Ding Yaping

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Ding Yaping Tischtennisspieler
Andere Schreibweisen: Yaping Ding
Nation: Deutschland Deutschland
Geburtsdatum: 13. April 1967
Geburtsort: Ningbo
Spielweise: Shakehand
Bester Weltranglistenplatz: 11 (Ende 1991[1])
Bester nationaler Ranglistenplatz: 1 (Dezember 2011)

Ding Yaping (chinesisch 丁亞萍 / 丁亚萍, Pinyin Dīng Yàpíng; * 13. April 1967 in Ningbo, Provinz Zhejiang, Volksrepublik China) ist eine deutsche Tischtennisspielerin, die für China zwei Bronzemedaillen bei Weltmeisterschaften gewann (1989,1991).[2]

Erfolge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ding war Mitglied des chinesischen Nationalteams und holte bei den Weltmeisterschaften 1989 und 1991 jeweils eine Bronzemedaille im Doppel. Aus China kam die gelernte Industriekauffrau 1992 als Zehnte der Weltrangliste nach Deutschland zur TSG Dülmen, wo sie bis 1996 spielte und 1995 deutscher Mannschaftsmeister wurde. Über Assistance Coesfeld (1996) wechselte sie 2000 zum TSV Betzingen, mit dem sie 2001 den ETTU Cup gewann. In den Anfangsjahren der 2000er war sie „die erfolgreichste Spielerin im deutschen Oberhaus“[3]. Als Betzingen die Mannschaft aus der Bundesliga zurückzog, wechselte Ding 2005 nach Langweid und wurde hier gleich in ihrer ersten Saison erneut deutsche Mannschaftsmeisterin. 2008/09 spielte sie bei Hannover 96[4], danach bei Hassia Bingen (seit 2011 TTG Bingen / Münster-Sarmsheim). 2018 verließ sie Deutschland Richtung Frankreich,[5] ein Jahr später kehrte sie in die Bundesliga zu SV DJK Kolbermoor zurück.[6] Zur Rückrunde der Saison 2021/22 wechselte sie zum ttc berlin eastside.[7]

Noch im Juli 2006 war Ding Yaping die Nummer Eins der deutschen Rangliste. Dings Vorbild ist die fast namensgleiche Weltmeisterin und Olympiasiegerin Deng Yaping.

Spielweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ding Yaping ist Abwehrspielerin, kann aber auch mit Vor- und Rückhand schießen. Sie spielt mit der Shakehand-Schlägerhaltung, auf der Rückseite des Schlägers spielt sie mit Noppen außen.

Privat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ding Yaping ist verheiratet mit Zhu Xiaoyong, einem ehemaligen Tischtennisprofi. Sie hat eine Tochter (* 1998). Ding absolvierte bis 2005 erfolgreich eine Ausbildung zur Industriekauffrau.[8]

Turnierergebnisse[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Quelle: ITTF-Datenbank[9]

Verband Veranstaltung Jahr Ort Land Einzel Doppel Mixed Team
CHN  Asian Cup  1989  Peking  CHN        
CHN  Weltmeisterschaft  1991  Chiba City  JPN   letzte 16  Halbfinale  keine Teiln.   
CHN  Weltmeisterschaft  1989  Dortmund  FRG   letzte 16  Halbfinale  letzte 128   

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Quellen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Rahul Nelson: Ding Yaping: Höflich sei der Mensch, langsam und gut, Zeitschrift DTS, 1992/11 Seite 18

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. ITTF-Weltranglisten von 1947 bis 2001. (Memento vom 5. März 2016 im Internet Archive) In: ittf.com, International Table Tennis Federation, (Excel-Datei; 171 kB), abgerufen am 28. Juni 2021
  2. 国乒主帅妹妹早已归化日本!代表日乒参赛获奖,退役后不受重用 – Die jüngere Schwester der Chefin des nationalen Tischtennismannschaft schon lange in Japan eingebürgert! Holte in der japanischen Tischtennismannschaft für Japan Preise, nach Abschied vom aktiven Sportbetrieb nicht mehr in wichtigen Posten eingesetzt. In: sohu.com. Sohu, 11. April 2020, archiviert vom Original am 28. Juni 2021; abgerufen am 28. Juni 2021 (chinesisch): „1989年多特蒙德世乒赛和1991年千叶世乒赛,李隽搭档丁亚萍代表中国队获得了两个女子双打季军。“
  3. TT Inside. (Memento vom 27. September 2007 im Internet Archive) In: tischtennis-weekly.de, 19. Januar 2005, abgerufen am 1. September 2012
  4. Zeitschrift tischtennis, 2008/7 Seite 27
  5. Zeitschrift tischtennis, 2018/9 Seite 19
  6. Zeitschrift tischtennis, 2019/9 Seite 24
  7. 54-Jährige wird 26 Jahre nach dem Titel mit der TSG erneut Deutsche TT-Meisterin – Ding Yaping kann es noch, Artikel vom 29. April 2021 in der Dülmener Zeitung (abgerufen am 5. Oktober 2022)
  8. Zeitschrift tischtennis, 2005/3 Seite 7
  9. DING Yaping (CHN). (Nicht mehr online verfügbar.) In: old.ittf.com. ITTF, archiviert vom Original am 11. Januar 2017; abgerufen am 28. Juni 2021 (englisch, Ergebnisse aus der ITTF-Datenbank).