Diskussion:Modallogik

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Weiterer Ausprägung[Quelltext bearbeiten]

Eine Auführung über epistemische Modallogik wäre an dieser Stelle noch schön. Dabei halten die Modalitäten B (Believe) und K (Knowledge) Einzug, wobei die Intendierung von ist: glaubt, daß wahr ist. Damit lassen sich btw. Rätsel mit Weisen die Punkte auf der Stirn haben (oder auch nicht) formal lösen. ;) --Schäufli 23:22, 24. Feb 2006 (CET)

Archivierung der erfolgreichen Lesenswert-Kandidatur vom 5. bis zum 12. Mai 2007[Quelltext bearbeiten]

Die Modallogik ist derjenige Zweig der Logik, der sich mit den Folgerungen um die Modalbegriffe möglich und notwendig befasst. So lassen sich innerhalb der Modallogik nicht nur Aussagen wie "Es regnet" oder "Alle Kreise sind rund" analysieren, sondern auch Aussagen wie "Möglicherweise regnet es" und "Notwendigerweise sind alle Kreise rund"

Ist mir neulich als gut zu lesender Philosophieartikel aufgefallen, weswegen ich ihn nach Rückfrage bei Benutzer:Hajo Keffer, Benutzer:GottschallCh hier vorschlage! (Einige Formalia, z.B. deutsche Anführungszeichen, können sicherlich schnell noch erledigt werden).

--Pjacobi 14:50, 5. Mai 2007 (CEST)

  • pro: --Pjacobi 15:07, 5. Mai 2007 (CEST)
  • Symbol support vote.svg Pro. Auch für den ein wenig bemühten Laien nachvollziehbar und als Einführung in das Thema ziemlich vollständig. --Lutz Hartmann 01:46, 6. Mai 2007 (CEST)
  • pro: ----SonniWP 18:43, 6. Mai 2007 (CEST) Ich habe Mathematik studiert, dazu gehörten auch mehrwertige Logiken. Dieser Artikel baut die Modallogik auf intuitiven Argumenten auf und schafft damit für Leute, die die formale Notation interpretieren können ein intuitives Verständnis der Modalllogik. Die Rückführung des Prädikatenkalkül auf ein intuitives Verständnis ist nicht so gut gelungen - deswegen kann ich zwar lesenswert zustehen, aber (noch) nicht exzellent.

In der Diskussion zum Artikel sind noch Argumente aufgezählt, die zu einer weiteren Bearbeitung führen sollten - sie ändern aber mein "lesenswert" nicht --SonniWP 09:46, 7. Mai 2007 (CEST)

  • pro: Allerdings gefällt mir der "wir"-Stil nicht und die Einleitung könnte ein wenig mehr Motivation vertragen (Warum wird das überhaupt betrachtet?). --Complex 16:43, 9. Mai 2007 (CEST)

Symbol support vote.svg Pro interessant und informativ --Stephan 10:00, 12. Mai 2007 (CEST)

Version des Artikels zum Auswertzeitpunkt: 14:58, 12. Mai 2007

Begriff der Modallogik[Quelltext bearbeiten]

Die Eingangsdefinition ist m.E. zu eng und bezeichnet nur die alethische Modallogik. Später wird sie im Artikel auch zugunsten einer Modallogik i.w.S. aufgegeben. ´wäre dafür, im ersten Satz ein relativierendes "insbesondere", "grundlegend" o.ä. einzufügen. P.S: Siehe auch die englische Seite.

M.E. fehlt auch der entscheidende Fokus, nämlich der, dass mit nicht-wahrheitsfunktionalen Operatoren gearbeitet wird. --Hans-Jürgen Streicher 21:11, 22. Aug. 2008 (CEST)

Ich habe jetzt ein Kapitel zur Wahrheitsfunktionalität eingefügt. --Hajo Keffer 18:49, 24. Aug. 2008 (CEST)

Kripke Struktur[Quelltext bearbeiten]

Warum verweist der Artikel Kripke-Struktur auf Modallogik? Die Kripke Sturktur dient als formales Konstrukt im Model Checking, eine Einführung in Modallogik hilft mir ohne eine schlüssige Definition auch nicht weiter... (nicht signierter Beitrag von 79.210.45.181 (Diskussion) 16:53, 3. Sep. 2010 (CEST))


hinweise zur praktischen anwendung der modallogik wären doch fein. (nicht signierter Beitrag von 193.170.92.170 (Diskussion) 15:04, 26. Apr. 2011 (CEST))

Fehlerhafte(s) Beispiel(e) bei den Barcan-Formeln[Quelltext bearbeiten]

Das Beispiel mindestens der zweiten Barcan-Formel macht auf mich einen fehlerhaften Eindruck:

"Alle (tatsächlich existierenden) Menschen sind notwendigerweise keine Söhne Wittgensteins, das bedeutet aber nicht, dass notwendigerweise alle (möglichen) Gegenstände keine Söhne Wittgensteins sind, dass Wittgenstein also keine Söhne hätte haben können."

Alle x werden hier einmal mit allen (tatsächlich existierenden) Menschen und einmal mit allen (möglichen) Gegenständen gleichgesetzt. Sachlicher Fehler (der allein die Barcan-Formel an dieser Stelle unmöglich erscheinen lässt)? (nicht signierter Beitrag von 79.228.216.41 (Diskussion) 22:05, 7. Jan. 2012 (CET))

Habe den Absatz neu geschrieben, so dass das Problem deutlicher wird. Es geht in der tat um den Abstand zwischen möglichen Gegenständen des Systems (Worüber die Quantoren laufen) und innerhalb dieses Systems getroffener Aussagen über Existenz oder Nichtxistenz von Objekten. Will man über mögliche, nicht existierende Objekte sprechen können, so muss man die Barcan-Formel aus den Kalkül ausschließen, da sonst alle Objekte, die auch nur möglicherweise unter ein Prädikat fallen, tatsächlich Existieren, d.h. wenn es möglicherweise Einhörner gibt, so gibt es in der Welt Objekte, die möglicherweise Einhörner sind. Dadurch wird eine Aussage über einen Begriff (Ex ist möglicherweie nicht leer) zu einer über Gegensände (Es gib x, x fällt möglicherweise unter E). Liebe Grüße -- Leif Czerny 13:51, 30. Jul. 2012 (CEST)

Syntaktische Charakterisierung[Quelltext bearbeiten]

Hier steht fälschlicherweise durchgehend "Axiomenschema" anstelle von "Axiom". Ein Axiomenschema ist ein metasprachlich formuliertes Schema, durch das eine Menge von Formeln angegeben wird, die dadurch, dass sie das Schema erfüllen, als Axiom gefordert werden. Ein Axiomenschema von K ist: "Wenn A eine allgemeingültige Formel der Aussagenlogik ist, dann ist A ein Axiom von K." Vgl. dazu Hughes/Cresswell, S. 25. Der Autor des Abschnitts geht hier wohl davon aus, dass die genannten Axiome Schemata sind, weil sich die Variablen "p" oder "q" durch andere Variablen oder Formeln substituieren lassen, so dass sich andere allgemeingültige Formeln herleiten lassen. Diese Formeln müssen jedoch nicht axiomatisch gefordert werden (wie die Instanzen eines Axiomenschemas), sondern lassen sich mit den entsprechenden Axiomen bzw. Schlussregeln für die Substitution als Theoreme herleiten. (nicht signierter Beitrag von 128.176.82.233 (Diskussion) 16:10, 10. Jul 2014 (CEST))

Aber es ist doch garnicht gesagt, das eine objektsprachliche Variable ist...-- Leif Czerny 09:04, 11. Jul. 2014 (CEST)
+1 --Hajo Keffer (Diskussion) 19:28, 11. Jul. 2014 (CEST)

Eckige Kreise[Quelltext bearbeiten]

Das Beispiel scheint schlecht gewählt oder könnte zumindest etwas mehr Erklärung vertragen. Kreise einer Metrik(1) können mit einer anderen(2) betrachtet durchaus eckig erscheinen, warum also sollen sie nicht als "eckig" zu bezeichnen sein?

Z.B.:

(1) (|x| + |y|)

(2) (x^2 + y^2)^(1/2) (nicht signierter Beitrag von 2003:45:436B:726E:914E:3E50:8A0D:B4F1 (Diskussion | Beiträge) 11:23, 23. Feb. 2016 (CET))

Fehlübersetzung aktuelle Welt?[Quelltext bearbeiten]

Ist der Terminus aktuelle Welt eine Fehlübersetzung von actual world (ähnlich wie NP-hart)? Wenn ja, dann sollte das explizit dastehen, wie im Artikel zur NP-Schwere. — Spezialist(D) 15:12, 12. Sep. 2016 (CEST)

Der engl. term ist mehrdeutig: zum einen kann er die "wirkliche" Welt im unterschied zu bloß möglichen eines Modalen Modells meinen, zum anderen lässt sich auch mit frames arbeiten, die die Operatoren "stanortabhängig" bestimmen (die Welt "in" der wir uns gerade jetzt befinden). Das ist immer dann interessant, wenn es komplexere Zugänglichkeitsrelationen gibt. -- Leif Czerny 14:59, 3. Aug. 2017 (CEST)

Barcan-Formel[Quelltext bearbeiten]

Wenn ich´s recht verstehe, legt Uwe Meixner: Modalität. Möglichkeit, Notwendigkeit, Essenzialismus, Klostermann, Frankfurt a. M. 2008, ISBN 978-3-465-04050-7, S. 84-95 dar, dass die bei einer aktualistischen Interpretation der Quantoren ungültig/falsch erscheinenden Barcan-Formeln bei einer "universalistischen" Interpretation der Quantoren logisch gültig sind - und die universalistische Interpretation der aktualistischen vorzuziehen ist, weil die letztere die erstere sachlich voraussetzt.

--Karl-Hagemann (Diskussion) 21:18, 4. Mai 2017 (CEST)