Digitale Transformation

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Die digitale Transformation als Veränderungsprozess, der die gesamte Gesellschaft betrifft

Die Digitale Transformation (auch „Digitaler Wandel“) bezeichnet einen fortlaufenden, in digitalen Technologien begründeten Veränderungsprozess, der die gesamte Gesellschaft und insbesondere Unternehmen[1] betrifft. Basis der digitalen Transformation sind digitale Technologien, die in einer immer schneller werdenden Folge entwickelt werden und somit den Weg für wieder neue digitale Technologien ebnen[2].

Zu den wesentlichen Treibern der digitalen Transformation gehören die – traditionell als Informationstechnik bezeichneten – digitalen Technologien,[2][3] dazu gehören die digitalen Infrastrukturen (zum Beispiel: Netze, Computer-Hardware) und Anwendungen (zum Beispiel Apps auf Smartphones, Webanwendung), sowie die auf den digitalen Technologien basierenden Verwertungspotentiale,[2] zum Beispiel mögliche digitale Geschäftsmodelle und digitale Wertschöpfungsnetzwerke.

Im engeren Sinne wird als digitale Transformation häufig der durch digitale Technologien oder darauf beruhenden Kundenerwartungen ausgelöste Veränderungsprozess innerhalb eines Unternehmens bezeichnet (siehe Digital Business Transformation). Die digitale Transformation geht aber viel weiter und darüber hinaus. Sie ist ein Veränderungsprozess, der eine Vielzahl von Aspekten unserer Gesellschaft betrifft und nicht bei den Unternehmen endet.

Hauptakteure der digitalen Transformation sind Unternehmen, Individuen und Gemeinschaften, die Wissenschaft (mit Forschung und Lehre) sowie der Staat. Diese Akteure üben einen vielfältigen Einfluss aufeinander aus. Dieser Einfluss zeigt sich zum Beispiel dann, wenn durch neue Technologien (und der Verwendung dieser) auch Erwartungshaltungen an Unternehmen verbunden sind, diese digitalen Technologien zu adoptieren. So ist es für ein Versand-Unternehmen schwer, seine Kunden zu erreichen, wenn den Kunden keine Möglichkeit zur Verfügung steht, sich online über einen Artikel oder eine Dienstleistung zu informieren beziehungsweise diese auch zu bestellen.

Die Erwartung von Individuen, insbesondere von den vielen innovativen Mitgliedern der Gesellschaft, unter anderem den Unternehmen gegenüber, stellt selbst eine starke treibende Kraft der digitalen Transformation dar[2][4][5]

Enabler (Ermöglicher)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die digitale Transformation ist ein fortlaufender Veränderungsprozess. Die digitalen Technologien sowie deren vielfältige Möglichkeiten und Potentiale der Verwertung und Anwendung sind die Ermöglicher der digitalen Transformation. Insbesondere sind es die folgenden:

Technologien[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Digitale Technologien sind die Basis für die digitale Transformation. Eine Vielzahl von Fähigkeiten ist notwendig, um digitale Technologien zu erschließen. Schlüsselkompetenzen und -technologien sind zum Beispiel Software Engineering[6][7], Systems Engineering[7], IT-Sicherheit, Data Analytics[2] (Big Data)[7], Cloud Computing[2], usw.

Infrastrukturen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Basis für digitale Anwendungen ist die digitale Infrastruktur. Eine Vielzahl von Zugangs- und Endgeräten wie Smartphones, Tablets, Desktop-Computer und eine immer größer werdende Zahl von eingebetteten Systemen in Geräten (Maschinen, Fahrzeugen, Gebäuden, …) bilden gemeinsam mit den Netzstrukturen (drahtlos oder drahtgebunden) und den dazugehörigen Protokollen die digitale Infrastruktur. Diese bildet die Grundlage für digitale Anwendungen und schafft dadurch die Möglichkeit, Daten zwischen diesen digitalen Anwendungen austauschen, sie vernetzen zu können.

Anwendungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Digitale Anwendungen sind Programme (Anwendungssoftware), die bestimmte Funktionen und Dienste realisieren und anbieten (zum Beispiel Electronic Banking). Auf Basis der stark und immer stärker verbreiteten digitalen Infrastruktur (Netze und Computer-Hardware) können auch allein mittels der Software leistungsfähige und innovative digitale Anwendungen geschaffen werden (zum Beispiel Apps auf Smartphones). Durch die rein digitale Repräsentation dieser Anwendungen können diese beliebig, ohne Qualitätsverlust, vervielfältigt werden. Und natürlich sind diese weltweit zugänglich (zum Beispiel als Webanwendungen). Diese weltweite Reichweite ermöglicht eine rasche Verbreitung der digitalen Anwendungen in einem globalen Ausmaß und, abhängig von der Anwendung, ohne nennenswerte Kosten für die Vervielfältigung.

Virtualisierung der digitalen Infrastruktur: Auch die (digitale) Infrastruktur wird zunehmend zur digitalen Anwendung[2]. Cloud-Anbieter stellen in Rechenzentren zum Beispiel virtuelle Maschinen (simulierte Computer-Hardware) zur Verfügung (IaaS), die rein digital existieren[5]. Zum Beispiel können auf einem physisch vorhandenen Computer (Server) mehrere virtuelle Maschinen (Server) betrieben werden. Die Verwaltung dieser rein digital vorhandenen Infrastruktur erfolgt wieder über digitale Anwendungen. Die Administration der Infrastruktur wird folglich immer häufiger eine Aufgabe von Softwareentwicklern. Diese Aufgaben wurden früher von Administratoren durchgeführt. So werden Wartungsarbeiten über digitale Anwendungen gesteuert und somit automatisiert durchgeführt.

Verwertungspotentiale[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Auf Basis der digitalen Technologien entstehen eine Vielzahl von Möglichkeiten, diese zu nutzen[4][6]. Unter Verwertungspotentialen verstehen wir in der digitalen Transformation Potentiale (zum Beispiel um mit digitalen Geschäftsmodellen erfolgreich zu werden), die kurzfristig entstehen, aber auch wieder verschwinden, weil sie zum Beispiel durch neue technologische Entwicklungen wieder obsolet werden.[2][8] So ist es zum Beispiel nur mehr mit einem sehr großen Einsatz von Ressourcen möglich, eine Internet-Suchmaschine zu entwickeln und diese am Markt erfolgreich zu positionieren.

Geschäftsmodelle[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Geschäftsmodelle beschreiben Aktivitäten, wie Unternehmen Werte schaffen können, also Kundensegmente vermitteln und die geschaffenen Werte wirtschaftlich erfassen können.[2][8]

Es gibt keine einheitliche Definition für digitale Geschäftsmodelle. In diesem Kontext sind es Geschäftsmodelle, deren wertschöpfende Aktivitäten sich auf digitale Technologien stützen. Durch den ständigen Fortschritt in den digitalen Technologien und/oder aufgrund der sich ändernden Erwartungen verändern sich auch die möglichen digitalen Geschäftsmodelle fortlaufend.[2]

Wertschöpfungsnetzwerke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Vernetzung von digitalen Anwendungen erlaubt die Kombination von Geschäftsmodellen und Wertschöpfungsketten über die Grenzen von Unternehmen, ja auch über die Grenzen des Staates hinaus. Es entstehen dadurch neue Netzwerke von Wertschöpfungsketten, die Geschäftsmodelle verknüpfen und so eine Wertschöpfungskette bilden, deren initiale Ausprägung nur bedingt mit den folgenden Gliedern der Kette zu tun hat (zum Beispiel bei der Buchung einer Komplettreise mit den Anteilen: Flug, Hotel, Mietwagen, und so weiter). Die Kommunikation zwischen den am Wertschöpfungsnetzwerk angebundenen Organisationen geschieht dabei weitgehend vollautomatisiert.

Akteure[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die digitale Transformation betrifft die Menschen in vielfacher Weise: Als Individuum, als Gemeinschaften von Individuen, als Unternehmer und Mitarbeiter in Unternehmen, als Wissenschaftler und natürlich auch als Mitarbeiter in staatlichen Institutionen. Da es schwierig ist, die umfangreichen Auswirkungen vollständig zu beschreiben, sind nachfolgend wenige Beispiele genannt:

Individuen und Gemeinschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Menschen und die digitalen Anwendungen kommunizieren über die digitale Infrastruktur miteinander. Dadurch kommt es zu einer Beziehung zwischen den Menschen untereinander, aber auch zu den digitalen Anwendungen[3].

Digitale Technologien ermöglichen es Menschen, beinahe in Echtzeit miteinander zu kommunizieren; in Bruchteilen von Sekunden können große Menschenmengen mit Nachrichten erreicht werden (Twitter). Am Beispiel des Smartphones und der damit einhergehenden Apps und deren rascher Verbreitung[9] ist erkennbar, wie schnell digitale Technologien sich verbreiten und wie stark sich das Kommunikationsverhalten der Menschen dadurch verändern kann, wenn diese auf breite Akzeptanz stoßen. Menschen haben durch digitale Technologien die Möglichkeit, sich kurzfristig zu organisieren, Gruppen zu bilden und in diesen ohne großen Aufwand zu kommunizieren (Flashmobs, Proteste, Stammtische).

Die Schattenseite dieser neuen Möglichkeiten ist, dass das Verhalten der Menschen im Umgang mit digitalen Technologien von den Anbietern von Kommunikationsportalen auch zur Refinanzierung ihrer Portale verwendet wird[10]. Die riesengroße Menge der Kommunikationsteilnehmer wird immer berechenbarer und ermöglicht so den Unternehmen eine gezieltere Werbung und häufig auch mehr Profite.

Die große Menge der Daten, die von der Vielzahl einzelner Menschen gewonnen werden, haben aber auch das Potential, Gutes für zu bewirken. Zum Beispiel ermöglicht das Sammeln von Gesundheitsdaten, dass bestimmte kranke Menschen genau angepasste Therapien bekommen können. Die Basis für diese gezielte Anpassung sind Daten einer Vielzahl von Menschen und deren Krankheiten sowie der bei vielen gemessene Erfolg oder Misserfolg von angewendeten Therapien[11]. Eine andere Frage und ein großes Problem ist dabei natürlich der Datenschutz.

Ein weiteres Beispiel für die Wirkung von digitalen Technologien auf den Menschen und die Nutzung von Verwertungspotentialen durch Unternehmen sind Online-Shops. 45 Millionen Menschen in Deutschland kaufen inzwischen (Stand 2013) über das Internet ein.[12]

Unternehmen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Für Unternehmen ist die digitale Transformation vielschichtig. So können digitale Verwertungspotentiale, sofern sie richtig genutzt werden, zu unvorstellbarem Wachstum zum Beispiel eines Start-ups führen. Aber genau so können durch das Nicht-Verstehen dieser digitalen Verwertungspotentiale große Unternehmen in Bedrängnis geraten (zum Beispiel Kodak und die Digitalkameras. Dieses Phänomen wird als The Innovator’s Dilemma bezeichnet[13] und ist so bekannt geworden)[2]. Die digitale Transformation hat auch massive Auswirkung auf die Organisationsstruktur von Unternehmen[14]. Die digitalen Technologien sind nicht länger nur mehr ein Werkzeug, um die Geschäftsprozesse zu unterstützen, sondern sie sorgen dafür, dass Organisationen neu gestaltet werden (müssen)[14]. Dies liegt unter Anderem daran, dass Kunden inzwischen erwarten, dass sie über verschiedene Kanäle mit einer Organisation in Kontakt treten können. Dies zeigt sich, wenn die Unternehmer den vielschichtigen Customer Journeys[4] mit Multichannel-Marketing-Strategien begegnen. Die Kunden müssen also mit allen denkbaren Markt-Strategien auf ihren „digitalen Ausflügen“ erfasst und für die eigenen Produkte gewonnen werden.

Eine Kernkompetenz in der digitalen Transformation ist Softwareengineering[6]. Sich ständig ändernde Enabler (Ermöglicher) (Digitale Technologien und Verwertungspotentiale) führen für Unternehmen dazu, dass sich die Kundenerwartungen fortlaufend verändern[4]. Diese Veränderungen machen es nötig, dass sich Unternehmen agil den neuen Gegebenheiten anpassen müssen, um nicht von der Konkurrenz abgehängt zu werden. Unternehmen reagieren beziehungsweise müssen proaktiv agieren, um diese neuen Gegebenheiten als Unternehmen mitzugestalten[14]. Die Fähigkeit zur Anpassung von Software, um die geänderten Organisationsstrukturen eines Unternehmens zu unterstützen, wird dadurch zur Schlüsselkompetenz eines Unternehmens im digitalen Zeitalter.

Diese Neugestaltung von Organisationsstrukturen innerhalb eines Unternehmens macht auch eine neue Kultur im Umgang mit Mitarbeitern innerhalb eines Unternehmens nötig[14][1].

Unternehmen im digitalen Zeitalter (New Economy) haben zumindest eine der folgenden Kernkompetenzen[5]

  1. Nutzung des Internets als Plattform
  2. Einbeziehung der kollektiven Intelligenz der Nutzer
  3. Zugang zu Daten und deren Weiterentwicklung (Herr über die Daten sein)
  4. Vertrauen in Anwender als Mitwirkende (Benutzer bringen die Inhalte mit)
  5. Rentable Besetzung von Nischen
  6. Erstellung von Software über die Grenzen einzelner Geräte hinweg

Staat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Staat hat eine primär lenkende Funktion im Veränderungsprozess der digitalen Transformation, ist jedoch dessen Mechanismen und Auswirkungen (zum Beispiel durch die Erwartungen von Bürgern an staatliche und behördliche Abläufe) ebenfalls ausgesetzt. Zusätzlich hat der Staat durch gezielte Förderung auch die Möglichkeit, ein Umfeld zu schaffen, das es Unternehmen erlaubt, die Verwertungspotentiale der digitalen Transformation zu nutzen[15].

Dem Staat wird insgesamt im Zuge der digitalen Transformation eine besondere Rolle beigemessen, denn er hat die Möglichkeit, mittels Regulationen und gezielten Förderungen die digitale Transformation zum Wohle der Gesellschaft aktiv mit zu gestalten. Der regulatorische Einfluss über die Schaffung legislativer Rahmenbedingungen betrifft den Einsatz und die Nutzung von digitalen Technologien in diversen Themenfeldern (zum Beispiel digitale Infrastruktur, Netzneutralität), aber auch im Einsatz von Technologien in staatlichen und behördlichen Prozessen selbst (zum Beispiel E-Government).

Die digitale Transformation und deren Einfluss auf die Gesellschaft ist noch nicht vollständig durchdrungen. Die Gesellschaft steht vor großen Herausforderungen. Drei Beispiele:

  1. Die mit der Digitalisierung von Geschäftsprozessen potentiell wegfallenden Arbeitsplätze[16] und die veränderten Anforderungen an die Qualifikationen von Menschen.
  2. Die Bildung von Quasi-Monopolen, beispielsweise im Suchmaschinenmarkt, und die Frage, ob die Mechanismen der schöpferischen Zerstörung in der Internetwirtschaft überhaupt gelten.[4]
  3. Die Konzentration von Kapital durch immer größer und mächtiger werdende Internetkonzerne auf wenige Länder und Personen.

Diese Probleme stellen exemplarische Herausforderungen für den Staat und auch für Staatenverbünde dar.

Wissenschaft (Forschung und Lehre)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ein wesentlicher Treiber der digitalen Transformation ist die Wissenschaft; einerseits durch den eigentlichen wissenschaftlichen Erkenntnisfortschritt selbst und andererseits durch Schaffung und Veröffentlichung von unmittelbar verwertbaren Produkten, zum Beispiel in Form von Softwarebibliotheken. Durch die Lehrtätigkeiten der Wissenschaft entsteht zudem ein wichtiger Multiplikator. Durch die Lehre werden aktuelle Forschungsergebnisse den Studierenden näher gebracht. Die Studierenden werden in die Lage versetzt, neueste Erkenntnisse in der Praxis (zum Beispiel in Unternehmen) umzusetzen, beziehungsweise selber an Forschungsergebnissen mitzuwirken.

Die Forschung profitiert aber auch direkt von der Entwicklung von digitalen Technologien; so sind zum Beispiel Simulationen im naturwissenschaftlichen Bereich erst durch leistungsstarke digitale Technologien möglich geworden, die ohne diese zwar theoretisch formulierbar gewesen wären, aber nicht in annehmbarer Zeit zu verwertbaren Ergebnissen geführt hätten. Beispielsweise in der Genomik ist erst durch den Einsatz von leistungsstarken digitalen Technologien eine systematische Sequenzierung und Analyse von DNA-Molekül-Daten möglich.

Studierenden wird es durch digitale Technologien möglich, direkt das Erlernte umzusetzen und in einem weltweiten Ausmaß zu verbreiten (zum Beispiel App-Entwicklung im Rahmen von Praktika an Hochschulen). Dadurch entstehen neue Möglichkeiten für Innovation.

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Industrie 4.0 – (auch vierte industrielle Revolution) ist ein Begriff, der auf die Forschungsunion der deutschen Bundesregierung und ein gleichnamiges Projekt in der Hightech-Strategie der Bundesregierung zurückgeht und seinen Ursprung in der agendaCPS hat. Er soll die Verzahnung der industriellen Produktion „mit modernster Informations- und Kommunikationstechnik“ bezeichnen.
  • Digitalisierung – bezeichnet den Vorgang der Überführung analoger Größen in diskrete Werte zum Zweck, sie elektronisch speichern beziehungsweise bearbeiten zu können. Weiter wird Digitalisierung auch synonym für den Wandel hin zu elektronisch gestützten Prozessen mittels Informations- und Kommunikationstechnik bezeichnet.
  • Digitale Revolution – bezeichnet den durch die Digitalisierung und Computer ausgelösten Umbruch, der seit Ausgang des 20. Jahrhunderts einen Wandel sowohl der Technik als auch fast aller Lebensbereiche bewirkt und der in die Digitale Welt führt.
  • Veränderungsmanagement in Organisationen – bezeichnet alle Aufgaben, Maßnahmen und Tätigkeiten, die eine umfassende Veränderung in einer Organisation bewirken sollen.
  • Informationsgesellschaft – bezeichnet eine auf Informations- und Kommunikationstechnologie basierende Gesellschaft. Der Prozess der Durchdringung aller Lebensbereiche mit Hilfe der Informations- und Kommunikationstechnologien wird als „Informatisierung“ bezeichnet.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]


Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Michael Wolan: Digitale Innovation: Schneller. Wirtschaftlicher. Nachhaltiger. BusinessVillage, 2013.
  2. a b c d e f g h i j k Christian Hoffmeister, Yorck von Borcke: Think New! 22 Erfolgsstrategien im digitalen Business. Hanser, 2015.
  3. a b Christian Hoffmeister: Digital Business Modelling: Digitale Geschäftsmodelle entwickeln und strategisch verankern. Hanser, 2015.
  4. a b c d e Tim Cole: Digitale Transformation. Vahlen, 2015.
  5. a b c Frank Keuper, Kiumars Hamidian, Eric Verwaayen, Torsten Kalinowski, Christian Kraijo: Digitalisierung und Innovation: Planung – Entstehung – Entwicklungsperspektiven. Springer, 2013.
  6. a b c Christoph Keese: Silicon Valley: Was aus dem mächtigsten Tal der Welt auf uns zukommt. Knaus, 2014.
  7. a b c Alec Ross: The Industries of the Future. Simon & Schuster, 2016.
  8. a b Alexander Osterwald, Yves Pigneur: Business Model Generation: Ein Handbuch für Visionäre, Spielveränderer und Herausforderer. Campus, 2011.
  9. Anzahl der Smartphone-Nutzer in Deutschland in den Jahren 2009 bis 2015 (in Millionen). Abgerufen am 29. April 2016.
  10. Die digitale Revolution – wie sie Individuen, Kultur und Gesellschaft verändert. Abgerufen am 29. April 2016 (deutsch).
  11. Bundesministerium für Bildung und Forschung: Förderkonzept Medizininformatik: Daten vernetzen – Gesundheitsversorgung verbessern. 2015.
  12. Statistisches Bundesamt: 45 Millionen Menschen in Deutschland kaufen über das Internet ein. 2. September 2014, abgerufen am 29. April 2014 (PDF).
  13. Clayton M. Christensen: The Innovator’s Dilemma: The Revolutionary Book That Will Change the Way You Do Business. HarperBusiness Essentials, 2011.
  14. a b c d Malte Foegen, Christian Kaczmarek: Organisation in einer digitalen Zeit: Ein Buch für die Gestaltung von reaktionsfähigen und schlanken Organisationen mit Hilfe von Scaled Agile & Lean Mustern. wibas, 2016.
  15. Alfred Höhn: 'Staat 4.0' – Digitale Transformation ist Chance und Herausforderung für die öffentliche Hand. Abgerufen am 28. April 2016 (deutsch).
  16. John Komlos: Has Creative Destruction Become More Destructive? Hrsg.: CESifo: Center for Economic Studies & Ifo Institute. 2014.