Die andere Mutter

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Filmdaten
Deutscher TitelDie andere Mutter
OriginaltitelLosing Isaiah
ProduktionslandUSA
OriginalspracheEnglisch
Erscheinungsjahr1995
Länge102 Minuten
AltersfreigabeFSK 12
Stab
RegieStephen Gyllenhaal
DrehbuchNaomi Foner
ProduktionNaomi Foner
Hawk Koch
MusikMark Isham
KameraAndrzej Bartkowiak
SchnittHarvey Rosenstock
Besetzung

Die andere Mutter ist ein US-amerikanischer Spielfilm aus dem Jahre 1995 nach einem Roman von Seth Margolis.

Handlung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In einer US-amerikanischen Großstadt setzt die Crack-abhängige Khaila Richards ihren frisch geborenen Sohn Isaiah in einem Pappkarton auf einer Müllhalde aus. Von Müllmännern entdeckt, wird er in einem Krankenhaus gerettet und von der Sozialarbeiterin Margaret Lewin aufgenommen, während Khaila aufgrund von Drogen- und Diebstahldelikten ins Gefängnis muss. Während Khaila im Gefängnis ihre Drogenabhängigkeit erfolgreich bekämpfen kann, haben Margaret und Charles Lewin Erfolg bei der Adoption des kleinen Jungen.

Nach einigen Jahren erfährt Khaila, dass ihr totgeglaubter Sohn noch lebt. Gemeinsam mit dem Rechtsanwalt Kadar Lewis kämpft sie um die Revision der Adoption. Mit Erfolg. Der Junge wird zur Mutter zurückgebracht, erleidet jedoch ein Trauma nach der Trennung von Margaret, zu der er eine stärkere Bindung hat. Als Khaila nicht mehr mit dem Jungen klarkommt, ruft sie Margaret an. Khaila entschließt sich nun doch, dass Isaiah zu Margaret zurückkehren darf. Nur möchte sie nun nicht mehr den Kontakt zu ihrem Sohn verlieren und gemeinsam mit Margaret für Isaiah zur Verfügung stehen.

Kritiken[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Filmdienst: „Ein sensibel gespieltes, bewegendes Drama um einen kaum lösbaren Rechts-, Gefühls- und Interessenskonflikt. Gut erzählt, informativ in den Einblicken in die amerikanische Sozialszene.“
  • Movieline: „Emotionales Drama, zuweilen gemächlich und selten berührend, trotz guter schauspielerischer Leistungen.“

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Halle Berry wurde im Jahr 1996 für den Image Award nominiert.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]