deutscher Titel Die Letzten von Fort Gamble
Originaltitel Ambush
Produktionsland USA
Originalsprache Englisch
Erscheinungsjahr 1950
Länge 90 Minuten
Altersfreigabe FSK 12
Stab
Regie Sam Wood
Drehbuch Marguerite Roberts
Produktion Armand Deutsch
Sam Wood
Musik Rudolph S. Kopp
Kamera Harold Lipstein
Schnitt Ben Lewis
Besetzung

Die Letzten von Fort Gamble ist ein US-amerikanischer Western aus dem Jahre 1950 mit Robert Taylor in der Hauptrolle. Der Film, dessen Drehbuch auf dem gleichnamigen Roman von Luke Short basiert, ist die letzte Regiearbeit des Regisseurs Sam Wood.

Handlung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Arizona im Jahr 1878. Der Goldsucher Ward Kinsman wird von Kavallerie-Major Breverly um Hilfe gebeten. Kinsman, der die Indianer in der Gegend gut kennt, soll helfen, die entführte Generalstochter Mary Carlyle zu finden. Kinsman befürchtet ein Massaker, wenn die US-Kavallerie auf die Indianer stößt und lehnt ab. Erst als Marys attraktive Schwester Ann Duverall ihn noch einmal bittet, sagt er zu.

Der Kavallerist Conovan beschuldigt Kinsman fälschlich des Pferdediebstahls. Conovan ist Alkoholiker. Seine Frau Martha, die unter seiner Brutalität leidet, hat ein Verhältnis mit Leutnant Delaney. Nachdem Kinsman Conavan niedergeschlagen hat, macht er sich mit einer kleinen Truppe Kavalleristen auf eine Suchexpedition. Ward folgt den Spuren der Indianer bis zu einem Lager. Das Lager wird angegriffen. Eine Indianerfrau erzählt Kinsman, dass Mary lebt und mit einer Gruppe unter der Leitung von Diablito weitergezogen ist.

Kinsman unterrichtet den ehemaligen Freund Marys, Captain Lorrison. Kinsman erfährt, dass Major Breverly von Conovan angegriffen wurde. Breverly wurde verletzt, Lorrison hat das Kommando übernommen. Mit einem Gefangenen, dem Apachen Tana, kehrt die Truppe zurück ins Fort. Man bereitet einen Angriff auf Diablito vor. Lorrison beschuldigt Delaney, Conovan zu dem Angriff auf Breverly angestachelt zu haben und verlangt dessen Versetzung. Kinsman, der Lorrison nicht mag, fordert diesen zu einem Faustkampf heraus. Nach dem Kampf legen die beiden ihren Streit bei und bereiten den Angriff auf die Indianer vor.

Ann erzählt Kinsman, dass Lorrison ihr einen Heiratsantrag gemacht hat, den sie auch annehmen will. Kinsman, der in Ann verliebt ist, begleitet die Kavallerietruppe auf ihrer Verfolgung von Diablito. In Notwehr muss er Tana töten, als der Apache versucht, die Schwadron in die Irre zu führen. Die Kavalleristen holen die Indianer ein, jagen deren Pferde fort und greifen an. Als sich das blutige Gefecht dem Höhepunkt nähert, erreicht ein Verstärkungstrupp unter Captain Wolverson das Schlachtfeld. Kinsman kann Mary befreien. Lorrison will einen kompletten Sieg und verfolgt mit ein paar seiner Männern flüchtende Indianer. Kinsman erkennt, dass sich Lorrison in Gefahr begibt und folgt der Gruppe. Er erreicht die Gruppe jedoch zu spät. Lorrison und seine Männer sind in einen Hinterhalt geraten und wurden von den Indianern getötet.

Die verbliebenen Kavalleristen kehren zum Fort zurück. Die US-Flagge wird gehisst, um die Toten zu ehren. Ann steht dabei an Kinsmans Seite.

Hintergrund[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Film wurde am 13. Januar 1950 in den USA uraufgeführt. In Deutschland erschien er erstmals am 10. November des gleichen Jahres in den Kinos. Für die Ausstattung des Films sorgten Art-Director Cedric Gibbons und Set-Decorator Edwin B. Willis. Die Kostüme stammten von Walter Plunkett, den Ton bearbeitete Douglas Shearer.

Dies war der letzte Film des Regisseurs Sam Wood, der kurz nach Abschluss der Dreharbeiten an den Folgen eines Herzinfarktes verstarb. Für Robert Taylor war es der zweite Auftritt in einem Western.

Kritiken[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Für das Lexikon des internationalen Films war Die Letzten von Fort Gamble ein „[a]ufwendiger und actionreicher, gut fotografierter Western“.[1] Die Kinozeitschrift Cinema befand, der Film sei „ein seichter, aber rasanter B-Western ohne Tiefe, aber mit Pep“.[2]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Die Letzten von Fort Gamble. In: Lexikon des internationalen Films. Zweitausendeins, abgerufen am 2. März 2017.
  2. vgl. cinema.de