Diskussion:Flüssigsalzreaktor

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Sprachkritik[Quelltext bearbeiten]

Ist der gesamte Artikel nicht schon teilweise sehr in "Fachsprachen" verfasst? --91.113.30.51 04:06, 10. Dez. 2017 (CET)

Unvollständige Betrachtung der Proliferationsrisiken[Quelltext bearbeiten]

Im Abschnitt "Proliferationsrisiken" wird zwar auf die geringe Spontanspaltung von U-233 eingegangen und auf die Verunreinigung mit U-232 aber auf die Kombination beider Effekte nicht. In der englischen Wikipedia wird zumindesten kurz erwähnt, dass schon leicht mit U-232 verunreinigtes U-233 eine starke Neigung zu Spontanspaltung und damit verfrühter Explosion besitzt. Damit ist verunreinigtes U-233 nicht mehr waffenfähig, auch nicht für Terroristen, sieht man von der mit jedem radioaktiven Material bestehenden Möglichkeit einer "schmutzigen Bombe" einmal ab. 89.204.138.90 11:59, 27. Jun. 2018 (CEST)

Als weiterer Textvorschlag wurde angebracht:

"Die regelmässige Warnung von Atomkraftgegnern, das sich Terroristen "mal eben" eine Atombombe aus dem laufenden Betrieb abfüllen können, ist aber stark übertrieben. Speziell bei Thorium muss ja überhaupt erstmal spaltbares Material vorhanden sein um den Brutprozess zu starten. Wenn zuviel davon abgezogen wird, dann bricht der Prozess ab."

Ich meine, dass wir mit solchen "selbstverständlichen" Aussagen zu Proliferationsthemen insofern vorsichtig umgehen sollten, als das sie in irgendeiner Form belegt werden sollten. Es ist nun einmal so, dass es hier weit divergierende Standpunkte gibt, die allerdings häufig auch nur partielle Aspekte betrachten. Wir sind hier, denke ich, in der Verantwortung, den WP-Richtlinien der Belegbarkeit genüge zu tun. Dann steht einer solchen Aussage, möglichst neutral formuliert (ich denke z.B., dass man lieber "übertrieben" statt "stark übertrieben" schreiben sollte, wenn's nicht für Letzteres einen akzeptablen Beleg gibt), aber natürlich nichts im Wege. --Haraldmmueller (Diskussion) 22:38, 8. Nov. 2018 (CET)

Abschnitt über Forschung in Deutschland sollte angepasst werden[Quelltext bearbeiten]

Was der gute Rudolph Schulten gemacht hat, war ein Missbrauch seiner Position. Der naheliegendste Grund ist wie immer in der Wissenschaft: Er hat an einem anderen konkurrierenden Ansatz gearbeitet. Außerdem scheiterte er mit seiner Idee auch noch grandios, während die Versuchsanlagen für den MSR prinzipiell funktionieren und zumindest in China weiter verfolgt werden. Das sollte vermerkt werden. (nicht signierter Beitrag von Dgdaniel87 (Diskussion | Beiträge) 04:07, 29. Jul. 2018‎)

OK, hast du ja nun hineingeschrieben. --UvM (Diskussion) 12:32, 29. Jul. 2018 (CEST)

Fragwürdig[Quelltext bearbeiten]

Bei den Vorteilen der kontinuierlichen Aufarbeitung steht auch: "Die abgetrennten Spaltprodukte können ihren Verwertungsketten (soweit vorhanden) schneller zugeführt werden, ehe sie zerfallen." Worin soll der Vorteil liegen, wenn ein geringerer Anteil als sonst bei der Weiterverarbeitung schon zerfallen ist? --UvM (Diskussion) 13:25, 8. Nov. 2018 (CET)

Wenn man für Medizin und Forschung 100g Isotope braucht, dann ist es absolut vorteilhaft, wenn die nicht vorher schon zu 20 oder mehr Prozent zerfallen sind. Zumeist stellt man diese wertvollen Isotope in speziellen Reaktoren her, weil in regulären AKW keine Möglichkeit besteht, sie "rechtzeitig" aus den Brennstäben zu bekommen.
Die aufwändige Herstellung macht sie so teuer. Wenn man die aber im laufenden Betrieb online rausziehen kann, dann sinkt der Preis.Haegar1968 (Diskussion) 21:16, 8. Nov. 2018 (CET)
OK, die Aussage gilt also für diejenigen -- m. W. relativ wenigen -- nutzbaren Radionuklide, die aus Spaltprodukten extrahiert werden. Mindestens ebenso viele werden aber durch Bestrahlen spezieller Proben hergestellt, wofür Leistungsreaktoren gar nicht eingerichtet und geeignet sind. Ich überlege mir eine bessere Formulierung eds Satzes. --UvM (Diskussion) 09:02, 9. Nov. 2018 (CET)
Richtiger wäre, das die Spaltprodukte dadurch überhaupt mal den Verwertungsketten zugeführt werden können, denn das ist ja bei regulären LWR praktisch nie möglich. Von daher ist der Satz gar nicht so falsch.Haegar1968 (Diskussion) 13:12, 9. Nov. 2018 (CET)
Nochmal: viel zu "verwerten" gibt es da gar nicht. Sogar Co-60, das in merklichem Maß technisch gebraucht wird, wird vermutlich nicht mühsam aus dem Gemisch aller möglichen Spaltprodukte herausgetrennt, obwohl das bei konventioneller Purex-Wiederaufarbeitung ginge (5,3 Jahre Hanlbwertszeit), sondern bequemer duch Bestrahlen von reinem Kobalt in Bestrahlungsreaktoren hergestellt.--UvM (Diskussion) 14:39, 9. Nov. 2018 (CET)
Wer redet von PUREX ? https://dual-fluid-reaktor.de/index.php/technik/ppu Das schöne an der Salzschmelze ist ja gerade, das man schon einen hochreinen Träger hat, aus dem man gezielt die gewünschten Stoffe rausziehen kann. Sogar die dazu notwendige Energie ist schon da. Es gibt auch sonst noch den einen oder anderen Rückstand, der nach 300 Jahren durchaus wertvoll sein kann. Haegar1968 (Diskussion) 16:39, 9. Nov. 2018 (CET)
einen oder anderen Rückstand, der nach 300 Jahren durchaus wertvoll sein kann -- welchen denn? --UvM (Diskussion) 18:54, 9. Nov. 2018 (CET)

Rhodium zum Beispiel oder Silber. Das werden natürlich keine Unmengen und wird wohl auch kaum Einkommen generieren, aber wenn man es einfach da rausbekommt kann man es irgendwo lagern bis es nicht mehr radioaktiv ist. Besser als es mit dem anderen Dreck 1 million Jahre zu verbuddelnHaegar1968 (Diskussion) 19:11, 9. Nov. 2018 (CET)

Proliferation[Quelltext bearbeiten]

Das steht im WIKI: Flüssigsalzreaktoren können theoretisch in geringem Umfang zusätzliches spaltfähiges Material erbrüten oder auch, wie alle Reaktortypen (siehe z. B. MOX), vorhandenes spaltfähiges Material (z. B. aus der Atombombenproduktion) verwenden.

Die offensichtliche Schlussfolgerung ist dies:

Die regelmässige Warnung von Atomkraftgegnern, das sich Terroristen "mal eben" eine Atombombe aus dem laufenden Betrieb abfüllen können, ist aber stark übertrieben. Speziell bei Thorium muss ja überhaupt erstmal spaltbares Material vorhanden sein um den Brutprozess zu starten. Wenn zuviel davon abgezogen wird, dann bricht der Prozess ab.

Sobald man anfängt mehr als diese "geringe Menge" abzuziehen, hat man nicht mehr genug Spaltmaterial um den Brutprozess und damit die Reaktion aufrecht zu erhalten.Haegar1968 (Diskussion) 22:45, 8. Nov. 2018 (CET)