Dieter Fritsch

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Dieter Fritsch (* 15. Mai 1950 in Gemünden (Westerwald)) ist ein deutscher Geodät und ehemaliger Professor für Photogrammetrie und Vermessungswesen an der Universität Stuttgart.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Fritsch absolvierte zunächst eine Ausbildung zum Vermessungstechniker am Vermessungs- und Katasteramt Westerburg. 1969 erlangte er die Fachhochschulreife und nahm ein Studium des Vermessungswesens an der Fachhochschule Rheinland-Pfalz und der Universität Bonn auf, das er 1977 mit Auszeichnung abschloss. Anschließend war er als wissenschaftlicher Assistent am Institut für Theoretische Geodäsie der Universität Bonn tätig. 1982 promovierte er, 1990 wurde er habilitiert und erhielt die Lehrbefugnis für das Fach Geo-Informationssysteme an der TU München.

Von Juni 1992 bis März 2016 war Fritsch Professor an der Universität Stuttgart. Von 1992 bis 1994 war er Vorsitzender der Studienkommission Vermessungswesen, 1994 bis 1996 Dekan der Fakultät Bauingenieur- und Vermessungswesen. Seit 1995 leitet er die Koordinierungsstelle für wissenschaftliche Weiterbildung. Von 1998 bis 2000 war er Prorektor für Lehre der Universität Stuttgart, von 2000 bis 2006 schließlich Rektor. Von 2002 bis 2004 war er außerdem Vorsitzender der Landesrektorenkonferenz Baden-Württemberg.

Schriften (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Als Autor
  • Entwurf digitaler zweidimensionaler nichtrekursiver Filter. München: Verlag der Bayerischen Akademie der Wissenschaften, 1982 (zugleich: Dissertation an der Universität Bonn, 1982).
  • Raumbezogene Informationssysteme und digitale Geländemodelle. München: Beck, 1991 (zugleich: Habilitationsschrift an der TU München, 1990).
  • mit Ralf Bill: Grundlagen der Geo-Informationssysteme. 2 Bände. Heidelberg: Wichmann, 1991/1999 (mehrere überarbeitete Auflagen).
Als Herausgeber
  • Photogrammetric Week. Tagungsbände zur Photogrammetrischen Woche in Stuttgart. Heidelberg: Wichmann 1993 ff. (zweijährlich).

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]